Glashütten in alten Ansichten

Glashütten in alten Ansichten

Auteur
:   Helmut Müller
Gemeente
:   Glashütten
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4592-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glashütten in alten Ansichten'

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49. Ein Nagelbrett, wie es sie wohl zu allen Zeiten und überall für eine gutgemeinte Sache gab. Von primärem Einfluß ist für die meisten Angesprochenen, insbesondere für die Kinder, doch wohl die mit dem Erfolgserlebnis verbundene Freude über den richtig gesetzten Stift. Zweifellos wurde hier auch für eine gute Sache genagelt. Ob das genagelte Symbol aber auch der rechte Trost für die Betroffenen war, ist zu bezweifeln. Um es begreifen zu können, muß man sich in jene Zeit versetzen können.

Kriegswahrzeichen

genagelt zum Besten der Jugendspende für Kriegerwaisen

von der Schule zu Schloßborn i. T.

50. Schulbild der Jahrgänge 1915 bis 1920 auf dem Brunhildisfelsen, 1928 machten Lehrer Stephan Schmitt mit seiner Frau, Lehrer Wagner und über fünfzig Kindern einen Schulausflug auf den großen Feldberg, Es wurde hin- und zurückgelaufen, und der Weg durch Wald und Feld diente auch zur Festigung der Kenntnisse in Botanik. Selbstverständlich kam auch die Heimatkunde nicht zu kurz, und man erzählte die Sage von Brunhilde, der berühmt-berüchtigten Frankenkönigin, die einmal im Jahr den Hader vergessend hier in ihrem Felsenbett ruhte,

51. Das war die Jugendherberge vordem. Das vom deutschen Jugendherbergsverband erbaute Eigenheim des Gaues Rhein-Main-Lahn-Fulda wurde am 20. Juni 1926 eingeweiht und hatte etwa sechzig Betten. Nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte der Main-Taunus-Kreis die Herberge und verwendete sie bis Mitte der siebziger Jahre als Kreisjugendheim, wobei sie zeitweilig den Namen 'Kennedy-Heim' trug. Als Kreisbildungsstätte benutzten sie verschiedene Institutionen. Seit 1986 ist sie in privater Hand. Auf der Rückseite der Karte steht geschrieben:

Wir schlafen unterm Dachjuchhöh I in dieser Gegend ist es schö, I wir sitze grad beim Miuagesse, I un hun ja allerhand gefr ...

52. Die Grundsteinlegung des Schwesternhauses mit Pfarrer Geis und Kaplan Schäfer am Ostermontag 1928. Nachdem 1910 der Schwesternhausbauverein gegründet worden war, Anna Maria Conrady das Gelände an der Ruppertshainer Straße zur Verfügung stellte und der Pfarrer auch genug Geld gesammelt hatte, verhinderte der Kriegsausbruch 1914 zunächst den Baubeginn . Am 29. Januar 1928 erfolgte dann der erste Spatenstich und am 7. Oktober übergab man es feierlich seiner Bestimmung. Die letzten Nachkommen des Leinewebers, Anton und Maria Klomann, veräußerten ihr Anwesen und kauften sich mit dem Geld ins Schwesternhaus ein.

53. Noch einmal eine Ansicht von Schloßborn um 1930. Über dem Feld am FuB des Glaskopfes sieht man die Häuser von Glashütten, Vor den Bergen am Horizont, die Hünerstraße genannt, liegt Oberems. Rechts von der Ehlhaltener Straße liegen, im Vordergrund knapp zu sehen, die Krautfeldchen. Hier wurden die überdimensionalen 'SchloBbomer Krautköpp' gezogen. Dieser Ausdruck, auch auf die Bürger übertragen, ist eine bleibende Anerkennung. Oben links in der Ecke der Postkarte sieht man die Symbole des Schloßborner Wappens von 1928. Es ist eine Kombination der beiden Siegel aus der Eppsteiner und aus der Nassauer Zeit. Es zeigt den Turm, einen Born, das Mainzer Rad und die Eppsteiner Sparren.

54. überems mit Glaskopf. Dort, wo man links die Baumgrundstücke sieht, stehen heute neue Häuser. In der Senke zwischen Glaskopf und Kleinem Feldberg entspringt am Seelborn der namengebende Emsbach. Während die Wasser aus den Quellen an den Süd- und Westhängen des Glaskopfes und des Kleinen Feldbergs in den Main fließen, laufen diejenigen, die an den Nordhängen entspringen, wie Ems und Weil, zur Lahn hin. Die Glashütter Gemarkung ist Wasserscheide.

55. Mirten im alten Urtskern liegen das Kirchlein und die Schule, Der Schutzpatron der Kirche, die verrnutlich nach dem Dreißigjährigen Krieg gebaut wurde, ist der heilige Laurentius. Deshalb führt Oberems in seinem alten Ortswappen neben dem Naussauischen Löwen den Rost, auf dem der Märtyrer zu Tode gebracht wurde. Im Dorf erkennt man noch viele Pappeln, die heute verschwunden sind. Hinten links, das etwas dunkel hervortretende Wäldchen jenseits der heutigen B 8, ist die ehemalige Galgenstätte. Das Gasthaus 'Zum Taunus' ist zur Zeit geschlossen. Der Saalbau gegenüber wurde abgerissen und der Platz neu bebaut.

56. Die Hauptstraße ca 1920. Vor der Wirtschaft 'Zum Taunus' hält ein Kuhfuhrwerk, wohl das häufigste innerörtliche Verkehrsmittel jener Tage. Es wurde noch wenig nach 'PS' gerechnet, denn auch die Anzahl der Pferdebesitzer war in der Minderheit. Wenn das Wetter schön war, fuhr man mit einern sauberen Kasten- oder Leiterwagen auf dem Sitzbrett mal über Land in die nähere Umgebung. Selbstverständlich gab es für den Schnellverkehr Fahrräder. Sonderausrüstung war hier die Karbidlaterne. Karn einmal ein Auto ins Dorf, war es ein besonderes Ereignis.

Oê er ems im 'Caunus

57. Das Deutsche Haus hat bis zum Ende des Ersten Weltkriegs den Namen Gasthaus 'Zum Deutschen Kaiser' geführt. Der 'Hohestein' ist einer der vielen Felsen, die in der Oberemser Gemarkung zu finden sind. Wenn man aber auf dem Weg nach Wüstems zum Flugplatz blickt, übersieht man ihn leicht. Auf dem Ortsbild ist rechts neben der Kirche das alte Forsthaus, das letzte Haus in der Forstgasse, zu sehen. Das neue Forsthaus in der Haupstraße wurde 1878 ganz aus Glaskopfsteinen erbaut. In diesem Zusammenhang interessiert es vielleicht, daß es in Oberems noch Häuser gibt, deren Wände aus Stampflehm bestehen.

58. Wer kennt diese alte Frau, die mit der Hacke in der Hand aus dem Dorf vom 'Dalles' kommt? Man vermutet, es sei die alte 'Rufina', die von der Familie Heinrich Lauth samt Haus übernommen wurde. Gebäude und Bäume sind nicht mehr. Links im Bild steht noch Büchers Haus. Der Mühlweg, wie er einmal war.

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