Glashütten in alten Ansichten

Glashütten in alten Ansichten

Auteur
:   Helmut Müller
Gemeente
:   Glashütten
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4592-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glashütten in alten Ansichten'

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69. Die 'Säu' kommen auf die 'GaB'. Schweinezucht, ein landwirtschaftlicher Erwerbszweig. Die Schweine sollen gesund und nicht so fett sein, und man verschaffte ihnen den nötigen Auslauf durch das tägliche Schweinetreiben. Grunzend sprangen sie den Hof hinaus, wenn der 'Säuhirt', angekündigt durch sein Horn, mit der Herde durch das Dorf zog. Auf dem Bild Frau Emma Bletz mit zwei Kindern bei den Schweinen vor den damaligen Scheunen am 'Dalles'.

70. Ferdinand Becker als Schweinehirt mit seinem Horn im oberen Teil des Mühlweges. Hier trieb er die Schweine zur 'Alten Glashütt' und zum 'Glasweiher' hin, wo sie genügend Gelegenheit zum Suhlen fanden. Weiter aufwärts im Tal findet man den 'Schlackenküppel' auf der rechten Seite des Baches. Der alte Ferdinand wohnte ursprünglich in einem Gemeindehäuschen am Dalles. Als er wegen seines Alters zu Friedrich Schneider in Pflege sollte, wurde er zuvor von seinen Flöhen befreit und im Rathaus gebadet.

71. Großfeuer in Oberems, dem, außer dem Wohnhaus, die Hofreite des Landwirtes Karl Weil und die Scheune des Landwirtes Karl Schneider (Bild) zum Opfer fielen. Die Aufregung war groß; weitere Anlieger fühlten sich gefährdet. Erhebliche Verluste waren zu beklagen. In der Scheune war auch die Dreschmaschine abgestellt. Das Vieh konnte gerettet werden. Dieser Brand am 1. Oktober 1931 führte unmittelbar zur Gründung der Fretwilligen Feuerwehr.

72. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr. Nach der Erkenntnis, daß der Brandschutz nicht mehr alleine von der bestehenden Pflichtfeuerwehr wahrgenommen werden konnte, traten 25 junge Bürger zur Gründung der Wehr am 31. Oktober 1931 zusammen. Anschließend feierte man selbstverständlich ein Fest. Auf dem Bild sieht man auch Pfarrer Möhn und Ortsdiener Adolf Scherf vor dem Kolonialwarenlädchen von Wilhelmine Fritz stehen. Die beiden Kinder vorne vor der Kirchentreppe sind Helga Maurer (Uh I) und Edmund Usinger.

73. Das Postauto im Haus von Hilde Arens. Wer sich dieses Haus betrachtet, sieht die Reparaturstellen. Und wer danach fragt, erfährt auch, daß das im Bild gezeigte Ereignis nicht der einzige Zusammenstoß zwischen Autos und diesem Haus war. Durch seinen Standort ist das Haus nach wie vor gefährdet, und ein neuer Unfall ist nicht auszuschließen. Was könnte man sich hier wohl mal überlegen?

74. Kaffeetrinken auf dem Feld, heutzutage nicht mehr üblich. Als die Wege in die entfernten Gewannen mit dem Pferde- oder gar Kuhfuhrwerk noch lange Zeit in Anspruch nahmen, wurden Mahlzeiten, insbesondere die Zwischenmahlzeiten, meist in Körben mit ins Feld genommen. Bei schönem Wetter eine wirklich angenehme Pause und ein schöner Brauch, dem die Familie Sachs hier nachkommt. Auffallend im Bild, die heute kaum mehr üblichen 'Komhausten' .

75. Pferde am alten Brunnen. Der Brunnen im Zentrum wurde als Viehtränke benutzt. Tiere, die sich hier im Vorübergehen 'satt trinken' konnten, ersparten dem Bauern das Wassertragen in den Stall. Auf dem Bild sieht man einen Holzbrunnen. Er ist der Nachfolger eines gußeisernen Brunnens, der durch einen Deichselstoß stark beschädigt worden war.

76. Der Dorfcharakter hat sich in den Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg kaumverändert. Im Gegensatz zu dem alten Glashütten, das ein reines Straßendorf war, zeigte sich Oberems als typisches Haufendorf. Der U-förmige Grundriß des alten Ortskernes läßt sich noch heute gut erkennen. Der Gebäudezuwachs, die Dorferweiterung und -erneuerung hat manche Ansicht aus diesem Büchlein verschwinden lassen. An den meisten Standorten für die alten Aufnahmen ist die Sicht verbaut.

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