Glauchau in alten Ansichten

Glauchau in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Haueisen
Gemeente
:   Glauchau
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5224-2
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glauchau in alten Ansichten'

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van

Werner Haueisen

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

Zum Titelbild:

Die südwestliche Seite der beiden Schlösser von Glauchau um 1600, der Wohnsitz der Herren von Schönburg . Die Brücke führt über den Hirschgrund.

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REIHE

ISBNIO: 90 288 5224 7 ISBNI3: 978 90 28852242

© 1991 Europäische Bibliothek-Zaltbommel/Niederlande © 2011 Reproduktion des ursprünglichen Druckes aus 1991

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EINLEITUNG

Am 4. März 1990 konnte die Stadt Glauchau die 750. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung des Namens Gluchowe feiern. Eine bewegte Geschichte liegt in dieser Zeitspanne, die mit viel Mühe von Wissenschaftlern und Freunden der Stadt wie Walter Schlesinger, Ernst Eckardt, Erich Berlet, Richard Fischer, Fritz Resch, um nur einige zu nennen, erforscht und schriftlich niedergelegt wurde.

Trotz aller Mühen mußte es lückenhaft bleiben, denn Stadtbrände und Kriegseinwirkungen vernichteten viele Unterlagen. Die Arbeit irn Organisationsbüro zur Vorbereitung und Durchführung unserer Jubiläumsfeier der Stadt Glauchau hat gezeigt, daß sich immer mehr Bürger für die Stadtgeschichte interessieren. Dies war mir Anlaß, dem Wunsch der Europäischen Bibliothek nachzukommen, einen Bildband 'Glauchau in alten Ansichten' zu erstellen. Dabei mußte ich fest-

stellen, daß es unerwartet schwierig ist, Bilddokumente von der Stadt aus 'Großvaters Zeiten' ausfindig zu machen.

Bei meinen Nachforschungen konnte ich das Bestreben vieler Bürger und auch der Vereine, bei diesem Vorhaben zu helfen, feststellen. Gleich, ob es das Kollegium des Museums war oder die Chronisten des Bahnbetriebswerkes, des Männerchores Glauchau-Rothenbach, des Posaunenchores, der Feuerwehr oder ob es Bürger der Heimatstadt wie Herr Albert, Herr Burkhardt, Herr Gehrt, Frau Gebhardt, Herr Götz Losse, Herr H. Hartig, Herr Prof. Dr. Hüttel, Herr Polster, Herr Starke, Frau Thomas, Herr Trörnel, Herr Weichenhahn und andere waren.

Es ist mir ein Bedürfnis, allen Bürgern, die mir bereitwillig bei diesem Vorhaben geholfen haben, recht herzlich zu danken. Es ist nur mit ihrer Hilfe möglich gewesen, diese Bilddokumente zusam-

menzustellen. Besonders hilfreich war die gutachterliche Tätigkeit von Herrn Steffen Win kier , für seine Hilfe auch ihm einen herzlichen Dank.

Viele ältere Bürger werden sich an dieses oder jenes erinnern, aber auch der Jugend sollte es Auskunft und Anreiz geben, bei der Weiterentwicklung unserer Stadt mitzuhelfen. Die zweite Schwierigkeit bestand darin, die vorhandenen Unterlagen zeitmäßig richtig einzuordnen. Es wurde deshalb nachfolgender Einordnungsschlüssel verwendet: Wenn das genaue Jahr bekannt war, dann wurde die Jahreszahl genannt. Das Wörtchen 'wohl' davor, bedeutet eine Differenzmöglichkeit von +/- zwei Jahren. Das Wörtchen 'urn' läßt eine Differenz von +/- fünf Jahre zu und wenn es sich nur um +/- zehn Jahre einordnen ließ, dann steht vor der Jahreszahl das Wörtchen 'etwa'.

Bei der Erfüllung dieser Aufgabe stand ich vor der

Entscheidung, entweder die Rückblende von etwa 1880 bis 1930 chronologisch zu gestalten, oder die Form eines Spazierganges durch die Stadt zu wählen, damit aber Sprünge in der Zeitgeschichte in Kauf zu nehmen.

Ich habe mich für den zweiten Weg entschieden, da er mir für das Einfühlungsvermögen und das Zurechtfinden, besonders für Besucher unserer Stadt, günstiger erschien.

Fast allen Abbildungen dieses Buches liegen Reproduktionen zugrunde. Auf Retuschierung der Aufnahmen wurde absichtlich verzichtet. Für die textliche Gestaltung waren die Schriften der am Anfang genarmten Herren eine Grundlage.

Nun, auf geht's! Schnüren wir unser Ränzlein und wandern los!

1. In einem dern Erzgebirge vorgelagerten Becken an der Zwickauer Mulde liegt die Kreisstadt Glauchau. Die Besiedlung reicht bis zum Beginn des 12. Jahrhunderts zurück. Glauchau hat sich dann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer Industriestadt entwickelt. Die vielen Fabrikschornsteine sind Zeugnisse davon. Vordergründig waren es die Leineweber, die den Namen der Stadt durch den Handel mit ihren Textilien in die Welt trugen. Auf dem Bild, welches aus dem Jahre 1927 stammt, schweift unser Bliek über den Schlösserkomplex zu dem Bereich des Wehrdigts und auf die Höhenzüge in nordwestlicher Richtung.

2. Beginnen wir unseren Stadtrundgang an der Stelle, wo die Gäste unserer Stadt auch meist beginnen, am Bahnhof. In den Jahren 1844 bis 1858 wurden die Bahnlinien im sächsischen Raum gebaut, so z.B. 1846 die Linie Werdau-Reichenbach, 1851 die Linie Leipzig-Gößnitz-Hof, 1852 die Linie ChernnitzRiesa. Mit Nachdruck forderten in dieser Zeit fortschrittliche Bürger aus Glauchau und anliegenden Orten die Errichtung einer Eisenbahnstrecke. Durch dieses Drängen wurde 1855 in der Kammer des Sächsischen Landtages der Bau beschlossen. Am 15. November 1858 konnte die Linie ChernnitzZwickau sowie die Flügelbahn Glauchau-Gößnitz freigegeben werden. Im gleichen Jahr fand die Einweihung des ersten Glauchauer Bahnhofes statt.

3. Dem Empfangsgebäude des Glauchauer Bahnhofs war das Bahnpostamt angegliedert. Die Postangestellten stehen mit ihren Pferdegespannen bereit, die übernommene Post weiter zu transportieren. Diese Aufnahme ist wohl1858 entstanden.

4. Wir befinden uns auf dem Bahnsteig 1 des alten Glauchauer Bahnhofes, er besaß nur zwei Hauptgleise und fünf Nebengleise. Der Standort dieses Bahnhofsgebäudes muß im Bereich des Diensthäuschens vorn Fahrdienstleiter und der Aufsicht am heutigen Bahnsteig 3 und 4 lokalisiert werden. Beamte und Angestellte sowie Arbeiter des Bahnhofes stellten sich etwa um 1900 dem Fotografen zum Erinnerungsfoto.

5. Für diese Bahnverbindung von Chemnitz nach Zwickau waren mehrere Varianten vorgelegt worden, so unter anderem Hohenstein-Ernstthal-Bernsdorf-Lichtenstein-Mülsen-Zwickau. Es wurde sich dann doch für die günstigere und kürzere Strecke über Glauchau entschieden. Auch hier gab es natürliche Hindernisse zu überwinden, so z.B. bei dem zweigleisigen Ausbau der Strecke beim Überbrücken des Lungwitzbaches. Im Bild das Einschalen der Brücke beim Umbau in den Jahren 1923 bis 1925.

6. Am 9. Mai 1917 traf auf dem Glauchauer Bahnhof hoher Besuch ein. König Friedrich August Ill. von Sachsen wurde vom Bürgermeister Pau! Brink und vom Graf Joachim von Schönburg-Glauchau sowie von vielen Glauchauer Bürgern empfangen.

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