Glücksburg in alten Ansichten Band 2

Glücksburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Schlütter
Gemeente
:   Glücksburg
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6505-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glücksburg in alten Ansichten Band 2'

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9 Prinz Hans (1825-1911) war einer der Söhne von Herzog Wilhelm Schleswig-Holstein-Beck, dem Gründer der neuen Linie Schleswig-Holstein. Hans lebte bis 1836 auf Schloß Gottorf in Schleswig, wo sein Großvater als dänischer Statthalter residierte. Als Großvater und Vater gestorben waren, übersiedelte Hans mit seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern nach Glücksburg. Hans, der eigentlich [ohann hieß, schrieb eifrig Tagebuch und aus diesen Aufzeichnungen weiß man, daß sein Leben in Glücksburg schwer war. Nach bisher sorglosen Kinderjahren begann nun der Ernst des Lebens. Schon der Einzug ins Glücksburger Schloß war traurig. Dunkel und kalt war es im Haus, das vorgesehene Essen konnte nicht stattfinden. Der Koch hatte sich neben dem Wildbret, das er

hätte zubereiten sollen, aufgehängt. Das neue Leben in Glücksburg war gekennzeichnet durch hartes Lernen und wenig Freizeit. Auf einem kleinen Spaziergang im Schloßgelände stand der kleine Hans einmal vor dem vergitterten Fenster des Gefängnisses. Er fragte die im Dunkel hockende Gestalt: 'Liebcr Dieb, hast Du gut geschlafen?' Bis zu seiner Konfirmation wurde der kleine Prinz immer wieder gehänselt. Man erzählte ihm, er sei eigentlich kein Prinz, sondern nur mit dem Kind der Amme vertauscht worden. Erst arn Tag der Einsegnung eröffnete man ihm, daß dieses bewußte Kind ein Mädchen sei. Hans wurde Offizier und wohnte später in Kopenhagen. Er war ein ruhiger, in sich gekehrter ausgesprochen liebenswürdiger Mann.

10 Eishacken im Schloßteich. Die Schlachter und Gaststätten des Ortes benötigten Kühleis. Es wurde gehackt und in den Eiskeller der Firma Cl-l. Lorenzen transportiert, von wo es dann verkauft wurde. Aufnahme von 1918.

1 1 Strenge Ermahnung auf dem Wege am Schloßteich. Vermutlich schwänzt der Junge die Schule und wie es der Zufall will, wird er erwischt. Im [ahre 1895 fotografiert.

12 Kahnfahrt von Kindern anläßlich eines Kindergeburtstages auf einem Teich im Gelände der Villa Dagmar. Auf dem Bild von 191 2 sehen Sie die Erwachsenen: Ehepaar Henningsen und Frau Schumacher. Die Kinder sind, von links: Elisabeth Schumacher (später Frau Gries), Elfriede Henningsen, Ulli Schmidt, Hans [ebens, ]onny Schumaeher rudert, lila Lorenzen und Thea [ebens.

1 3 Zu sehen ist das erste Haus des Kaufmanns Gottfried Freund, Hindenburgplatz 2. Der Platz wurde früher 'Marktplatz' genannt. In den neunziger [ahren des vorigen [ahrhunderts ließ Herr Freund diesen alten Bau abreißen, es entstand ein großer dreigeschossiger Neubau mit zwei Läden und einigen Wohnungen. Das Haus ist vor einigen [ahren grundrenoviert und in Einzeleigentum umgewandelt worden. Im Erdgeschoß des stattlichen Hauses befinden sich eine Anwaltspraxis und ein Kosmetikstudio.

I

14 In der Collenburger Straße hatte [ohann Christian Thielsen eine Schmiede eingerichtet, die später von seinem Sohn Christian Hartwig weitergeführt wurde. Die Collenburger Straße gilt als älteste Straße Glückburgs und weist heute noch eine Bebauung von 1846 auf. Der Name ist hergeleitet vom Familiennamen der Collenburgs, die, nahe dem Hindenburgplatz gelegen, einen kleinen Bauernhof bewirtschafteten.

1 5 Dieses Familienfoto der Großfamilie Thielsen entstand 1905 anläßlich des 90. Geburtstages des alten Schmiedemeisters [ohann Christian, der in der Mitte der zweiten Reihe sitzt. In der obersten Reihe rechts erkennt man Paul Ludwig Thielsen (geboren 1891). In der zweiten Reihe von oben, zweiter von rechts steht der Malermeister Ernst - Ferdinand [ohannsen (1843-1913), links neben ihm seine Frau. Links außen in dieser Reihe steht Carl Thielsen (Schlossermeister, Waldstraße 2). Links außen in der Reihe des [ubilars finden wir Christian Hartwig, der von seinem Vater die Schmiede übernahm. Er starb 193 O. In der unteren Reihe links außen sitzt Mary Thielsen (1892-1961). Sie war die letzte Besitzerin des Anwesens. Man beachte den ausgelegten Teppich, damit

die Kleidung nicht beschmutzt wird, denn die Gesellschaft befindet sich auf dem Hofplatz vor der Schmiede.

16 Das letzte Haus der Collenburger Straße, am Wald gelegen, besaß der Reepschläger (Seilmacher ) Johannes [acob August Hansen. Die von einem Reepschläger benötigte Bahn führte von seinem Grundstück in den Wald, wie man auf dem Foto, das in den zwanziger [ahren gemacht wurde, gut erkennen kann.

171mjahre 1884 gründete man eine Interessengemeinschaft für eine höhere Schule und beauftragte eine fähige Lehrerin, Mary Sonderburg, mit der Leitung. Die Schule lag in derWaldstraße 20. Zehn [ahre bestand die Interessengemeinschaft, das Verhältnis zwischen Schulleitung und Kuratorium war nicht immer ungetrübt. 1888 zieht die Schule um in das neue Schulhaus mit Internatsbetrieb, Paulinenallee 2. 1895 erwirbt Frau Sonderburg das Haus. Bis 1906 besteht das Institut in Glücksburg, dann verlegt Frau Sonderburg ihre Schule nach Genf, wo sie schon einige [ahre eine 'Filiale' unterhielt. Die Aufnahme stammt aus einem Prospekt van 1892.

Pensionat Olücksburg.

18 Auch dieses Foto stammt aus dem Prospekt und zeigt den Speisesaal des Hauses. An der Wand links sieht man die Kaiserbilder van Friedrich lIl. (gestorben 1888) und Wilhelm 11. (Kaiser bis 191 8, gestorben in den Niederlanden 1941 im Exil).

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