Glücksburg in alten Ansichten Band 2

Glücksburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Schlütter
Gemeente
:   Glücksburg
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6505-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glücksburg in alten Ansichten Band 2'

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19 Das Foto von 1900 zeigt links auf der Höhe das sogenannte Waldhaus, das sich 1875 der Sanitätsrat Dr. Schmid baute. Kein Wunder, daß der Volksmund 'Saniberg' zu der Anhöhe sagte.

20 Hier eine A1telieraufnahme van Dr. Christian Schmid, geboren 1 842 in Kiel, gestorben 1924 in Glücksburg. Er machte sich um die Stadt Glücksburg sehr verdient, war Mitbegründer der Ostseebad-Gesellschaft, die das erste Kurhaus erbaute und er diente der Gesundheit bei Hofe und in der Bevölkerung in nimmermüdem Einsatz. Er war sehr beliebt und wurde Ehrenbürger der Stadt.

21 In den zwanziger [ahren entstand dieses Foto der Reeder- Villa in der Paulinenallee. Im Jugendstil erbaut, mit entsprechender Inneneinrichtung versehen, machte sie einen herrschaftlichen Eindruck. Sie hatte im Laufe der [ahrzehnte einige Besitzer. 1988 erfolgte der Abriß, um modernen Villen Platz zu machen.

22 Das Haus Ruhetal erbaute Ludwig [ohannsen im [ahre 1780. Er war derWirt des 'Glücksburger Hofes' (Große Straße 58). Die Brau- und Schankkonzessionen verbleiben zunächst bei seinem alten Betrieb. 17 Besitzer bestimmen die wechselvolle Geschichte des Hauses Ruhetal in den zweihundert [ahren des Bestehens. Zwei Familien unter den Besitzern muß man erwähnen, die Familie Virck (1866-1908) und Familie Ewert-Möller (1952-1992). Das Foto des Hauses stammt aus dem [ahre 1927. Heute steht das Haus leer, das große Gelände soll einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Glücksburg Gasthaus Ruhethai

23 In den dreißiger [ahren entstand das Foto mit dem Garten im Vordergrund. Der Blick ist gerichtet auf die Terrasse und die Veranda in Holzbauweise.

24 Die Wassermühle am Schloßteich ist eine Einrichtung der Mönche gewesen, von den Herzögen später übernommen. Der Wassermüller war ein wichtiger Mann für das Schloß, nicht nur für die Mehlversorgung. Er war auch zuständig für die zum Schloß führende Wasserleitung. Bis zum [ahre 1957 wurde in der 'Hausmühlc' gemahlen. Das Bild stammt aus dem Ersten Weltkrieg.

25 Blick in die Große Straße, etwa vom Glücksburger Hof aus gesehen. Die Große Straße hatte über zweihundert [ahre Allee-Charakter. 1 733

pflanzte man die ersten Kastanienreihe. 1855 wurden die Bäume wegen Überalterung entfernt und es erfolgte die Neupflanzung, die hier auf dem Foto fast sechzig [ahre alt ist.

26 Das älteste Gasthaus Glücksburgs geht aufGründung durch die Mönche zurück, die ihre Braustätte in diesem Haus hatten. Bis 1702 blieb das Haus herzogliches Eigentum und wurde nur jeweils verpachtet. Man nannte es nur 'Gasthaus' oder 'Wirtschaft'. Der Name wechselte, unter Familie Christiansen (1844-1879) nannteman es 'Zur Sonne', patriotische Freunde trafen sich hier. 1879 übernahm [ulius Ehmken Kasch die Wirtschaft und führte sie zehn [ahre unter 'Kasch's Hotel'. Aus dieser Zeit stammt das Foto. Es folgten nach Kasch noch einige Besitzer. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Haus nicht mehr als Gastwirtschaft genutzt; es entstand, inzwischen gut renoviert, ein Mietshaus.

27 Wenige Meter vom 'Glücksburger Hof' entfernt befand sich Matthiesens Hotel (Große Straße 36). Man kann das genaue Baujahr des Hauses nicht bestimmen, aber im Kataster von 1872 wird der Tischlermeister August Matthiesen als Hausbesitzer angegeben. Er war der Erbauer der ersten Badebuden für den Strand in Sandwig. Sein Sohn Friedrich Ferdinand (geboren 1845) erweiterte das Haus und richtete ein Hotel ein. Bis zum Ersten Weltkrieg wurde das Haus, inzwischen mit einem Saalbau versehen, als Hotel genutzt. Alle drei Kinder des Hoteliers verstarben sehr früh. Die Tochter 191 1 und beide Söhne fielen im Krieg. Nur so kann man sich erklären, daß es zum Ende des Betriebes kam. Mehr als fünfzig [ahre diente das Haus als

Mietshaus. Saalbau und Haus wurden abgerissen und das Gelände soll seit [ahren neu bebaut werden.

28 Im [ahre 1884 erhielt der Gastwirt [ulius Matthiesen die Konzession zum Betreiben des Bahnhofshotels (Große Straße 6). Die Station der Kleinbahn, die 1885 den Schienenverkehr FlensburgGlücksburg aufnahm, war direkt vor dem Hotel. Das Hotel florierte gut und man konnte das Obergeschoß ausbauen. 1936 wurde das Hotel verkauft; verschiedene Pächter bewirtschafteten Restaurant und Hotel. 1955 erwirbt eine dänische Gesellschaft das Haus, der nächste Verkauf erfolgte 1984. Heute ist kein Hotelbetrieb mehr. Eine kleine Gaststätte und ein Spielsalon bestimmen das Bild des Hauses. Aufnahme etwa 1890 gemacht.

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