Glinde in alten Ansichten

Glinde in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Jendert
Gemeente
:   Glinde
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1517-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glinde in alten Ansichten'

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29. An der Ecke Möllner Landstraße/Dorfstraße befand sich früher die Gastwirtschaft von Fritz Eggers mit dem schönen Namen 'Lindenkrug' . Die Gastwirtschaft wurde von Eggers 1893 gebaut und fand hier, in der Ortsmitte, regen Zuspruch. Neben dem Ausschank unterhielt Eggers auch zeitweise eine Poststelle und eine Tankstelle. Schon früher wurde jede Gewinnmöglichkeit ausgeschöpft. Auf diesem Foto erkennt man einmal mehr das grüne Bild von Glinde: Vor dem Haus die schönen Linden, im Garten die Obstbäume,

30. Eine der Vereinigungen, die aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken sind, ist die Freiwillige Feuerwehr. Die Feuerwehrleute stehen Tag und Nacht bereit, um den Menschen zu helfen. Bei der früheren leichten Bauweise war die Gefahr eines Brandes wesentlich mehr gegeben, als bei der heutigen. Es ist eigentlich verwunderlich, dass sich erst am 1. Mai 1888 Männer in Glinde zusammenfanden, um hier eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Ihr erster Hauptmann wurde Franz Rudorff, der spätere Gutsbesitzer. Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1926.

31. Das Spritzenhaus in der Dorfstraße wurde der Glinder Feuerwehr von Sönke Nissen gestiftet. Es war jahrzehntelang die Unterkunft der Löschfahrzeuge. Im Turmaufbau hing früher die Glocke, die die Männer der Freiwilligen Feuerwehr durch ihr Geläut zum Einsatz rief. Das Gebäude wurde abgerissen. Der stattliche Fuhrpark der Tanklöschfahrzeuge ist heute in einem Neubau am Oher Weg untergebracht. Die Feuerwehrleute werden heute durch Sirenen zum Einsatz gerufen.

32. Diese drei Feuerwehrkameraden befinden sich 1925 gerade im 'Einsatz': Beim 'Brandlöschen', Der § 11 auf dem Bierfass bezieht sich auf das Statut für die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Glinde aus dem Jahre 1898. Hier heißt es, dass zum Ehrengericht unter anderem drei Feuerwehrleute gehören, welche von der Corpsversammlung alljährlich neu zu wählen sind. Hier scheint die Wahl in der Gastwirtschaft Fritz Eggers gerade vollzogen zu sein. Na, denn Prost!

33. Diese alte Handpumpe der Freiwilligen Feuerwehr stammt aus dem Jahre 1901. Wie mussten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr plagen, um damit den 'roten Hahn' zu bekämpfen. Die Pumpe wurde in der Regel von vier Männern bedient. Beim Mechanismus hat sich zu den heutigen Geräten im Prinzip nicht viel geändert. Die Pumpe steht heute als antiquarisches Prachtstück im Feuerwehrgerätehaus am Oher Weg.

34. So mancher mag dieses Haus, das Ecke Möllner Landstraße/Mühlenstraße stand, aus seiner Jugendzeit als Landjugendheim kennen und sich daran erinnern, wie besonders an Wochenenden die Jugendlichen aus Hamburg auf Rädern herbeiströmten, dass die Heide wackelte. Die Nutzung des Hauses ist vielfältig gewesen. Wegen der zentralen Lage waren die Räume des Hauses zeitweise an einen Friseur, eine Drogerie, eine Bank, an ein Eisenwarengeschäft und sogar an das Arbeitsamt als Nebenstelle vermietet. Das Haus wurde im Jahre 1836 gebaut und 1970 abgerissen.

35. Das Bohlen'sche Haus an der ehemaligen Bahnhofstraße - das heute noch steht gehört zu den wenigen alten um die Jahrhundertwende erbauten Häusern in Glinde. Der linke Wohntrakt wurde an das ältere strohgedeckte Haus angebaut, vor dem sich stolz die Familie Bohlen dem Fotografen stellt. Das Bild wurde im Jahre 1912 aufgenommen. Der große Steinhaufen im Vordergrund zeugt von dem Ausbau der alten Bahnhofstraße, der jetzigen Avenue St. Sebastien. Dieser Ausbau war ein Teilstück der im Jahre 1913 hergestellten Kreisstraße von Glinde nach Schönningstedt,

36. Bauernhaus Bohlen, Nord-Ansicht, Aus einem Vermessungsprotokoll des Dorfes Glinde geht hervor, dass hier im Jahre 1775 eine zur Hufe 2 gehörende Wiese gelegen hat, bevor eine Bebauung erfolgt ist, Dieser Bauernhaus-Typ löste den Typ des Niedersachsenhauses ab. Nachgeblieben ist nur die sogenannte 'Grotdör'. Das Haus ist heute umgebaut zu einem Lederwarengeschäft und Möbellager. Im Vordergrund befindet sich eine Tankstelle.

37. Eine der prächtigen Villen von Glinde lag im Parkgelände 'Hof Redenwiesen'. In diesem herrschaftlichen Hause mit offener Terrasse ließ es sich gut wohnen. Schauen sie sich diesen paradiesischen Garten gut an! Viele alte Glinder Einwohner haben diese schönen Anlagen nie gesehen, weil sie von einem hohen Baumbestand umgeben waren, noch betreten, da sie als 'tabu' galten. Die ganze Parkanlage ist durch Kauf im Jahre 1975 in den Besitz der Gemeinde Glinde übergegangen.

38. Dieses Haus wurde kurz nach der Jahrhundertwende von Herrn Le Blond gebaut, und er nannte es nach dem Vornamen seiner Frau 'Villa Eleonore'. Als das Bild entstand, war der Schrödersweg noch ein kleiner Seitenweg. Was damals allerdings schon vorhanden war, waren hinter dem Haus die Schienen der Kreisbahn, Aus dem heutigen vergrößerten Haus lässt sich der ursprüngliche Baustil immer noch erkennen.

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