Glinde in alten Ansichten

Glinde in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Jendert
Gemeente
:   Glinde
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1517-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Glinde in alten Ansichten'

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39. In einem herrlichen Parkgelände gelegen, das früher zum 'Hof Glinde' gehörte, wurde dieses Haus errichtet. Es ist noch bekannt, dass der frühere Gutsverwalter Eberhard zur Zeit Sönke Nissens hier gewohnt hat, bevor der Besitz an den Hamburger Großkaufmann Engel verkauft wurde. Der Engel'sche Park reicht vom Oher Weg bis zur Möllner Landstraße. Mitte der fünfziger Jahre wurde dieses Haus durch bauliche Veränderungen zum Postamt Glinde. Der Baumbestand wurde erhalten,

40. Dieses Bild zeigt besonders deutlich, wie groß die Anteilnahme der dörflichen Gemeinschaft an einem Ereignis imOrte in früherer Zeit war. Ein Fünf'tel der damaligen Einwohner nahm an der Goldenen Hochzeit des Ehepaares Ludwig im November 1924 teil. Wie konnte es anders sein, gefeiert wurde mit so vielen Personen im Saal des Glinder Gastholes. An der Finanzierung einer solchen Feier beteiligte sich oft das ganze Dorf.

41. Im Jahre 1915 gab es in Glinde neben der Gastwirtschaft 'Lindenkrug' den 'Glinder Gasthof von August Schöning in der Bahnhofstraße; zu diesem Gasthof gehörte auch ein schöner Saal. Da er seinerzeit der einzige Saal in Glinde war, fanden hier viele Feierlichkeiten statt. So mancher wird bei diesem Anblick an die Zeit zurückdenken, wo er bei einem Vergnügen seinen Ehepartner kennengelernt hat. Heute ist der Saal an einen Getränkemarkt verpachtet.

42. Am 19. Juni 1921 fand unter den Klängen eines preußischen Präsentiermarsches die Fahnenweihe der 'Militärischen Kameradschaft' in Glinde statt. Die Fahne war von den Frauen dieser Vereinigung gewidmet. Selbstverständlich wurde die Weihe groß auf einem hergerichteten Festplatz gefeiert, an der die ganze Umgebung teilnahm. Der Schiller'sche Spruch: 'Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an', zierte die Fahne.

43. Nach der Zeremonie stellte man sich stolz dem Fotografen. Sönke Nissen hatte für den besonderen Anlass seinen Gutspark zur Verfügung gestellt, wo auch diese Aufnahme gemacht wurde. Gehalten wird die Weihfahne von Konstantin Weitenauer, einem waschechten Bayern, der in Glinde als Oberschweizer eine neue Heimat gefunden hatte.

44. An der früheren Kreuzung Möllner Landstraße/Bahnhofstraße befand sich dieses Kriegerdenkmal. Sönke Nissen hatte es zu Ehren der dreizehn Gefallenen des Ersten Weltkrieges im Jahre 1922 gestiftet. Wegen der städtebaulichen Planung der Ortsmitte musste das Denkmal abgerissen werden. Viele alte GEnder hätten es gerne gesehen, wenn es an anderer geeigneter Stelle wiedererrichtet worden wäre. Statt dessen hat die Gemeinde ein neues Ehrenmal für die Opfer des Krieges auf der Friedhofsanlage errichtet.

45. Als dieses Bild aufgenommen wurde, bot der Mühlenteich mit seinen Schwänen und vielen anderen Wasservögeln, die sich im Schilf verstecken konnten, ein idyllisches Bild der Ruhe, Heute gibt es diesen Anblick, zum Leidwesen der Glinder Bevölkerung, nicht mehr, da der Mühlenteich versiegt ist. Im Hintergrund ist rechts das Anwesen der alten Glinder Wassermühle ersichtlich, Der große Schornstein, der im Jahre 1875/76 für das Backhaus errichtet wurde, ist im Jahre 1952 abgebrochen worden.

46. Kein anderes Gebäude in Glinde kann für sich in Anspruch nehmen, eine so bewegte Geschichte zu haben, wie die alte Glinder Wassermühle am Mühlenteich. Bereits im Jahre 1229 wurde sie , zum Besitz des Grafen Adolf IV. von Holstein gehörig, erwähnt. Sie war als Fell-, Farbholz- und Kornmühle ausgebaut; doch ihre Glanzzeit hatte sie als Kupfermühle in der Zeit von 1678 bis 1864. Das alte Mühlengebäude schaut jetzt einer neuen Zukunft entgegen. Es wird renoviert und nach dem Willen des neuen Besitzers entstehen hier Teestuben, selbstverständlich mit Hinweisen auf die Tradition der alten Wassermühle.

47. Das untere Haus gehörte bis zum Jahre 1938 zum Mühlenanwesen. Es ist im Jahre 1889 von dem damaligen Mühlenbesitzer Hintze, in dessen Besitz die Mühle von 1874 bis 1918 war, erbaut worden und die rite den Mühlenbesitzern als Wohnhaus. Erst der spätere Mühlenbesitzer Neuhaus eröffnete hier im Jahre 1928 einen Gaststättenbetrieb, den 'Gasthof zur Mühle', An dem Gebäude sind verschiedene Änderungen vorgenommen worden. Oben sehen wir die Süd-West-Ansicht der Mühle mit dem Schleusentor. Welch ein schöner Anblick, das Wasser plätschern zu sehen!

48. Neben der Gutsschmiede gab es in Glinde noch die Dorfschmiede an der Möllner Landstraße. Das Tor war so groß, dass ein Pferdewagen dort hinein fahren konnte. Die erste Bebauung des Grundstücks geht auf das Jahr 1783 zurück, als der damalige Bauernvogt Schippmann die erste Schmiede darauf baute. Dieses Haus wurde im Jahre 1939 von dem Ehepaar Krause erworben. Die alte Schmiede wurde zu einem Friseurladen ausgebaut und vermietet. Das Haus brannte bei einem Bombenangriff 1943 aus.

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