Gmund am Tegernsee in alten Ansichten

Gmund am Tegernsee in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Rausch
Gemeente
:   Gmund am Tegernsee
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5330-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gmund am Tegernsee in alten Ansichten'

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59. Der Bärenireiber in Gmund, alljährliche Attraktion in den zwanziger Jahren. Mittelpunkt der Schau war ein gezähmter Bär mit Nasenring, der dem Publikum seine Kunststücke zeigte. Der Bärentreiber sammelte nach der Vorstellung in seinem Hut die freiwillig gegebenen Geldstücke ein. Links vor der Mangfallbrücke ist das 'Barometerhäusl' zu sehen, dahinter das (heute abgerissene) Resl- das frühere Haslauer-Anwesen.

60. Waschtag an der Mangfall um 1920. Am Haussteg wurde die Wäsche nach dem Wasehen endgültig 'ausgschwoabt'. Waschmaschinen gab es damals noch nicht. Das Mangfallwasser garantierte sauber ausgespülte - ausgschwoabte - Wäsche. .

61. Beim Brotausfahren um 1900. Frau Albrecht fuhr wöchentlich an die abgelegenen Höfe das Brot aus. Ihr Zugtierwar ihr Hund. Das war Kundendienst der Bäckerei Winkier.

62. Markt in Gmund vor dem Gasthof 'Herzog Maximilian', Vor dem Gasthof Maximilian, an der Hauptstraße entlang und hinauf zum Osterberg, konrite in einer 'Fußgängerzone' in Ruhe eingekauft werden. Fortschrittliche Herren mit Fahrrädern beobachteten das Treiben an den Einkaufsständen. Die Geschäfte gingen vor dem Zweiten Weltkrieg gut, in den fünfziger Jahren wurde der Markt aufgelassen, nachdem er nach dem Krieg auf den Platz an der Viehhalle ausweichen mußte.

63. Schilfmähen zwischen Seeglas und St. Quirin in den dreißiger Jahren. Im Laufe der Verlandung des Sees bildete sich am Ausfluß ein Schilfgürtel, der von den Bauern im Spätherbst mit der Sense gemäht wurde. Das dürre Schijf diente als Einstreu in den Stallungen. Heute stehen die Schilfzonen unter Landschaftsschutz, um die heirnische Vogelwelt zu erhalten. Im Hintergrund ist der Gutshof Kaltenbrunn zu erkennen.

64. Eine Gmunder Volksschulklasse vor dem Schulhaus (1920). Klasselehrerin Frau Führer stellt sich mit ihren 54 Kindern dem Fotografen! Klassen mit über fünfzig Kindern waren damals landesüblich. Schuhe konnten sich die wenigsten Kinder leisten. wie dieses Foto dokumentiert.

65. Der Katholische Frauenbund wurde unter Pfarrer Albert Graf von Preysing 1924 gegründet. Er verfolgte besonders gesellschaftlichsoziale Ziele. Der Frauenbund erbaute 1926 mit Eigenmitteln, Sammlungen und Spenden das Piuskinderheim, nachdem der erste Grundstock für den schon früher geplanten Bau durch die Inflation von 1923 verschlungen wurde.

66. Ohne Musik: keine Feste! Die Musikkapelle Gmund im Jahre 1924 vor dem Gasthof Köck. Liegend von links: Fertl Alois und Obermüller Josef', Sitzend: Eisenburg Benno sen., Wunder Ludwig, Lang Josef', Zwerger Karl, Gredler Josef und Lang Ludwig. Stehend: Beck Josef, Maurer Alois, Groß Franz (Gründer und Musikmeister), Gschwandtner Hans und Wunder Hans. Heute erfreuen viele Musikkapellen Einheirnische und Gäste. Verschiedentlich werden von den Kapellen auch Auslandsreisen unternommen.

67. Am 12. April 1889 gründeten achtzehn Männer und Burschen den Volkstrachtenverein 'D'Neureuther', Der Zweck des Vereins: Erhaltung der bayerischen Gebirgsvolkstracht und Förderung des Gesangs, der Musik und der geselligen Unterhaltung. Auf dem Bild aus den Anfangsjahren des Vereins sieht man schon 46 Männer und 22 Frauen als Mitglieder. Dazu eine starke Musikkapelle. 1989 - hundert Jahre nach der Gründung - zählt der Verein 666 Mitglieder. Damit gehören 'D'Neureuther' zu den stärksten Trachtenvereinen Bayerns,

Zur Erinnerung an cas Fr;ed~le!>l :s.-u ..? 1 zo. ~ 19tI

68. Friedensfest am 20. August 1911. Hier ist der Aufmarsch am Tölzer Berg zu sehen. Am Osterberg wurde eine Friedenseiche gesetzt. Das Fest sollte an die vierzig Jahre Frieden seit dem Deutsch-französischen Krieg 1871 erinnern.

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