Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Müller
Gemeente
:   Gänserndorf
Provincie
:   Niederösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2022-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gänserndorf in alten Ansichten Band 1'

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17. Bliek vom Turm des Rathauses auf die Hauptstraße und die Kirche um das Jahr 1925. Hinter den Bauernhöfen, die den Typus eines Hakenhofes aufweisen, sieht man noch Holzscheunen (Stadel) am anderen Ende des Hofes. Ein Vergleich mit den Katasterplänen von 1820 zeigt, daß die Bauernhöfe im Grundriß unverändert geblieben waren, lediglich die Gebäude hatte man der Zeit angepaßt.

18. Gasthans und Fleischhauerei Hansy um 1927. Das Gasthaus war 1868 als Gemeindegasthaus errichtet worden und ging 1925 in den Besitz des Wirtes Johann Hansy über. Wie lebhaft seinerzeit das Vereinsleben in Gänserndorf war, zeigen die Tafeln, die das Gasthaus als Sitz der Vereine ausweisen. Man sieht ein Weinfuhrwerk, mit dem die Bauern den Wein zu den Wirten transportierten. Auf dem Fuhrwerk nimmt eben der Bauer mit dem 'Heber' eine Probe aus dem Faß und füllt sie dem Wirt in die Flasche.

19. Gänserndorf von Nordnordwesten, von der 'Schwemme' (heute Industriegelände) aus gesehen. Ganz links im Hintergrund das Elektrizitätswerk, vor der Kirche die Volksschule. Die Schwemme wurde 1889 als Pferdeschwemme errichtet; die Wasserzufuhr erfolgte durch den Sulzgraben. Später diente sie auch zur Fischzucht und im Winter zur Eisgewinnung für Wirte und Fleischhauer. Die Aufnahme entstand um 1920. Im Jahre 1961 wurden der Sulzgraben verrohrt, die Schwemme zugeschüttet und auf dem Areale Industriebetriebe angesiedelt.

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20. Gänserndorf von Nordnordosten aus, vom 'See' her, um 1920. Der 'See' war eine sumpfige Niederung, die die Wasser des Sulzbaches aufnahm, ehe sie in den Weidenbach abflossen. Durch die Regulierung des Weidenbaches wurde das Gebiet trockengelegt. Heute ist fast das ganze Gebiet verbaut beziehungsweise der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt.

21. Die 'Getreidebewirtschaftungs-Kommission' vor dem Gasthaus Hansy unter Vorsitz des Bezirkhauptmannes Hubert Faber. Die Kommission hatte die Aufgabe, während des Krieges 1914-1918 die kriegswirtschaftliche Erfassung des Brot- und Futtergetreides für den Bezirk zu organisieren und zu überwachen,

22. Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde 1923 im Park vor der Kirche errichtet. Anläßlich der Erweiterung der Pfarrkirche in den Jahren 1960 und 1961 wurde das Denkmal in den Stadtfriedhof versetzt und an der Kirche eine neue Gedenkstätte für die Opfer beider Weltkriege errichtet.

Çfänserndorf a. à. JVorobahn.

Elektrizitätswerke.

23. Im Jahre 1909 beschloß der Gemeinderat die Errichtung eines Elektrizitätswerkes und die Elektrifizierung des Ortes. Im Jahre 1910 wurde es errichtet, der Betrieb erfolgte durch Dieselmotore. Das Kühlwasser der Motore wurde ursprünglich in den Weidenbach abgeleitet und später zur Speisung der Schwimmbecken des 1933 erbauten Freibades verwendet. Nach der Vollendung der Landeselektrifizierung durch die NEWAG wurde um 1958 das Werk stillgelegt und später abgetragen.

24. Wie wurde vor 70 Jahren gebaut? Beim Bau des Elektrizitätswerkes im Jahre 1910 sah man weder eine Betonmischmaschine noch einen Kran. Alles mußte händisch gemischt und transportiert werden und doch war die Bauzeit stets erstaunlich kurz. Man sieht, wie viele Maurer, Zimmerleute und 'Mörtelweiber' schon für ein verhältnismäßig kleines Bauvorhaben notwendig waren.

25. Die Bachmühle im Weidenbachtal. Bereits 1380-1387 wird eine 'Mühl' als Teil eines Lehens an Ulrich von Haslau in Gänserndorf genannt. 1637 wird sie als 'Hofrnühle mit 2 Gangen', der Herrschaft Schönkirchen zugehörig, bezeichnet. Am 28. Mai 1903 brannte sie gänzlich ab und wurde neu aufgebaut. Ursprünglich mit Wasserkraft betrieben, wurde sie nach der Jahrhundertwende auf Dampfspäter auf Dieselbetrieb umgestellt und stand bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch in Betrieb. Heute weisen nur mehr Spuren im Gelände auf sie hin.

26. Die Bürgerschule mit dem Turnsaalgebäude wurde im Jahre 1912 erbaut und war seinerzeit eine der modernsten Schulen. Von 1942 bis 1973 war in ihr auch das Gymnasium untergebracht. Heute leidet sie unter Raumnot und steht mitten im verbauten Gebiet in der Eichamtsstraße. Damals, 1912, stand sie fast im freien Gelände.

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