Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Müller
Gemeente
:   Gänserndorf
Provincie
:   Niederösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2022-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gänserndorf in alten Ansichten Band 1'

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47. Das Bethaus der israelitischen Kultusgemeinde in der Bahnstraße Nr. 60. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts bestand in Gänserndorf eine jüdische Religionsgemeinschaft, der Minjan-Verein. Aber erst 1890 wurde das Bethaus errichtet. Die Judengemeinde zählte in diesem Jahr 97 Personen, insgesamt hatte Gänserndorf damals 1 642 Einwohner. Im Jahre 1938 wurde das Bethaus geschlossen und einer anderen Verwendung zugeführt,

48. Ein Bliek auf Exnerplatz Nr. 1 und Nr. 2. Rechts sehen wir die 'Marchfelder Volksbank' im Gründungsjahr 1925. Daneben das Kaufhaus Kahrer, das um die gleiche Zeit erbaute Zweitgeschäft des Unternehmens in der Hauptstraße.

49. Das Geschäftslokal des Selchers und Fleischhauers Josef Palme, Bahnstraße Nr. 10, um 1890. Fast jedes Haus hatte einen Vorgarten, Auslagen kannte man nicht, nur ein Schild wies auf den Beruf hin. Wozu auch? Fremde kamen nicht und die Einheimischen kannten sich aus. Die Fassade des Gebäudes wurde erst in den letzten Jahren grundlegend verändert.

50. Bliek auf Gänsemdorf vom 'Füllenstand'. Der Verlauf der Protteserstraße und der Hauptstraße bis zur Bezirkshauptmannschaft sind noch gut zu überblicken. Die Pferdezucht, einst in Gänserndorf sehr gepflegt, erforderte auch einen Auslauf für die Fohlen, in dem sie mit den Mutterstuten die schöne Jahreszeit verbringen konnten.

51. Die Bauern Gänserndorfs betrieben seinerzeit auch eine bedeutende Milchwirtschaft. Die Molkereigenossenschaft errichtete daher 1927 ein 'Milchhaus'. In dem Gebäude befand sich die Sammelstelle für Milch mit Kühl- und Reinigungsanlagen; von dort wurde die Milch nach Wien transportiert. Durch die Einstellung der Milchproduktion wurde die Anlage funktionslos, man entfernte sie und adaptierte das Gebäude für andere Verwendung.

52. Schon vor und auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bild der näheren Umgebung durch die Bohrtürme der Erdö!förderung geprägt, Es gab aber schon 1926 im Gemeindegebiet einen Bohrturm, allerdings nur für eine Probebohrung nach einer Wasserquelle für eine Wasserversorgungsanlage. Die Bohrung wurde in der Nähe des Sportplatzes niedergebracht und verlief erfolgreich. Infolge der allgemeinen schwierigen Finanzlage unterblieb jedoch der Ausbau einer Wasserleitung.

Çänserndorf a. à. Jioroéahn.

Xrankenhaus, jfotspital.

53. Das Krankenhaus und Notspital in der Friedhofgasse NI. 32 um 1914. Das Spital wurde 1911 um 10000 Kronen errichtet. Es diente zur Unterbringung von Infektionskranken und lag außerhalb des Ortes, nahe beim Friedhof. Da es jedoch kaum benützt wurde, man pflegte die Kranken lieber daheim oder brachte sie in das nahe Wien, wurde es vor ungefähr 50 Jahren aufgelassen und als Wohnhaus weiter verwendet.

Çänserndorf a. o. Jforobahn.

5lraßergasse.

54. Die Kreuzung Wiener Straße-Strassergasse um das Jahr 1919.

55. Die Strassergasse vom Exnerplatz aus gesehen um das Jahr 1930. Der Gasthof Haidinger rechts ist auch heute noch äußerlich fast unverändert. Das Eckhaus links gehörte dem Kaufmann Roman Fleischmann, wurde 1938 enteignet und brannte 1945 ab. Heute steht an dieser Stelle ein mehrstöckiger moderner Bau, Exnerplatz NI. 6.

56. Der Exnerplatz und der Anfang der Weikendorferstraße, ebenfalls um 1930. Zwischen dem heute noch bestehenden Personalwohnhaus der ÖBB, Weikendorferstraße Nr. 2, und dem Hause des Kaufmannes Fleischmann, befand sich noch ein weitläufiger Garten. Nach dem Brand im Jahre 1945 wurde die Ruine nach einigen Jahren entfernt und in den Jahren 1967/68 das Gebäude Exnerplatz Nr. 6 errichtet.

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