Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Gänserndorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Müller
Gemeente
:   Gänserndorf
Provincie
:   Niederösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-2022-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gänserndorf in alten Ansichten Band 1'

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57. Die Jahngasse mit Blickrichtung Kirche. Im Hintergrund, vor der Kirche, sieht man das gemeindeeigene Elektrizitätswerk. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1925 und wurde 1939 mit neuer Beschriftung wiederaufgelegt. Fast alle Straßen und Gassen des Ortes waren um die Jahrhundertwende rnit Bäumen, überwiegend Linden und Kastanien, bepflanzt worden. Erst die Zunahme des Straßenverkehrs erzwang ihre Entfernung.

58. Die Eichamtstraße mit Bliek auf das Rathaus um das Jahr 1928. Rechts das 1904 errichtete Eichamt, In den an das Eichamt anschließenden Häusern war 1873 die Beschälstation (Pferdedeckstation) des Militärs untergebracht, um die Jahrhundertwende bestanden hier auch ein Abrichtarnt, ein Notspital und die Wohnung des Gemeindedieners. Seit dem Ersten Weltkrieg dienten die Häuser als Notunterkünfte, bis sie 1948 geschliffen wurden und 1951 bis 1953 auf dem gesamten Areal das Finanzamtgebäude samt Eich- und Verrnessungsamt errichtet wurde. An der linken Seite der Straße waren in den an das Gerneindegasthaus anschließenden Baulichkeiten die Arrestzellen (Gerneindekotter) untergebracht. Die Karte wurde 1939 neu aufgelegt.

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59. Das 'Villenvierte!', die Villagasse um 1910, von der Weikendorferstraße in Richtung Wiener Straße gesehen.

60. Die Freiwillige Feuerwehr Gänserndorf wurde 1885 gegründet, Hauptmann war Gregor Prager. Von der Firma Kornreuter aus Wien wurde eine neue Spritze gekauft und am 28. Februar 1886 feierlich geweiht. Früher war jeder Einwohner zur Hilfeleistung bei einem Brande verpflichtet und es gab auch die notwendigen Geräte. So ließ Gänserndorf schon 1810 eine 'Feuerspritzn' in Wien um 110 Florin instandsetzen. Der Ausbau des Feuerlöschwesens erforderte dann die Aufstellung einer speziell ausgebildeten Mannschaft.

61. Einer der ältesten Vereine der Stadt ist der 'Erste Gänserndorfer Musikverein'. Er war am 22. April 1911 gegründet worden und ging aus einer Ortskapelle hervor, Seit dem Gründungsjahr bereichert der Verein die Kulturszene der Stadt. Die älteste, noch erhalten gebtiebene Aufnahme stammt aus dem Jahre 1924.

62. Das Haus des Schuhmachermeisters Leopold Bauer, früher 'Am Berg!', heute Kirchenplatz Nr. 7, um die Jahrhundertwende. Bei vielen Häusern an dieser Straße befanden sich die Hausbrunnen vor dem Haus am Straßenrand. Beim Wasserholen gab es da manche Verzögerung durch ein Plauscherl mit einem Vorübergehenden.

63. Der 'Halterberg' um 1890. Er wird 1787 als 'Schanz-Hugl am Dorf" genannt. Es handelt sich hier um den Rest einer mittelalterlichen Erdbefestigung mit Wall und Graben, der Zeitpunkt der Errichtung ist nicht bekannt. Die Befestigung diente dem Schutz des nördlichen Ortseinganges, der tieferliegenden Straße nach Prottes, während auf der anderen Seite der Straße die Kirche liegt, die früher als Wehrkirche ausgebaut gewesen sein dürfte.

64. Der 'Halterberg' mit dem anschließenden Spiel- und Sportplatz um 1900. Durch den Abbau von Lehm am nordseitigen Abfall des Hügels für die Ziegelbrennerei und Planierung des Gelandes war ein Spiel- und Sportplatz gewonnen worden, den auch die Schulen häufig benutzten. Wie man sieht, war der Halterberg seinerzeit mit Stiegenaufgängen und Ruhebänken sehr gut erschlossen, in seiner unrnittelbaren Nähe gab es auch einen gut besuchten Heurigenschank. Auf dem Spielplatz wurden 1960 zwei mehrgeschossige Wohnbauten errichtet, Der Halterberg selbst, eines der wenigen noch erhaltenen rnittelalterlichen Baudenkmäler, ist durch Verbauung sehr beeinträchtigt.

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lJahnstraße.

65. Die Druckerei- und Verlagsaristalt Franz Schweng im Jahre 1920. Die Firma Schweng ist durch viele Ansichtskarten, die in ihrem Verlag erschienen sind, in diesem Buche vertreten. Sie gab auch in den Jahren 1907 bis 1938 ein Lokalblatt heraus, die 'NÖ. Volks- und Vereinszeitung', das wegen seiner kulturellen und historischen Beiträge sehr beliebt war. Nachfolger ist die 'Brentano Papier und Druck Ges. rn.b.h.', die den Sitz auf den Dr.-W.-Exner-Platz verlegt hat. Anstelle des alten Hauses befindet sich heute ein einstöckiger Bau, in dem die Feinkosthandlung Auer ihren Sitz hat.

66. Die Bestellung Gänserndorfs als Bezirksvorort zog auch kulturelle Aktivitäten nach sich. Die Gemeinde und der Verschönerungsverein veranstalteten am 19. Mai 1912 das erste große Blumenfest mit einem Festzug blumengeschmückter Wagen und Prärnierung des schönsten Blumenschmuckes. Frau Anna Schramm erhielt damals den ersten Preis. Die Gastwirte hatten im Garten des heutigen Rathauses für Unterhaltung und Erfrischung gesorgt und wie man sieht, genoß die Bevölkerung den Anlaß zum Feiern.

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