Goldbach in alten Ansichten

Goldbach in alten Ansichten

Auteur
:   Geschichts- und Heimatverein Markt Goldbach e.V.
Gemeente
:   Goldbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6570-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Goldbach in alten Ansichten'

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49 Foto aus dem [ahre 1934/35.Wir sehen eine Blaskapelle, die an der Spitze eines Faschingszuges durch die Straße 'Sachsenhausen' zieht. Das war dörfliches Leben zu jener Zeit. Die Gebäude: Im Vordergrund rechts das HausWindischmann, heute Friseurgeschäft, daran anschließend das Anwesen Staab. Heute steht hier ein Neubau, der irn Untergeschoß eine Fahrschule, im ersten Stock eine Arztpraxis und darüber Wohnungen aufweist. Das anschließende Hans, nur teilweise sichtbar, war das Wohnhaus des Iuden Moritz Rosenberg. Er war der Verwalter der jüdischen Synagage, die sich an dasWohnhaus nach Osten hin anschloß. Am 10. November 1938 wurde diese von radikalen Anhängern der Nazipartei abgebrochen.

50 Foto aus demjahre 1935. Goldbacher Burschen des Jahrganges 1914/15 ziehen zur Musterung nach Asehaffen burg. An der Spitze zwei altgediente Soldaten des Ersten Weltkrieges, die die jungen Burschen durch das Dorf begleiten. Es war dies der erste Jahrgang, nach Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht, der gemustert wurde. Schauplatz auf dem Bild ist die Aschaffenburger Straße. Die Anwesen rechts sind die Scheunen der jüdischen Mitbürger Iosef oppenheimer und Heinrich Schönfeld. Anschließend sehen wir das Wohnhaus Schönfeld, im Hintergrund

links das Anwesen des jûdisehen Ortsbürgers Hermann Hirsch.

5 1 Foto etwa aus dem Iahre 1949/50. Ein Bild, das zur damaligen Zeit in Goldbach noch alltäglich war. Ein Goldbacher Ortsbürger, Anton Spinnler, fährt mit seinem Kuhgespann Iauche auf das Feld. Kuhgespanne gibt es heute nicht mehr in Goldbach. Rechts im Bild ist der Hauptaufgang zur St-.Nikolaus-Kirche zu sehen. Hier beginnt der nördliche Teil der Goldbacher 'Hauprstraße', die aber in Wirklichkeit seit Iahrzehnten nicht mehr die Hauptstraße, im Sinne der 'bedeutendsten Straße' ist. Bis 1 933 endete hier an der Kirche die Hauptstraße, im weiteren Verlauf nach Nor-

den, hier auf dem Bild, hieß die Straße 'Obere Dorfstraße' .

.52 Foto vermutlich aus dem Iahre 1923. Es zeigt das Haus der Familie Vormwald in der 'Oberen Dorfstraße' . heute Hauptstraße 68. Das Anwesen bestand aus Vorderhaus und Hinterhaus. Ein gemeinsamer Aufgang führte zu den Eingangstüren. Das Hinterhaus gehörte ursprünglich einer anderen Familie. Das Vorderhaus war typisch für Kleinhäuser der damaligen Zeit. Im Obergeschoß wohnten die Familienmitglieder, im Untergeschoß befanden sich Stallungen für Kleinvieh, wie Ziegen, Schweine und Hühner. Eine Bruchsteinmauer grenzte das Anwesen zur Straße hin ab. Dahinter waren ein kleiner Misthau-

fen und die Jauchegrube. Der eiserne Pumpenstock gehört zur Jauchegrube. Zum Fototermin haben die Darsteller ihre besten Kleider angezogen. Der Blu-

menschmuck an den Fenstern beweist, daß die Menschen, trotz ärmlicher Verhältnisse, sich für solche Dinge noch Zeit nahmen.

53 Dieses Foto aus dem Iahre 1939 zeigt das im [ahre 1936 von der Gemeinde Goldbach erbaute Schwimmbad. Es war zur damaligen Zeit das einzige Freibad in der ganzen Umgebung. Das Bild zeigt die aus Holz gebaute Urnkleideanlage, bestehend aus Einzelkabinen mit anschließenden Toiletten in Massivbauweise.

54 Auf diesem Bild sehen wir den hölzernen, 5 m hohen Sprungturm. Das Schwimmbad wurde gespeist aus Quellwasser. Verschiedene Wässerchen aus dem angrenzenden Wald wurden in einen eigenen Vorwärmer geleitet. Nur durch Sonnenhitze natürlich erwärmt, wurde das Wasser sodann in das Schwimmbecken geleitet. Diese Anlage bestand bis zum Iahre 1970. Damals wurde das Schwimmbecken total erneuert, sowie eine Umwälz- und Heizungsanlage eingebaut. Die Umkleidekabinen aus Holz wurden entfernt und durch eine neue Anlage an anderer Stelle ersetzt.

Großzügige Freiflächen rundeten die Außenanlagen ab.

55 Ansichtskarte von 1950. Wir sehen hier das Schwimmerbecken im Ausmaß 50 x 20m. Links im Vordergrund das Kinderplanschbecken. Im Hintergrund ist der Sprungturm, der bereits im vorhergehenden Bild beschrieben wurde. Auf diesem Bild ist die gesamte Anlage dieses einmalig schönen Schwimmbades zu sehen. Sehr reizvoll ist die Lage durch die angrenzenden Waldflächen, die für viel Sauerstoff sorgen. Zum Teil sind diese Waldflächen Bestandteil der Außenanlagen des Bades.

56 Blick auf den Untergartenhof von Süden in Richtung Norden. Foto etwa aus demjahre 1950. Der Untergartenhof gehörte wie der benachbarre Obergartenhof ursprünglich den Edlen von der Kugelburg, die in unmittelbarer Nachbarschaft auf der 'Kugelburg' ihr Domizil besaßen. Die Gartenhöfe sorgten für das wirtschaftliehe Auskommen derer von der Kugelburg. Später zum Kloster Schmerlenbach gehörig, kamen die Höfe über Erblehen mit der Zeit in Privatbesitz. Bis zum Iahre 1902 gehörte der Untergartenhof dem aus Frankfurt stammenden Karl Matti. Im [ahre 192 9

erwarb ihn die Gemeinde Goldbach. Seit September 1942 gehört der Untergartenhof der Familie Kunkel. Allerdings ist durch Verkauf von Ackerland zum Zwecke der Schaffung von

Bauland in größerem Stil der Hof heute als Bauernhof nicht mehr lebensfähig. Seit 1990 ruht der Betrieb der Landwirtschaft.

57 Die Bahnstation Aschaffenburg-Goldbach. Foto etwa aus dem Iahre 1930. Die Haltestelle, Bahnhof genannt, und an der Strecke FrankfurtWürzburg gelegen, wurde imApril 1896 eingerichtet. Damals verband man in Goldbach mit der Errichtung der Haltestelle große Hoffnungen, die sich jedoch nicht erfüllten. Hier hielten bis zum September 1974 Nahverkehrszüge. Im Zuge der RationalisierungsmaBnahmen durch die Bundesbahn wurde die Haltestelle aufgelöst. Der Markt Goldbach - heute leben hier mehr als 10 000 Einwohner - verfügt somit über keinerlei Zusteige-

möglichkeiten zur Bahn. Nur die Straße dorthin trägt heute noch den Namen BahnhofstraBe.

58 Foto erwa aus dem Iahre 1910. Im Vordergrund sehen wir das im Iahre 1896/97 errichtete Anwesen des Ludwig Aff Dieser war ursprünglich Kutscher bei Gutsbesitzer Karl Matti. Um sich unabhängig zu machen baute er, vermutlich mit finanzieller Unterstützung des Herrn Matti, das Haus. Er richtete darin einen Wirtschaftsbetrieb ein. Die große Außenbeschriftung 'Restauration' ist auf dem Bild deutlich zu erkennen. Doch das große Geschäft wurde es nicht. Die Wirtschaft lag zu weit außerhalb des Dorfes. Nach dem Krieg, zu Beginn der zwanziger Iahre, verzog die Fa-

milie Aff nach Aschaffen burg. Die Nachkornmen wurden angesehene Fotografen und tragen heute den Familiennamen 'Alfen' . Im Hintergrund des Bildes sind die Shed-

dächer der Fabrikationsgebäude der Eisschrankfabrik Heim u. Staudt zu sehen, die 1903 gegründet wurde. Heute gehören die Flächen der Fa. Goldbach GmbH.

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