Goldbach in alten Ansichten

Goldbach in alten Ansichten

Auteur
:   Geschichts- und Heimatverein Markt Goldbach e.V.
Gemeente
:   Goldbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6570-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Goldbach in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59 Ansichtskarte aus dem [ahre 1926. Philipp Kinek, bis 1 925 Geschäftsführer der Faßholzfabrik Kinck & Co., einer Nachfolgefirma der Eisschrankfabrik, schied aus der Firma aus. Zu Füßen des Kugelberges baute er eine Ausflugsgast stätte. Er erhoffte sich ein gutes Geschäft. Doch seine Wünsche gingen nicht in Erfüllung. Weit weg vom Dorf gelegen ging das Gasthaus sehr schlecht. Offensichtlich hatte Philipp Kinck sich auch finanziell übernommen. Er mußte das Anwesen veräußern, das seitdem eine wechselvolle Geschichte erlebte.

Kug ,lbp.-Ç1 r-(lststätte Bes.: Ph. Kinck

60 Ansichtskarte aus dem jahre 1934. Diese Postkarte war ganz dem 'Gasthof zum Westend' gewidmet. Im Iahre 1 92 8 hatte Otto Zilch als 27jähriger die Bauernwirtschaft, die nur sporadisch geöffnet war, von seinem Vater ûbernommen. Bis zu Beginn der zwanziger jahre war das Anwesen das letzte Haus von Goldbach in Richtung Aschaffenburg, daher der Name: Westend. Otto Zilch renovierte die bestehenden Gasträume und schufneue Möglichkeiten zur Pflege der Gastlichkeit. Bis zum Beginn der vierziger Iahre war das Haus eine gut besuchte, renommierte Wirtschaft.

Otto Zilch mußte, wie viele seiner Altersgenossen, in den Krieg ziehen, in dem er im Iahre 1944 den Tod fand. Wechselnde Pächter nach dem Krieg konnten der Wirtschaft nie

mehr zum alten Glanz verhelfen.

61 Foto aus den zwanziger jahren, als Ansichtspostkarte hergestellt. Auf dem Bild das Gasthaus Morhard, wie damals ûblich als Restauration bezeichnet. Im [ahre 1865 wurde es von dem Küfer Theodor Steng er erbaut und kam später in den Besitz der Familie Morhard. Ursprünglich nur eingeschossig, wurde das Haus von Morhard aufgestockt und ein Saal mit Kegelbahn für diverse Veranstaltungen angebaut. Einigen Vereinen diente das Haus als Vereinslokal, so auch dem Gesangverein 'Sängerkranz' . In den dreißiger Iahren kam das Haus in den Besitz der Gemeinde Goldbach. Die

Wirtschaft war verpachtet und firmierte als 'Dorfwirtschaft'. 1957 erwarb der heimatvertriebene Rudolf Brandner das Anwesen. In der Wirtschaft ist heute eine Pizzeria ansässig. Herr

Brandner errichtete auf dem Gelände des ursprünglichen Saalbaus ein Wohn- und Geschäftshaus. Sein Sohn betreibt dort heute noch einen Handel mit Textilprodukten.

GruB aus Goldbach Restauration Morhard

62 Ansichtspostkarte etwa aus dem Iahre 1910. Im linken Drittel der Karte sehen wir die Hauptstraße mit der pfarrkirche St. Nikolaus. Rechts oben ist links das Gasthaus 'Coldenes Rad' abgebildet, das Haus rechts ist die Schmiede des Philipp Kaup. Die auf der Straße abgestellten Wagen warten sicher auf eine Reparatur durch den Schmiedemeister. Rechts unten sehen wir das im Iahre 1873 errichtete Gedächtniskreuz, im weiteren Verlauf nach Westen das Haus des Zigarrenfabrikanten Schäfer, das jûdische Anwesen OppenheimerRegenstein und anschlie-

ßend die Wirtschaft Morhard.

63 Ansichtskarte erwa aus dem Iahre 1905. Die Karte wurde am 29. August 1907, wahrscheinlich von zwei Soldaten im Manöver, an ein Mädchen in Laufach geschrieben. Die beiden beklagen sich darüber, daß sie die Abende im Gasthaus verbringen müssen ' da uns Ihre werte Gesellschaft fehlt'. Das Gasthaus 'Zum Engländer', links oben auf der Karte, besteht heute noch in der MarienstraBe. Früher hieß die Straße 'Hinter den Zäunen'. Die Karte ist keine Fotografie, sondern in einer anderen Technik hergestellt. Oben sehen wir eine Gesamtan-

sicht von Goldbach, rechts daneben ist der Aussichtsturm, der sich bis in die zwanziger Iahre auf dem 'Grauen Stem', der höchsten Erhebung in Goldbach, befand.

64 Ansichtspostkarte erwa um 1900. Die Karte wurde damals von der Familie Steng er aufgelegt. Josef Stenger gründete in den sechziger Iahren des vorigen Jahrhunderts in der Hauptstraße 7 die Lówenbrauerei, die im engeren Heimatgebiet einen hervorragenden Ruf genaß. Auf der Karte sehen wir links oben die Brauereigebäude mit Sudhaus. Diese Gebäude waren im Innenhof untergebracht. Rechts oben sehen wir das an der Straße gelegene Gasrwirtschaftsgebäude mit Durchfahrt in den Innenhof. Die Gastwirtschaft verfügte auch über einen großen Saal, in dem Tanzveranstal-

tungen und Versammlungen abgehalten werden konnten. Die Brauerei wurde nach dem Ersten Weltkrieg geschlossen. Heute betreibt der Urenkel des Brauereigründers,

Hans Steng er, eine Großkelterei in den noch vorhandenen Gebäuden.

65 Postkarte etwa aus dem Iahre 1939. Die Karte zeigt oben eine retuschierte Gesamtansicht von Goldbach. Links unten sehen wir das damals neue Verwaltungsgebäude der Sperr- und Faßholzfabrik. Heute ist dort die Fa. Goldbach GmbH untergebracht. Rechts unten eine Ansicht des 1 936 erbauten Waldschwimmbades.

66 Folgende zwei Fotos sind aus demjahre 1943. Diese Bilder sind typisch für landwirtschaftliche Arbeiten von 'Kleinbauern' der damaligen Zeit. Im hügeligen Gelände der Flurgemarkung 'Stutz' sind die Familien [ohann Hepp und Joseph Krebs, deren Grundstücke benachban sind, bei Grasarbeiten. Mit der Sense wurde das Gras gemäht und mit Gabeln großflächig auf dem Grundstück verteilt.

67 Der Sonne kam nun die Aufgabe zu das Gras zu trocknen. Die Menschen mußten allerdings fest mithelfen, um aus frischem Gras trockenes Heu werden zu lassen. Mit Rechen mußte das Gras, je nach Wetter, oft mehrmals am Tag 'gewendet' werden. Erst wenn das Heu gut trocken war, wurde es mit großen Handwagen nach Hause gefahren, um als Ziegenfutter verwendet zu werden.

68 Beide Fotos aus dem Iahre 1941. Auch diese Bilder sind typisch für die landwirtschafilichen Arbeiten der damaligen Zeit. Wir sehen die 77 -jährige Witwe Creszentia Staab mit drei verhefrateten Töchtern, ihrer 24-jährigen Enkelin Hildegard Arnold geborene Krebs und ihrem 13-jährigen Enkel Riohard Rachor bei der Kartoffelernte.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2022 Uitgeverij Europese Bibliotheek