Goldbach in alten Ansichten

Goldbach in alten Ansichten

Auteur
:   Geschichts- und Heimatverein Markt Goldbach e.V.
Gemeente
:   Goldbach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6570-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Goldbach in alten Ansichten'

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69 In dies en Iahren lasteten diese Arbeiten auf den Schultern der Frauen und der Jugendlichen. Alle wehrfáhigen Männer waren zum Militär eingezogen und standen auf den Kriegsschauplätzen. Die Kartoffeln wurden ausschließlich in Handarbeit ausgebuddelt, in Säcke gefüllt und sehr oft auch mit Handwagen nach Hause gefahren. Bilder zum Erinnern und Nachdenken!

70 Foto aus den fünfziger Iahren. Die Zeit hatte sich gewandelt. Nach dem langen, langen Krieg wurde wieder Frieden in Deutschland. In Ruhe konnten die wenigen hauptberuflichen Landwitte Goldbachs wieder ihrer Tätigkeit auf den Feldern nachgehen. Auf dem Bild sehen wir den Landwirt Hermann Schmitt beim Pflügen eines Ackers in der Flurgemarkung 'Langenberg' . mit seinem braven Ackerpferd. Hermann Schmitt war einer der letzten 'Originale' in Goldbach. Er war im Ort nur unter dem Namen 'Es Blettje' bekannt. pferde beim Pflügen sieht man

schon lange nicht mehr in Goldbach.

71 Ansichtspostkarte aus dem Ortsteil Unterafferbach, etwa aus dem Iahre 1900. In der oberen Hälfte sehen wir eine Gesamtansicht des Dorfes. Unterafferbach zählte damals knapp dreihundert Einwohner. Auf dem linken unteren Drittel sehen wir das im Iahre 1879 erbaute Schulhaus, heute Kindergarten. Dahinter ist die damalige Kirche, die, nach einem Neubau an anderer Stelle, 1929 abgebrochen wurde. Auf dem rechten unteren Drittel ist das Gasthaus Weismantel abgebildet. Heute steht dort ein imposanter Neubau. Das heutige Gasthaus 'Zum Stern' wird vom Enkel des

Georg Weismantel, Karl Heinz Bieber, bewirtschaftet.

Gesamtans;cht.

72 Ansichtspostkarte aus Unterafferbach. Diese Karte wurde arn 21. Februar 1 913 in Goldbach in der Post abgestempelt. Sie wurde nach Koblenz am Rhein geschickt. In der oberen Hälfte sehen wir eine Gesamtansicht des Dorfes. Darunter sind abgebildet, von links: Die Gastwirtschaft Georg

F. Weismantel, heute Gasthans 'Zum Stern'. In der Mitte die alte Kirche mit Schulhaus, rechts außen das Schulhaus, im Vordergrund vor dem Schulhaus der Bildstock an der Wegegabelung zur Fischergasse.

73 Sclmappschuß aus Zeichen für dieseAnnahme

dem dörflichen Leben in zu sein.

Unterafferbach. Foto etwa

aus dem Iahr 1946. Vieh-

trieb in der ehemaligen

Mühlstraße. Es ist Frühling,

deutlich zu sehen an dem

blühenden Obstbaum

rechts. Nach dem Winter

muß das Rindvieh, das über Wochen untätig in den Ställen stand, wieder langsam an die frische Luft gewöhnt werden. Bald wird die Zeit der Arbeit für die Tiere an Wagen, Egge und Pflug kommen. An der Spitze Hans Bieber mit einer Kuh, die den straffen Griff sicher etwas unangenehm empfindet. Die Bewegung des Kopfes nach oben scheint ein deutliches

74 Foto vom gleichen Tag bei gleichem Anlaß. Es zeigt die Nachhut der Viehtreiber in der Mühlstraße in Unterafferbach. Im Vordergrund links ist deutlich die Mauer zu sehen, die den Afferbach gegen das anschließende Grundstück abgrenzt. Der Afferbach, hier ein kleines Bächlein, verlief entlang der Mûhlstraße, querte hier die Hauptstraße, um sodann entlang der Fischergasse in Richtung Hösbach zu fließen. Hier im Vordergrund links ist die Mauer der Afferbachbrücke. Das Haus im Hintergrund links gehört zur Hauptstraße. Es gehörte der Lehrerfamilie Bott. Die Angehörigen die-

ser Familie leben nicht mehr in Unterafferbach. Heute stehr an dieser Stelle eine Zweigstelle der Raiffeisenbank. Das Haus rechts vom 'Bottshaus' gehört der Familie Bieber. Es gehört

schon zur Fischergasse. Der heutige Eigentümer ist Klaus Bieber, der in Goldbach eine Fahrschule betreibt.

75 Foto aus der dórfli chen Zeit von Unterafferbach. Der Zeitpunkt der Aufnahme ist nicht eindeutig zu bestimmen. Wir sehen das ehemalige Anwesen des Georg Scherer in der Hauptstraße. Schon früh suchten auch die Unterafferbacher Handel und Gewerbe bei sich einziehen zu lassen. Hier ist es ein Schuhgeschäft, in seinen ersten Anfàngen. Ein Stubenfenster wurde entsprechend vergrößert und als Schaufenster benutzt. Mehr als ein Dutzend Paar Schuhe sind in der Auslage zu sehen. Voll Stolz präsentieren sich Familienangehörige dem Fotografen. Der Ort hatte damals noch

keine Kanalisation. Das Fallrohr der Dachrinne entwässert einfach auf die Straße. Von hier aus lief das Wasser in den nahenAfferbach.

76 Wendelinuskirche in Unterafferbach mit Umfeld, vom Wiesengrund aus betrachtet. Unterafferbach besaß schon im 14. Iahrhundert eine Kapelle, die als Kirche genutzt wurde. Immer waren die Kapellen und Kirchen dem heiligen Wendelin geweiht. Die im Bild bekannte Kapelle, beim Schulhaus, stammte aus dem Iahre 1720. Die Kirche war zu klein geworden, um den Bedürfnissen der angewachsenen Bevölkenmg zu genügen. Auch die Bausubstanz war sehr schlecht. Nach langen Vorbereitungen und Überwindung zahlreicher Hindernisse wurde im Sommer 1927 mit dem Bau der

neuen Kirche begonnen. Am 7. August 192 7 konnte der Grundstein gelegt werden. Im Herbst 1928 war die Kirche fertiggestellt. Am 7. Oktober 1928 wurde sie vom Würzbur-

ger BischofDr. Matthias Ehrenfried feierlich eingeweiht. Unterafferbach ist kirchlich seit 1783 eine Filiale der pfarrei St. Nikolaus in Goldbach. Die politische Einheit mit Goldbach

wurde erst am 1. Juli 1971 auf freiwilliger Basis hergestellt.

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