Gommern in alten Ansichten

Gommern in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5476-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern in alten Ansichten'

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19. Fortsetzung zu Breite Straße 14. Bis Mitte der zwanziger Jahre reichten für C. Sens die vorhandenen Geschäfts- und Werkstatträume aus. Die Einrichtung eines zweiten Geschäftes im Hause für W. Unbehaun erforderte umfangreiche bauliche Veränderungen, die 1926 durchgeführt wurden. Dieser Urnbau erbrachte neben einer vollständigen Fassadenänderung durch Einbau zweier großer Schaufenster, vor allem eine geräumige Tordurchfahrt, wodurch die hinteren Grundstücksbereiche für unternehmerische Zwecke besser nutzbar wurden. So konnten zwei unterschiedliche, getrennt geführte Geschäfte , Ausdruck progressiver Mittelstandsentwicklung, entstehen.

20. Dieses Bild bestätigt den Geschäftsstraßen-Charakter der Breiten Straße. Soweit erkcnnbar, war in fast jedem Haus im Erdgeschoß ein Laden. Die zur Reproduktion verwendere Postkarte wurde von Hugo Mestchen gedruckt, dessen Geschäft am rechten Bildrand zu sehen ist. Die Karte trägt den Poststempel 'Gomrnern 18.9.1914'.

21. Das Wohnhaus des Sattlermeisters Gottfried Cleve , Breite Straße 16, stand bereits 1857, wie aus einem alten Baulageplan zu entnehmen ist. Es wurde 1906 abgerissen und an dessen Stelle im Auftrag des Steinbruchbesitzers Louis Schröder ein mchrstöckiges Wohn- und Geschäftshaus neu erbaut.

22. Der Gastwirt Carl Kaufmann baute 1906/07 ein neues Wohn- und Hotelgebäude mit Zwischenhaus und Tanzsaal auf seinem Grundstück Breite Straße 17. Viele Jahre war das 'Hotel Kaiserhof' das erste Haus am Platz. Restaurant und Biergarten erfreuten sich großer Beliebtheit.

23. Das dem Kaiserhof gegenüberliegende Grundstück Breite Straße 50 war viele Jahre im Besitz der Familie Ruthe. 1863 ließ der Kaufrnann und Drechslermeister Carl Ruthe die Straßenfront seines Wohnhauses neu erbauen. Dieses Haus hatte aber nur Bestand bis 1896, denn in diesern Jahr wird durch alto Ruthe ein neues Wohnhaus mit einern Laden für Kolonial-, Porzellan- und Eisenwaren erbaut. Das Bild zeigt diesen Neubau sowie die kurz davor bzw. danach errichteten Hinter- und Seitengebäudc, Eine Gedenktafel am großen Hotgebäude mit den Jahreszahlen 1896 und 1902 erinnert an diese Bautätigkeit.

24. Eine der um die Jahrhundertwende in Gommern mit moderner Technik arbeitende Firma war die Dampf-Brauerei des Carl Döring im Grundstück Breite Straße 19/20, Ecke Karither Straße. Die zur Geschäftsbriefgestaltung verwendete Zeichnung (Bliek vom Kirebturm der evangelischen Kirche) zeigt alle baulichen Details des Unternehmens.

25. Das Wohnhaus des Carl Döring, Breite Straße 19, mi! seiner reich gegliederten Fassade , Anfang 1908.

26. Das Ehrenmal für die aus Gommern stammenden Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde am 3. September 1933 eingeweiht. Die Tafeln enthalten die Namen von 211 toten Soldaten. Das Denkmal besteht aus Quarzitbruchsteinen und wurde ausschließlich mit Spendenmitteln der Bürger von Gommern finanziert. Das hinter dem Denkmal erkerinbare Gebäude war eine Fremdarbeiterunterkunft, die C. Döring 1909 auf dern Keilerberg errichtcn ließ. Sie war zur Unterbringung von sieben Männern und zwei Frauen vorgesehen. Unter dem Haus befanden sich geräumige Kellergewölbc, die noch lange nach dem Abriß des Gebäudes genutzt wurden. Heute sind auch diese verschwunden. Nur noch der Name 'Am Kellerberg' , für das in unrnittelbarer Nähe entstandene Wohngebiet, erinnert daran.

27. Die evangelische Kirche ist romanischen Ursprungs (etwa 13. Jahrhundert). In den folgenden Jahrhunderten waren zahlreiche Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen notwendig. Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) ging auch an dieser Kirche nicht spurlos vorüber. 1689 wurde ein Neubau beschlossen, Baubeginn war Ostern 1692. Das Richtfest fand im Juni 1693 statt. Notwendige Änderungen und Ergänzungen, vor allem am Turm, dauerten noch etwa zwei Jahrzehnte. Die Aufstockung des Turmes, einschließlich Dachaufbau, wurde 1714 beendet und aus diesem Anlaß wurde eine Wetterfahne angebracht, die die Zahl 1714 und das Wappen der Stadt Gommern enthielt. So blieb die Kirche dann über 180 Jahre unverändert. 1896/97 erfolgten ein grundlegender Um- und Ausbau im Innern und bauliche Veränderungen wie Anbau von Sakristei und Apsis. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

28. Glockenaufzug am 3. September 1929 auf den Turm der evangelischen Kirche. Die Ansprache mit Glockenweihe hielt Superintendent Jordan.

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