Gommern in alten Ansichten

Gommern in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5476-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern in alten Ansichten'

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39. Bereits 1898 plant H. Bollmann auf dem Grundstück Salzstraße 7 einen Neubau, den Gasthof 'Zur Sonne'. Aber erst am 15. August 1900 hat Frau verw. Bollmann den Antrag dazu gestellt, der am 23. September 1901 genehmigt wurde. Baubeginn war noch 1901. Es sollte ein Tanzsaal mit Bühne und Nebenräumen entstehen. Das Bild zeigt Bauleute aus der Bauzeit des Saales.

40. Ernst Michaelis wollte bereits 1927 den bestehenden kleinen Laden in der Brauhausstraße 1 vergrößern; aber erst der Materialwarenhändler Gustav Michaelis führte 1928 das Vorhaben aus. Das Bild zeigt das Haus vordem Umbau, wie aus alten Bauakten ersichtlich ist.

41. Moritz Manheimer (geboren am 1. Mai 1826 in Gommern, gestorben 1916 in Berlin) gebührt in einem Büchlein über das alte Gommern ein besenderer Platzl Er hat der Stadt Gommern erhebliche Geldsummen gestiftet und wurde dafür bereits 1884 zum Ehrenbürger der Stadt Gommern ernannt. Für den Bau eines Pflegeheimes stellte er 1900 einen Betrag von 100 000 Mark zur Verfügung. Mit seinen Stiftungen sind zwei markante, vor allem dem Gemeinwohl dienende Gebäude errichtet worden. Das Hospital für 'gebrechliche Leute, die nicht mehr fähig seien, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, die allein daständen' wurde am 28. Juni 1901 eingeweiht. Es ist das heute allen bekannte Pflegeheim in der Manheirner Straße. Eine 'Kleinkinderbewahranstalt' - die heutige Stadtbibliothek - wurde kurz danach ihrer Bestimmung übergeben.

42. Auch im Bereich der Salzstraße entstanden um die Jahrhundertwende ansehnliche Wohn- und Geschäftshäuser, in denen in der Folgezeit, je nach aktueller Wirtschaftslage, zusätzlich bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Im Wohnhaus des Schumachermeisters Carl Schumann, Salzstraße 72 (rechter Bildrand), ist 1910 das linke Geschäft durch Umbau ehemaliger Wohnräume geschaffen worden. Der Gärtnereibesitzer Max Weimert baute 1910 sein unmittelbar an Schumann angrenzendes neues Haus, das in seiner Ursprungsfassade bis heute erhalten ist und die Hausnummer 72A erhielt.

43. Das Weimertsche Haus, Salzstraße 73, wurde abgerissen, nachdem 1910 der Besitzer sein neues Haus Salzstraße 72A fertiggestellt und danach einen Teil seines Grundstückes an die 'Konsurn- und Spargenossenschaft für Gommern und Urngebung e.G.m.b.H.' verkauft hatte. Vor dern Haus (Bild) stehen Max Weimert (links), seine Frau sowie sein Gehilfe , rechts außen Tochter Marie und Nachbarkinder. In dem alten Haus erinnerte eine Gedenktafel an den Aufenthalt und die Tätigkeit von Samuel Hahnemann (5. Dezember 1782 - Ostern 1785) in Gommern, dem Begründer der Homöopathie.

Gommern - fjl.~ auf G.

44. Die Abbildung zeigt einen Bliek von der bis an die Stadtgrenze reichenden Fuchsberg-Düne in die Große Schützenstraße und die Fuchsbergstraße. Dieser Bereich trug vor seiner Nutzung als Baugebiet die Bezeichnung 'Schützenkien'. Der am linken Bildrand zu sehende Gasthof 'Zum grünen Baum' diente überwiegend wandernden Gesellen als Übernachtungsquartier .

45. Das Schützenhaus entstand im Ergebnis aktiver Vereinstätigkeit Anfang des 19. Jahrhunderts. Zur geschichtlichen Situation der Schützen in Gommern wurde bei Bild 10 ein kurzer Überblick gegeben. 1820 haben die Herren Schütze, H. Döring und W. AzI ein Gesuch zur Überlassung eines Geländes zur Anlegung eines Schießplatzes und Schützenhauses bei der neuen preußischen Regierung eingebracht. 1821 wurde der Bau eines Schützenhauses genehmigt mit der Maßgabe, es 'außerhalb der Stadt, in den Fuchsbergen, an keiner gangbaren Straße oder gangbaren Weg, damit es den anderen Schankwirtschaften in der Stadt keinen Abbruch' bringe, anzulegen. 1822 ist die Schützengesellschaft ein privater Verein geworden, 1831 hat die Gilde das Schützenhaus verkauft. Die Ansichtskarte vom Schützenhaus und von seinen Außenanlagen ist von 1905.

46. Das Wohnhaus Hagenstraße 19 in seinem Zustand um 1910. Es hatte zu damaliger Zeit noch alle ursprünglichen Merkmale eines geräumigen Fachwerkhauses aus der Zeit Anfang/Mitte 18. Jahrhundert. Die ersten vier Häuser dieser Straße entstanden 1669 auf Erlaß des sächsischen Kurfürsten Johann Georg Il. und bilden den Kern der sogenannten Georgstadt unterhalb des Schlosses.

47. Das Schloß, in den Jahren 1578179 als Jagdschloß der sächsischen Könige im Renaissance-Stil neu erbaut, geht in seinem Ursprung auf eine alte Wasserburganlage zurück. Burgmauer, Torturm und Bergfried sind noch Teile der alten romanischen Burg. Die Luftaufnahme von 1930 vermittelt gut die exponierte Lage des Schloßkomplexes am Rande der Stadt unmittelbar an der Ehleaue. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloß von den Preußen als Gefängnis genutzt; um die Jahrhundertwende und Jahrzehnte danach war im Schloß das Amtsgericht untergebracht.

48. Der alte Bergfried mit seinem typischen Dach überragt weit alle anderen Schloßgebäude und ist so zu einem Wahrzeichen der Stadt Gommern geworden. Diese 1912 datierte Karte hat die Dresdner Firma Reinicke & Rubin hergestellt.

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