Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern und Umgebung
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5927-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern und Umgebung in alten Ansichten'

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9. Gornmern. Den Neubau einer Dampfmolkerei an der Vehlitzer Chaussee beantragte Pau! Schmidt amS. Juli 1904. Die Fassade des Hauptgebäudes war dem Projekt nach reich gegliedert und entsprach ganz dem Stil der Zeit. Nachfolger des Molkereibetriebes war die Limonadenfabrik des Otto Völker. Gegenwärtig wird das Grundstück von der Dachdeckerfirma W. Schulze genutzt.

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10. Gommern. Mit Beschluß vom 29. April 1899 hatte der Kreisausschuß des Kreises Jerichow I entschieden, daß von Groß-Lübars über Loburg und Leitzkau nach Gommern ein 28 km langes Teilstück der Kleinbahn des Kreises Jerichow I (KJ I) gebaut werden soll. Die Inbetriebnahme erfolgte am 20. April 1903. Die Station Gommern der KJ I wurde unmittelbar neben dem Bahnhof der Staatsbahn eingerichtet. Die Zuckerfabrik, Großabnehmer von Zuckerrüben aus der Region. erhielt ein direktes Anschlußgleis. Auf dieser Strecke verkehrte viele Jahre die 1920 von der Firma Orenstein & Koppel in Drewitz bei Berlin mit der Fabrik-Nr, 4918 gebaute und 1921 von der Zuckerfabrik Gommern erworbene Dampflokomotive (Bild). Die kleine Lok erhielt nach einer wechselvollen Dienstgeschichte 1975 als Technikdenkmal einen Platz vor dem Bahnhof in Gommern. Am 13. November 1902 beantragte der Kreisausschuß die Errichtung folgender Bauwerke auf der Kleinbahnstation in Gommern: Güterschuppen mit Dienstraum, Gleiswaage mit Wiegehaus, Lokomotivschuppen, Kohleschuppen, eine Drehscheibe und eine Bedürfnisanstalt für Fahrgäste. Da außer dem ehemaligen Güterschuppen sämtliche genannten bahntechnischen Einrichtungen der Station nach deren Stillegung abgetragen wurden, soll mit der Bauzeichnung des Lokomotivschuppens von 1902 an die viele Jahre existierende Kleinbahn um Gommern erinnert werden.

11. Gommem. Zunehmender Personenverkehr auf der Kleinbahn und unternehmerischer Weitbliek veranlaßten den Hotelier Fritz Engelbart (Besitzer des Hotels 'Fürst Bismarck' am Bahnhotsvorplatz), schon 1903 an der Kleinbahnstation einen Warteraum mit Restaurant einschließlich Damen- und Herrentoilette zu bauen. Dieses Gebäude wurde 1909 teilweise abgerissen und durch einen Neubau (Wohngebäude mit Warteraum und Restaurant) ersetzt. Da aus dem Zeitraum vor 1930 Fotos des Objektes nicht zu beschaffen waren, vermittelt die Bauzeichnung von 1909 einen Eindruck davon. Dieses Gebäude, an dem die Originalaufschrift 'Kleinbahnhof/ Restauration/Fritz Engelbart bis Juli 1994 gut lesbar war sowie das sogenannte Beamtenhaus von 1908 mit dem unmittelbar anschließenden ehemaligen Güterschuppen sind, wenn auch mit äußerlichen Veränderungen, noch erhalten. 1m Mai 1960 wurde zwischen Loburg und Gommern der Personenverkehr eingestellt. Den Gütertransport zwischen Gommern und Leitzkau setzte man noch bis Januar 1961 und zwischen Leitzkau und Loburg bis März 1962 fort. 1963 begann auf dem Gommerner Teilstück der Abbau sämtlicher Kleinbahnanlagen.

12. Gommern. Der Lehrer Gustav Lücke auf dem Hof der neuen Schule mir seinen Schulanfängern von 1911. In der obersten Reihe, als dritter von links, steht Martin Schwantes, der am 5. Februar 1945 im Zuchthans Brandenburg als Gegner des NS-Regimes hingerichtet wurde.

13. Gommern. Vor dern Haupteingang der neuen Schule der Lehrer P. Hoppe mit seiner Klasse am 25. März 1923. P. Hoppe war ein heimatverbundener Hobbyfotograf. Er hinterließ eine umfangreiche Sammlung von Schwarz-Weiß-Diapositiven über Gommern der zwanziger und dreißiger Jahre, die jetzt als Bestandteil des Stadtarchivs eine wertvolle Fundgrube bei stadtgeschichtlichen Reeherehen ist.

14. Gommern. Sport hat in Gommern eine lange Tradition. Bereits 1865 wurde ein Männer- Turn- Verein gegründet, dem 1880 der Arbeiter-Turn-Verein 'Jahn' und 1907 der Kraft-Sport-Verein folgten. Aus dem Arbeiter-Turn-Verein 'Jahn' formierte sich 1929 die Freie Turnerschaft Gommem. Weitere Sportgemeinschaften entstanden in den Folgejahren. Mit den Gruppenbildern der Turnerinnen (unten) von 1926 und der Handballer von 1927 (oben) wird an die vielen aktiven Sport!erinnen und Sportler des 'MTV-DT' von damals erinnert,

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15. Gommern. Angeregt und im wesentlichen getragen von der Initiative des Superintendenten Jordan, erschien ab Oktober 1928 für den evangelischen Gemeindeverein Gommerns 'Die Neue Glocke", Das Anliegen dieser monatlichen Lokalzeitung ist am besten durch Jordans Beitrag (Ausschnitt) in der ersten Ausgabe: 'Was die neue Glocke will' charakterisiert.

16. Gommern-Pilm. Westlich vom Klinikgelände Vogelsang, in unmittelbarer Nähe zur Düne Gerstenberg, steht das alte Bauerngut Pilm. Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts wechselten alle fünf bis zehn Jahre die Besitzer, bis es um die Wende 1899-1900 von Heinrich Bade gekauft wurde. Durch Erbfolge blieb das Anwesen bis heute im Besitz von Mitgliedern der Familie Bade und war stets ein bäuerlich-ländlicher Hof, niernals ein Kurhaus. Auf dem rechten Teilbild oben abgebildeter Karte vom 2. Juni 1917 sitzt Großvater H. Bade mit seiner Frau Berta am Tisch. Nach Auskunft von noch lebenden Familienangehörigen aus dieser Zeit handelt es sich bei der Bezeichnung 'Kurhaus' um einen Jux des damaligen Ansichtskartenherstellers.

17. Gommem-Vogelsang. Mit seinem Eselfuhrwerk hat 'Vater Wendland' (Bild um 1905) viele Jahrzehnte Lebensmitteltransporte für die Küche der Heilstätte Vogelsang ausgeführt. Diese Dicnstleistung war erst ab 1936 nicht mehr erforderlich, als der Heilstätte vom Direktor der Dresdner Bank ein Automobil der Marke Adler geschenkt wurde.

18. Dannigkow. Dannigkow liegt an der Bundesstraße 184. Es wurde 1142 erstmalig urkundlich genannt. Die neue Schule (Detailbild rechts oben), ein Bau von 1909, Iöste funktionell die 1813 ausschließlich mit Mitteln des Dorfes gebaute Schule ab, die danach als Wohnhaus umgebaut wurde.

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