Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern und Umgebung
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5927-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern und Umgebung in alten Ansichten'

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19. Donnigkow. Vor der neuen Schule wurde am 5. April 1913 anläßJich der WO-Jahrfeier des siegreichen Gefechtes der verbündeten preußischen und russischen Truppen gegen französische Soldaten vom 5. April 1813 (s. bei Vehlitz, Bild 64-67) ein Erinnerungsdenkmal errichtet, das allerdings im Frühjahr 1945 durch Einwirkung einer Fliegerbombe zerstört wurde. Heute steht nur noch der die Inschrift tragende Stein vor dem Gebäude.

20. Dannigkow, Die Dorfkirche ist ein spätromanischer Bruchsteinbau mit nachträglich verlängertem Kirchenschiff. Auf dem Westgiebel ist im Februar 1677 ein Fachwerktürmchen aufgesetzt worden. das 1978 nach einem Brandschaden abgetragen werden mußte. Die Abbildung zeigt die Kirche in den zwanziger Jahren.

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21. Domburg. Dem in Zerbst geborenen Architekten F.J. Stengel verdanken Domburg und ' ... Anhalt schließlich die wohl schönste und - wäre sie vollendet worden - auch größte barocke Schloßanlage .... (Zitat aus: 'Denkrnale in Sachsen-Anhalt'. 1983). Im Auftrag der Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, der Mutter von Sophie Friederike Auguste, der spateren Katharina IT. von Rußland, sollte ein, ihren gehobenen Repräsentationsansprüchen gerecht werdender Schloßbau. anstelle eines älteren abgebrannten Schlosses in Domburg entstehen. 1750 erhielt Stengel dazu den Auftrag, 1751 meldete er Baubeginn. Das Hauptgebäude, das 'Corps de logis'. wurde rohbaumäßig in vier Jahren geschaften, die Innenarbeiten wurden dann aber 1758/59 infolge finanzieller Probleme abgebrochen. Die spätere Fortsetzung der Bautätigkeit ist wesentlich von dem Entwurf Stengels abgewichen und weitestgehend wirtschaftlichen Zwecken untergeordnet worden. Eine, in dem Buch 'Bibis große Reise (K. Michaelis, Stuffer Verlag Berlin 1930). enthaltene Strichzeichnung (Bild oben), eine Darstellung Ende der zwanziger Jahre, weist diese Veränderungen gegenüber Stengels Plänen aus. Das Schloß, einschließlich Rittergut. ist nach mehrfachem Besitzerwechsel1872 von Justus Leopold Hühne gekauft worden und war bis 1945 im Besitz dieser Familie.

22. Domburg. Die Rückseite des Schlosses in einer Ansicht aus den zwanziger Jahren. Hier sollte den Plänen Stengels zutolge, in enger Anlehnung an die italienischen Terrassenanlagcn, verbunden mit französischer Gartenkunst, eine unmittelbare Verbindung zwischen Parkanlage am Schloß und der sich davor erstreekenden Auenlandschaft der Eibe geschaffen werden. Dieses Vorhaben fiel ebenfalls dem Geldmangel zum Opfer.

23. Gübs. Die Dorfkirche St. Andreas in Gübs, urkundlich 1275 erstmalig genannt, ist ein spätromanischer Bruchsteinbau. Die später umgebauten Fenster und das auf dem Westgiebel aufgemauerte Türmchen haben wohl den Gesamteindruck der Kirche verandert, lassen jedoch den romanischen Charakter immer noch gut erkennen. Das Dorf Gübs wurde 1221 durch das Magdeburger Lorenzkloster vom Kloster Zinna abgekauft. Bis 1807 gehörte Gübs zum Besitz der Stadt Magdeburg, deutlich gemacht durch das Stadtwappen Magdeburgs in der Wetterfahne der Kirche. Das Bild, etwa von 1900, zeigt die Westseite der Kirche mit der damals noch vollständigen, ebenfalls aus Bruchsteinen bestehenden Friedhofsmauer. Rechts im Bild das Nuthmann'sche Grundstück, ein städtisch wirkender Bau vom Ausgang des 19. Jahrhunderts in dörflicher Umgebung.

24. Giibs. Der früher sehr schmale Dorfstraßenabschnitt zwischen Friedhofsmauer und Grundstück Arndt wurde bis zum Abriß der Maner an dieser Stelle 'Engpaß genannt. Diese Bezeichnung ist nur noch wenigen älteren Dorfbewohnern bekannt. Links im Bild (etwa von 1900) die ehemalige Dorfschule mit dem Lehrer Ernst Müller, der bis in die dreißiger Jahre hier unterrichtete und in dem Schulhaus auch seine Wohnung hatte.

25. Giibs. Diese Mehrbildkarte vermittelt einen Eindruck vom Dorf in der Zeit von 1915 bis 1920. Die überwiegend breitangelegtc Dorfstraße mit ihrer Aufweitung zu einem Dorfplatz läßt straßenplanerische Großzügigkeit erkennen. Lortmann's 'Colonialwarenhandlung und Restaurant' versorgte bis Anfang 1930 die Bürger des Dorfes. danach wurde das Geschäft noch viele Jahre von Eix weitergeführt.

26. Gübs. Im Hof Nr. 11 (frühere Bezeichnung) stand bis Ende 1979 ein aus Quarzitbruchsteinen, kombiniert mit klosterformatigen Ziegeln, gemauerter Turm mit fast quadratischem Grundriß, der deutliche Ähnlichkeiten mit dem Wohnturm in Prester (von 1520) und dem in Rothensee hatte. Ein Vergleich mit dem an der Klusbrücke bei Wahlitz ehemals vorhandenem Wohnturm (s. Bild 75), der wie auch der Gübser Turm an einer im Mittelalter bedeutenden und häufig benutzten Straße stand - durch Gübs führte von Magdeburg nach Brandenburg eine wichtige, im 12. Jahrhundert als 'strata publica' genannte Handelsstraße - läßt ebenfalls Übereinstimmungen erkennen. Sehr wahrscheinlich ist, daß auch der Gübser Turm wie der Klusturm ursprünglich als 'Xenodochium' (mittelalterliche Herberge, Haus für Fremde und Reisende) diente. Das Bild unten zeigt Turm, Wohnhaus und zweigeschossiges Stallgebäude um 1914. Zu dieser Zeit bis zu seinem Abriß diente der Turm als Taubenquartier und als Stall.

27. Karith. Das DorfKarith liegt etwa vier Kilometer nördlich von Gommern und besteht aus dem Hauptdorf und dem Ortsteil Pöthen. Karith wurde urkundlich 1209 erstmalig erwähnt. Die abgebildete, am 23. August 1915 datierte Karte zeigt einige dorftypische Ansichten, unter ariderem die im vorigcn Jahrhundert gebante Kirche (Sandsteinquadermauerwerk) und den früheren Gasthof 'Zur Erholung' von H. Timrne, ein damals beliebter Treffpunkt der Dorfbewohner.

28. Karith. Bis 1950 bestand im Haus Vehlitzer Straße 20 die von Friedrich Jakob gegen Ende des vorigen Jahrhunderts gegründete Bäckerei. 1908 hat sich F. Jakob mit Frau und Tochter sowie seinen vier Söhnen vor seinem Geschäft fotografieren lassen.

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