Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern und Umgebung
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5927-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern und Umgebung in alten Ansichten'

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29. Karith. 1910 wurden in der Karither Schule vom Lehrer Leo Arndt 54 Kinder unterrichtet.

30. Karith-Pöthen. Das in der Jugendstilperiode veränderte Herrenhans und das ältere von 1582 stammende Renaissance-Althaus (rechter Bildrand) des ehemaligen Rittergutes Pöthen bildeten ein baugeschichtlich interessantes Ensemble. Das Bild aus der Zeit um die Jahrhundertwende zeigt die dem Park des Gutes zugewandte Seite. Sowohl das rechte große Fenster als auch die umbaute Terrasse sind noch erhalten. Der kleine Fachwerkturmaufsatz ist nicht mehr vorhanden.

31. Karith-Pöthen. Der etwa acht Hektar große, zum Rittergut Pöthen gehörende Park zeichnet sich auch heute noch durch einen wertvollen alten Baumbestand (Sumpfzypresse, Blutbuchen, Eichen, Schwarzkiefern) aus. Die Bäume, gemeinsam mit den ursprünglich geschickt angelegten Wasserflächen (Amtsteich, Halbmondteich) und die schmalen Bäche, über die kleine Brücken Iührten, ergaben die abwechslungsreiche Gesamtgestaltung des Parkes. Die Teiche und Bäche sind verwachsen und verfüllt, die Brücken verfallen. bzw, nur noch in Resten erhalten. Damit ist diese zusammengestellte Bildmontage, wenn auch die Qualität der alten Aufnahmen höchsten Ansprüchen nicht genügt, ein wertvolles Dokument dieses einst so malerischen Parkes.

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Gasthof zur grünen Tanne, Bes.: franz Meyer.

32. Ladeburg. Das Dorf Ladeburg, auf halbem Weg zwischen Leitzkau und Möckern gelegen. ist in seinem Ursprung eine slawische Gründung im ostelbischen Siedlungsraum. Der vor 1139 vorhandene slawische Teil des Dorfes wurde und wird noch als 'der Winkel' bezeichnet. 1160-1180 kamen niederländische Kolonisten nach 'Ladeborch ' und vergrößerten den Ort um 'das Ende'. Die romanische Dorfkirche mit ihrern massiven Turm - er mußte 1980 infolge starker Bauwerksschäden teilweise abgetragen werden - stammt aus dieser Zeit und wurde urkundlich 1187 erstrnalig genannt. Um 1300 ziehen Bewohner umliegender Ortschaften nach Ladeburg und erweitern das Dorf um den Dorfteil 'Scharren'. Die älteste urkundliche Erwähnung Ladeburgs ist von 1139, als den Mönchen des Leitzkauer Klosters vom Bischoff Wigger zu Brandenburg die ihm unterstehenden Dörfer Ladeburg. Lochow und Cessorue (Kressaw?) mit allen Äckern, Wiesen. Weiden und Wäldern übereignet wurden. Dieser Akt fand am Altar in der Kirche St. Petri zu Leitzkau (darnals Liezecha) statt. Die Zugehörigkeit zum Leitzkauer Prämonstratenserkloster und nach dessen Säkularisierung zu den ab 16. Jahrhundert neuen Besitzern von Münchhauscn blieb bis 1848 bestehen. Erst durch Abgabe eines großen Teiles der Dornburger Wiesen als Freikaufsbetrag kam Ladeburg aus dieser Abhängigkeit heraus. Die oben abgebildete Karte trägt einen Stempel von 1911 der Postdienststelle Leitzkau.

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33. Ladeburg. Der Gasthof 'Zur grünen Tanne', um 1910 von Fr. Meyer bewirtschaftet, war in den zwanziger Jahren (obige Postkarte trägt einen Poststempel vom 26. Mai 1930) im Besitz von A. Sens. Auf der Karte wurde demEmpfänger mitgeteilt, daß im Gasthof zu Himmelfahrt Tanz sei und er deshalb unbedingt (i) nach Ladeburg kommen soli!

34. Ladeburg. Die Mehrbildkarte von Ladeburg (datiert: 7. März 1907) ist ein aufschlußreiches Zeitdokument über das Dorf im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts. Besenders ist auf das 'Warenhaus' und den 'Bahnhof", die Station der KJ I, aufmerksam zu machen. Ladeburg wurde wie Loburg, Leitzkau, Kressow, Dannigkow und Gommern 1903 an das Netz der Kreiskleinbahn des Kreises Jerichow I angeschlossen.

35. Ladeburg. Mit Poststempel vom 12. Februar 1906 wurde diese Bildkarte von Ladeburg nach Zerbst geschickt. Sie ergänzt sehr gut die vorangegangenen Bilder 33 und 34 und zeigt unter anderem den 'Konkurrenzgasthof' des F. Ziem, aber auch, daß bereits zu dieser Zeit Schausteller mi! Kinderkarussells in das kleine Dorf Ladeburg kamen.

36. Leitzkau. Auf dem von G. von Münchhausen 1899 gemalten Aquarell vom Schloß Leitzkau ist die gesamte Ostseite: die Schloßteile Althaus (1945 durch Artilleriebeschuß völlig zerstört und dann abgetragen) und Hobeck, überragt von der Schloßkirche, dargestellt. Der Schloßkomplex entstand ab 1564 durch Umbau des 1534 säkularisierten Prämonstratenserstifts 'Sancta Maria in monte', das 1155 durch Bischoff Wigger von Brandenburg und Erzbischoff Wichmann von Magdeburg im Beisein Albrechts des Bären geweiht wurde. Hilmar von Münchhausen, als neuer Besitzer, veranlaßte den Umbau, wodurch - fortgesetzt durch seinen Sohn Statius von Münchhausen - bis etwa 1600 in Leitzkau der bedeutendste Schloßbau im Stil der Weserrenaissance in Mitteldeutschland entstand.

37. Leitzkau. Durch völligen Umbau des ehemaligen Klausurgebäudes des Klosters entstand ab 1564 unter Hilmar von Münchhausen das dreigeschossige Neuhaus, als der dominierende Teil des Schlosses. Statius von Münchhausen veranlaßte zwischen 1593 und 1600 ergänzende Veränderungen; das große Satteldach wurde durch drei steile Zwerchhäuser mit Volutengiebeln unterteilt, im Innem des Hauses sind unter anderem reiche Stukkaturen angebracht worden. Vom Torhaus, das 1945 ebenfalls schwer beschädigt wurde, ist nur noch das Portal mit angrenzenden Mauerwerksresten erhalten.

38. Leitzkau. Das Althaus Leitzkau, ebentalls in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch Umbau vorhandener Bauten entstanden. stellte das Verbindungsglied zwischen Schloßkirche und Schloß Hobeck dar. Das Althaus wurde 1945 bis auf den achteckigen Treppenturm und ein Banteil mit Schweifgiebel völlig zerstört, Althaus und Hobeck verbanden einst Loggien aus der Zeit 1580-1585 (kleines Bild rechts), die heute noch, trotz starker Schäden, den klaren Renaissanceeindruck nach italienischem Vorbild verrnitteln,

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