Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Gommern und Umgebung in alten Ansichten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern und Umgebung
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5927-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern und Umgebung in alten Ansichten'

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39. Leitzkuu. Das Schloß Hebeek (im Vorgängerbau wohnte im 15. Jahrhundert vermutlich der Probst) wurde im späten 16. Jahrhundert analog dem Neuhaus umgebaut. Dabei entstanden das Fachwerkobergeschoß und der halb hervortretende Rundturm an der Nordostecke.

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40. Leitzkau. Die ehemalige Klosterkirche St. Marien, Petrus und Eleutherius ist in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut und als Teil des Prämonstratenserstifts 1155 geweiht worden. Die baulichen Veränderungen im 16. Jahrhundert haben den romanischen Gesamtcharakter dieses, nach dem Vorbild der Magdeburger Liebfrauenkirche gestalteten Bauwerkes nicht zerstört. Umfangreiche Restaurierungs- und Erhaltungsmaßnahmen in den vergangenen Jahrzehnten haben ein bedeutendes Baudenkmal an der 'Straße der Romanik' in Sachsen-Anhalt erhalten. Das Bild ist eine Reproduktion aus einer Lokalzeitung von 1929.

41. Leitzkau. Die nach umfangreichen Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten nun wieder sehenswerte Dorfkirche St. Petri wurde 1114 anstelle einer 1107 gebauten hölzernen Kapelle errichtet. Ihre Mauern bestehen aus Quarzitbruchsteinen. Damit dürfte die Kirche der wohl älteste sakrale Steinbau im östlichen Mittelbereich sein. Spätere Umbauten im 17. und 18. Jahrhundert veränderten das Gesamtbild der Kirche, jedoch blieben die romanischen Baustilelemente erhalten. Neben der Kirche steht das Denkmal für die aus Leitzkau stammenden Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die Abbildung ist einer Lokalzeitung von 1929 entnommen worden.

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42. Leitzkau. Von 1903 bis 1962 war Leitzkau (Bild des Bahnhofes) an das Kleinbahnnetz des Kreises Jerichow I angeschlossen.

43. Leitzkau. Das Gruppenfoto wurde 1909 anläßlich und zur Erinnerung an das 25jährige Bestehen des 1884 gegründeten Gesangvereins 'Liedertatel' aufgenommen. Das Originalbild mit den Namen der Vereinsmitglieder von 1909 wird im Leitzkauer Schloß aufbewahrt.

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44. Menr, Das Dorf Menz (Meltetz 1203, Mentitz 1207) wurde und wird von der auf einer Dünenkuppe stehenden Dorfkirche (Pauluskirche) weithin sichtbar überragt. Die Düne lagert auf einem nach Westen in die Elbtalniederung vorspringenden Terrassenvorsprung und erreicht etwa 10 Meter Höhe über Elbtalniveau. Dieser exponierte, unmittelbar am Elbtalrand liegende Standort der Kirche läßt vermuten, daß die Vorgängerkirche, erstmalig 1275 urkundlich erwähnt, ähnlich wie die Pretziener Kirche als Orientierungshilfe für die mittelalterliche Schiffahrt auf der Alten Eibe bzw. für die Fischer in den ehemals zahlreichen, heute verlandeten Elbarmen, diente. Der stattliche Neubau der Kirche von 1525 (obiges Bild von vor 1920) wurde 1944 während eines Fliegerangriffes auf Magdeburg zerstört. Der Wiederaufbau einer jetzt turmlosen Kirche ist 1959 beendet worden.

45. Menr. Diese Karte aus der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre enthält drei Motive des Dorfes. Im Haus Dorfstraße NI. 13 (rechts oben, rechter Bildrand) unterhielt zu dieser Zeit Emil Knochenmuß eine Filiale des 'Ländlichen Spar- und Darlehnskassenvereins' und seine Ehefrau eine Gemischtwarenhandlung.

46. Menz. Die Dorfstraße um 1928 mit der Bäckerei von A. Schreiber (linker Bildrand).

47. Menz. Der Gasthof 'Zum Weinstock' (s. auch Bild 44), im Dorf unmittelbar an der Landstraße Magdeburg-Gommern-Zerbst (heutige B 184) gelegen, wurde um die Jahrhundertwende von Ernst Schmidt bewirtschaftet. Um 1913 (obige Karte) hieß das Lokal 'Restaurant zum Weinstock' und wurde auch von Damen und Herren in eleganter Ausflugskleidung aufgesucht.

48. Nedlitz. Die ursprünglich ansehnliche Dorfkirche, gegen Ende des 12. Jahrhunderts aus Quarzitbruchsteinen errichtet, ist auch ein Beispiel der regen spätromanischen Kirchenbautätigkeit um Gommern. Der massive Turm hat seit vielen Jahren einen großen, von oben nach unten verlaufenden Riß. Das gesamte Bauwerk ist deshalb aus Sicherheitsgründen gesperrt. Gegenwärtig werden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Der die Kirche früher umgebende Friedhof wurde schon vor mehreren Jahrzehnten eingeebnet.

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