Gommern und Umgebung zu Großvaters Zeiten

Gommern und Umgebung zu Großvaters Zeiten

Auteur
:   Dieter Dreyer
Gemeente
:   Gommern und Umgebung
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6477-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gommern und Umgebung zu Großvaters Zeiten'

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39 Ladeburg

Auf dieser Karte (Poststempel von 1930) ist neben der romanischen Dorfkirche die in Resten erhaltene Eingangspforte des bis 1 873 für Bestattungen genutzten Friedhofes sowie ein Straßenabschnitt vom Ortsteil 'Der Scharren' abgebildet, die heutige Friedensstraße. Das ansehnliche große Wohngebäude hinter der Personengruppe gehörte zum Brademannschen Hof; die Frau mit dem Fahrrad war Anna Brade-

mann.

Kolo n i al ware n han dlung a.oexe«

40 Ladeburg

Die romanische Dorfkirche in einer Gesamtansicht aus den Iahren vor 1920. Die Kirche steht im Ortsteil 'Das Ende'. Sie wurde 1187 erstmalig urkundlich genannt. Das lange rechteckige Kirchenschiff ist ein Neubau von

1 854. Der massive Turm mußte 1980 infolge starker Bauwerksschäden abgetragen werden. Der hölzerne Kanzelaltar (1775) mit den seitlich stehenden Figuren Mathäus und Markus wie auch der gesamte Innemaum des Schiffes wurden zur 850Jahrfeier Ladeburgs im [ahre 1989 umfassend restauriert.

41 Ladeburg

Im Bild festgehalten ist das im August 1926 veranstaltete Krieger- und Kinderfest. Das Fest erfrente sich seit [ahren großer Anteilnahme bei den Dorfbewohnern. Der Kriegerverein war Träger der Veranstaltung und beschaffte die finanziellen Mittel.Am Nachmittag war das Kinderfest mit dem Festumzug; und am Abend trafen sich die Erwachsenen zum beliebten Kriegerball.

42 Ladeburg

Die Dorfschmiede 'Roßleben' (Bild von Ende 1 92 0) befand sich im Ortsteil 'Das Ende' und hatte, wie alle solche Handwerksbetriebe, einen hohen Stellenwert im dörflichen Leben. Mit den damals 'modernen' Feldbaugeräten konnte der Anteil schwerer körperlicher Arbeit reduziert werden. Das war ein wesentlieher Beitrag zur Ertragssteigerung und zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Dorfbewohnero

43 Leitzkau

Der in Fachkreisen weithin bekannte Schloßkomplex in Leitzkau entstand ab 1564 durch Umbau des 1534 säkuIarisierten Prämonstratenserstifis 'Sancta Maria in monte' . Der Käufer und somit neue Besitzer, Hilmar von Münchhausen, veranlaßte sowohl den Umbau als auch ergänzende Anbauten, die sein Sohn Statius fortsetzte, wodurch bis erwa 1600 hier das bedeutendste Schloß im Stil derWeserrenaissance Mitteldeutschlands geschaffen wurde. Durch Kriegseinwirkun gen (1945) sind neben Schloß Althaus auch das Torhaus (linker Teil vom Neuhaus) und weitere Gebäude

zerstört worden, so daß heute nur noch Neuhaus, die romanische Klosterkirche und Schloß Hobeck erhalten sind. Der Besitzer des Gasthofes 'Zum alten Krug' machte sich in den zwanziger Iahren die

überregionale Bedeutung des Schlosses zunutze, um für seine Gastwirtschaft zu werben.

Gruß aus Leitzkau

44 Leitzkau

Das Gebäude mit der Gaststätte 'Zum alten Krug' ist 1909 erbaut worden. Nach Fertigstellung des Rohbaues der unteren Etage, in der später Gaststube und Kolonialwarenhandlung eingerichtet wurden, entstand dieses Erinnerungsfoto. Aufschlußreich ist die damalige Baurüstung aus langen Holzstangen und das Fehlen jeglicher Sicherheitsvorkehrungen für die Bauleute. Die Einweihung des Gasthofes fand am 11. Februar 1910 statt. Er wurde fast immer als Familienbetrieb geführt. Der heutige Besitzer und Gastwirt ist der Enkel des Gründers Otto Wiegand. Die Räume der ehema-

ligen Kolonialwarenhandlung werden gegenwärtig von einer Fahrschule genutzt.

45 Leitzkau

Die Dorfgaststätte 'ZurWeintraube' um 1903 amAlten Weg rnit der Schloßkirche im Hintergrund. Der Alte Weg ist heute Teil der Bundesstraße 184, die durch den Ort führt.

46 Menz

Das Hauptmotiv der Karte 'Gruss aus Menz' (datiert vom 23. Juli 1898) ist die Pauluskirche, wie sie bis zu ihrer Zerstörung durch Fliegerbomben im [ahre 1944 das Dorf Menz weithin sichtbar überragte. Der Vorgängerbau dieser Kirche wurde 1275 erstmalig urkundlich erwähnt. Er ist 1525 durch den hier abgebildeten Neubau ersetzt worden, der fast 420 Iahre der Gemeinde Menz als Gotteshaus diente. Der Wiederaufbau einer jetzt turmlosen Kirche, unter Einbeziehung der nach der Bombardierung noch nutzbaren Teile der alten Kirche, fand 1959 seinenAbschluß.

'Voigt's Gesellschaftshaus' ist seit 1894 im Besitz der Familie Voigt (zur Zeit U. Voigt) und heißt jetzt 'Deutsches Hans'. Die Fassade der Gaststätte ist noch original erhalten. Im angebauten Saal hat in

den zwanziger Iahren der 'Louisenbund" den Dorfbewohnern oft kleine Theatervorführungen geboten.

...

47 Nedlitz

In den [ahren um 1910-1920 war der 'Gasthof zum Eichbaum' des Fr. Arnold eine bekannte Radfahrerstation im Einzugsbereich Magdeburgs. Es war modern geworden, in die ländliche Umgebung zu radeln und als Höhepunkt wurde dann ' eingekehrt'. Ende der zwanziger [ahre erweiterte der Nachfolgegastwirt 0. Arnold - dem technischen Entwick1ungsstand entsprechend - sein Leistungsangebot durch Inbetriebnahme einer Benzinzapfsäule und orientierte so sein Unternehmen auf die neuen Verkehrsverhältnisse, Das pfarrhaus steht unmittelbar gegenüber der romanischen Dorfkirche

St. Nicolaus. Es wurde und wird von den Bewohnern liebevoll gepflegt und erhalten und ist somit ein anschaulicher Zeitzeuge vergangener Iahrhunderte.

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48 Pechau

Ausgangspunkt von Pechau ist der heute noch als das 'Alte Dorf' bezeichnete, ursprünglich von Wasser umgebene Hügel (7. - 8.Jahrhundert nach Chr. gegründet), auf dem eine slawische Siedlung bestand, die 948 in der Gründungsurkunde zum Bistum Brandenburg, von Kaiser Otto 1. unterzeichnet, unter dem Namen 'Pechoui' als Burgwardsiedlung genannt ist. Die Befestigung dieser Anlage bestand aus zwei Holzpalisaden mit Erdreichfüllung, die etwa um 1000 n. Chr. vernichtet (Brandspuren sind nachgewiesen) wurde. Die Siedlung blieb aber bestehen und bewohnt. 11 S9 übertrug Erzbischoff Wichmann von Magdeburg an einen Heribert den Ort Pechau mit der Auflage Kolonisten anzusiedeln und die Voraussetzungen für

den Einsatz eines Geistlichen zu schaffen. Dies war die Geburtsstunde des 'Neuen Dorfes', des heutigen Pechau. Deutsche und niederländische Ansiedler erhielten höchst vorteilhafte Bedingun-

gen als Anregung sich hier niederzulassen. Die Holländer sollten insbesonders den Bau wirksamer Hochwasserschutzanlagen (Deiche) vorantreiben. Eine flächenmäßige Expansion Pechaus

war, bedingt durch seine geographische Lage im Elbtalbereich, nur begrenzt möglich. Die Anzahl der Höfe und auch der Bewohner blieb dadurch gering.

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