Gransee in alten Ansichten

Gransee in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Krause
Gemeente
:   Gransee
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5464-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gransee in alten Ansichten'

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19. Der Pulverturm. Er ist älter als das Schießpulver, was aber dessen spätere Lagerung im Turm nicht ausschließt. Die vermutliche Aufgabe war eine Seitensicherung des Tores, denn am östlichen 'Zehdenicker Tor' stand ein ähnlicher Turm. Die Verteidigung war in drei Ebenen möglich: auf der unteren durch Schießscharten, auf der oberen durch Schießscharten und auf dem Rundgang hinter den Zinnen.

20. Das Ruppiner Tor von der Vorderseite. Vor dem Tor befand sich außerdem noch ein Wach- und ein Zollhaus. Jeder Bürger, der rein oder raus wollte, wurde kontrolliert. Die Kaufleute und Händler mußten einen Zoll für ihre Produkte zahlen, denn Gransee besaß seit 1285 auch die Dammzollgerechtigkeit.

21. Ein Seitenblick zum Ruppiner Tor. Es zeigt rechter Hand die Stadtmauer. Dreiviertel von Gransee ist noch heute von ihr umgrenzt. Erbaut wurde die Stadtmauer von 1330 bis 1340. Sie wurde zum Schutz vor Überfällen der 'Raubritter' aus unbehauenen eiszeitlichen Feldsteinen errichtet.

22. Das Zehdenicker Tor soll genauso ausgesehen haben wie das heute noch stehende Ruppiner Tor, doch identisches Beweismaterial fehlt. Im Jahre 1822 wurde das Tor abgerissen und in den Jahren 1892/93 erhielt es durch eine Straßenerweiterung das heutige Aussehen. Der Adler, der aufbeiden Seiten thronte, wurde nach 1945 beseitigt.

23. Das Hospital 'St. Spiritus' mit seiner Kapelle, als kirchliches Siechenhaus seit dem 14. Jahrhundert erwähnt. Ein ähnliches Hospital 'St. Georg' befand sich noch vor dem Ruppiner Tor. Die einst dazugehörige Kapelle wurde nach der Zerstörung durch einen verheerenden Brand im Jahre 1711 etwas verändert wiedererrichtet,

24. Die Abschlußbegrenzung der Mauer am 'Zehdenicker Tor'. Auf dem Mauerabschluß der Säule stand bis nach 1945 ein nach stadtauswärts sitzender Adler aus Bronze. Er wurde aus Unwissenheit entfernt.

25. An einigen Stellen ist die Mauer noch in ihrer vollen Höhe erhalten; sie mißt dort ungefähr 6 Meter. Ihr Material sind Feldsteine, wie sie die Umgebung bietet. Teilweise wurden sie gespalten. Verteidigungsfähig wurde die Mauer durch eine große Anzahl von Wyckhäusern (35) gemacht. die in einem Abstand von 30 bis 40 m verteilt sind.

26. Die Wyckhäuser traten als Weichhäuser nur nach außen vor die Stadtmauer und waren nach innen offen. Der Treppenaufgang zur Verteidigung lag wie bei den Toren, Türmen und Warten der weiteren Befestigung erst in einer Höhe von ungefähr einem Meter, um das Nachdringen von Feinden zu erschweren. Im letzten Jahrhundert wurden meistens die Aufgänge zugemauert und die innere Verteidigungsbreite wurde durch Holzställe vermauert.

27. Ein Wyckhaus an der Südmauer. Man erkennt oben recht deutlich die Schießscharten. Von zwei Balkenlagen konnte durch schmale Schießlöcher gefeuert werden. Wie der obere Abschluß ausgesehen hat, ist unbekannt.

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28. Auffällig sind die vielen Löcher in der Maner, die mit großer Regelmäßigkeit wiederkehren und die Annahme aufkommen lassen, daß sie von einem ehemaligen Wehrgang herkommen. Das ist nicht der Fall, sondern es handelt sich um Rüstlöcher, die notwendig waren, als man die Steine aufeinanderschichtete.

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