Gransee in alten Ansichten

Gransee in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Krause
Gemeente
:   Gransee
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5464-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Gransee in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Ein Bliek vom Ehrenhain der Gefallenen der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 auf die Stadt Gransee.

40. Ein Obelisk wurde im Jahre 1901 für die Gefallenen der Krieg 1864, 1866 und 1870/71 errichtet. In den Gedenkplatten befanden sich die Namen der Gefallenen aller drei Kriege. Ein fliegender Adler mit dem Bliek in Richtung Stadt krönte die Gedenkstätte.

41. Am Balkenweg rechter Hand war eine umfangreiche Parkanlage, die zum Verweilen und zum Ausruhen einlud. Ein Pavillon zierte die gesamte Anlage.

Gransee promenade mil Restauranl f(eideschloss

42. Bei einem Aufstieg des Balkenweges kam man am sogenannten Heideschlößchen vorbei, wo sich der Wanderer bei Kaffee und Kuchen ausruhen konnte und bei Vogelgesang einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt hatte.

43. Rund 100 Meter vom Heideschlößchen, rechter Hand, kam man zum damaligen Sportplatz, wo die fußballbegeisterten Granseer die Spiele ihrer Mannschaft am Wochenende sehen konnten.

Der alte Wartturm im Fichtenbain

44. Die Warte. Es ist ein 14 m hoher Wartturm und er wurde um 1365 für die Viehwächter im Weidegebiet errichtet. Die waldige Umgebung entstand erst vor rund 200 Jahren. Eine zweite Warte stand östlich des Geronsees und sie ist im Jahre 1722 bei einem Sturm eingestürzt. Aus den Resten dieser Warte wurde die Baumbrücke errichtet.

45. Um die Warte rankt sich die Sage der 'Weiber von Gransee' aus dem Roman 'Der falsche Waldemar' von Willibald Alexis. Eine Kurzfassung nach der Granseer 'Notgeldserie' von 1921 lautet wie folgt:

Von dem festen Turme droben, ob auch wild die Winde toben, schaut der Wächter weit ins Land über Heide, Wald und Sand.

Unterm Turme - [ern den Toren hat der Karrn ein Rad verloren, also steigt der Wächter munter, hilfsbereit die Leiter runter.

Daß man nach dem schweren Werke nach Gebühr sich nun auch stärke, wird ein Fäßchen Rebenblut angebohrt - draufschläft' s sich gut!

46. Türmer hat es nicht vernommen, daß Hans Lüddecke ist gekommen, doch die Bürger geben acht:

Hei! Wie Schild und Lanze kracht!

Drohender Strafe zu entspringen. sollt dem Schläfer nicht gelingen, denn die Frauen mit grimmem Sinn schleppen ihn zum Galgen hin.

Auch der Wächter ward gefangen, doch man wollte keinen hangen. Auf den Turm wird jetzt gestiegen, einer von euch muß runterfliegen.

Fünf Tage sind dahin gezogen, keiner kam vom Turm geflogen, hatten nicht mehr Speek und Brot, [ärbten sich die Wangen rot.

Schließlich kam der Fürst geritten, Ritter Lüddecke mußte abbitten, wollte nie mehr Gransee bedrohen, Wächter Matthias aber war geflohen.

47. Die ehemalige Bauernhochschule. Das heutige Krankenhaus war einst eine Bauernhochschule, im Zweiten Weltkrieg ein Notlazarett, anschließend ein Typhuskrankenhaus und nach dem Umbau und Ausbau wurde es 1950/51 ein städtisches Krankenhaus.

t G ansee ftf/~(I[

48. Der Bahnhof. Die Linie der Nordbahn wurde im Jahre 1877 von Oranienburg über Gransee bis nach Neustrelitz eröffnet. Diese Strecke wurde gleichzeitig eine wichtige Linie zur wirtschaftlichen Erschließung des nördlichen Raumes von Berlin und somit wurde es eine wichtige Anbindung an die Hauptstadt Berlin. Gransee wurde dadurch Luftkurort und ein wichtiger Ort für die Berliner an den Wochenenden.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek