Greiz in alten Ansichten

Greiz in alten Ansichten

Auteur
:   Georg Herz
Gemeente
:   Greiz
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5251-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Greiz in alten Ansichten'

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20. Der Aufstieg zum Oberen Schloß ist beschwerlich - das Pflaster aus dem 18. Jahrhundert! Der neugierige Besucher ist überrascht und wird fragen: 'Wozu dienten die <Kellerhälse>?' Die tief in den Schloßberg hineingetriebenen Keller waren im Mittelalter ein Aufbewahrungsort für Lebensmittel und vor allem für die selbstgebrauten Biere. Heute noch dienen diese Keller den Anwohnern des Schlosses als Unterstellmöglichkeit für Hausrat und Brennstoffe.

21. Mit diesem Foto zeigt sich das Obere Schloß von seiner schönsten Seite. Besonders schmückend sind die Renaissance-Ziergiebel. Obwohl erstmals 1225 urkundlich erwähnt, ist die Anlage einer Burg schon früher anzunehmen. An vielen Stellen des Schlosses ist noch alte Bausubstanz sichtbar. Im inneren Schloßhof ist ein freigelegter romanischer Bogen zu beachten. Seit 1920 beherbergen die Räume das 'Historische Staatsarchiv' Greiz und Privatwohnungen.

22. Im Schloß befinden sich mehrere Höfe. Einer davon wird durch das Stelzentor betreten. Um dieses Tor ranken sich viele Sagen. Das Gebäude diente vom späten Mirtelalter an bis weit in die Neuzeit als Gefängnis. Hinter dem Tor ragt steil auf einem Felsen stehend der Turm empor, der sechseckig ummantelt ist. Der Anblick macht auf jeden Besucher des Schlosses einen besonderen Eindruck.

23. Die Krönung jedes Greiz-Besuches ist der Greizer Park. Alte Bäurne , die Berge ringsum, das Weiße Kreuz und der Parksee bilden ein harmonisches Ganzes. Ursprünglich war vorgesehen, den Park über die Elster hinaus zu erweitern. Aus diesem Grunde - hier auf dem Foto diese beschwingte Brücke als Übergang über die Elster hinüber zur 'Elften Stunde' und zur 'Idahöhe'. Dieser Landschaftspark wird jedem Besucher in Erinnerung bleiben.

24. Der Ursprung der Parkanlage geht in das 17. Jahrhundert zurück. Die jetzige Form schuf der bedeutende Gartengestalter Eduard Petzold (1815-1891), ein Schüler des Fürsten Pückler, der Ausführende war der Gartendirektor Rudolf Reineeken (1873-1928). Fürst Heinrich XXII. nahm unermüdlich mit eigenen Ideen an der Ausgestaltung des Parkes teil, sorgte aber auch für die materiellen Grundlagen.

25. Zu den Kindheitserinnerungen eines jeden Greizers gehörte der sonntägliche Spaziergang durch den Greizer Park. Die Durchblicke, seine seltenen Pflanzen, die Anlage von kleinen Inseln im Parksee erfreuen den Naturliebhaber. Darüber hinaus das Vorhandensein der reichen Bestände an Wasservögeln, die den Vogelfreund zur Beobachtung anregen.

26. Der Anblick des Schwanenhäuschens erfreut das Kinderherz. Dieses hier 'Schlößchen' genannte Bauwerk dient den vielen Schwänen des Parksees zur Unterkunft.

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27. Vor dem Bau des jetzigen Krankenhauses besaß Greiz vier kleinere Spitale. Hoch über dem Tal liegt das Landeskrankenhaus, heute nur noch Teil eines weiraus größeren Komplexes. Dieser im Jahre 1893 errichtete Bau reichte rnit seiner Bettenzahl von fünfzig Betten nicht aus. So entstand neben dem Krankenhaus noch ein Isolierhaus mit dreißig Betten; auch das genügte im Laufe der Jahre dem wachsenden Zuspruch nicht mehr.

28. Der größte neue Bau des Krankenhauses entstand unmittelbar neben dem Altbau. 1925 konnte er eingeweiht werden und entsprach damals den neuesten Anforderungen der Architektur und der Medizintechnik. Die Initiatoren Med. Rat Dr. Georg Wichmann (1863-1927) und Minister William Oberländer förderten mit ihrem Sachverstand die Ausführung dieses Projekts.

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29. Die Idee der beiden Landschaftsgestalter Petzold und Reinecken, den Park in die gesamte Landschaft übergehen zu lassen, ist auf diesem Bild deutlich zu erkennen. Damit entstand unweit der Stadt und jenseits des Parkes eine Verbindung in das romantische Elstertal. Zwischen Turmhaus und Arnoldstift die beliebte Einkehrstätte Hirschstein. Vor der Höhe im Hintergrund grüßt die Pohlitzer Kirche.

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