Greiz in alten Ansichten

Greiz in alten Ansichten

Auteur
:   Georg Herz
Gemeente
:   Greiz
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5251-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Greiz in alten Ansichten'

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70. Die Schönheit und Stille des Waldes regten den Fürsten an, inmitten der Wälder und seiner geliebten Hirsche beigesetzt zu werden. So veranlaßte er irn Alter von 32 Jahren den Bau einer Kapelle mit Gruft. Der Landbaumeister Edmund Oberländer entledigte sich dieser Aufgabe mit viel Gespür für die Würde dieser Anlage und stellte es 1881 fertig. Seit 1902 ruht der Fürst dort neben seiner Gemahlin und seinem später beigesetzten Sohn Heinrich XXIV. Die Radierung hier von H. Heinz verdeutlicht die Schönheit des Bauwerkes.

71. Ganz in der Nähe des Jagdschlosses befand sich das Etablissement Erwin Schweitzer, das sich in einer Anzeige so empfiehlt: 'Inmitten großer herrlicher Fichtenwaldungen, 1 Stunde von Greiz und Neumühle , Mohlsdorf und Teichwolframsdorf. Eigenes Geschirr, große Spielplätze, Saal mit Pianino, große heizbare Gartenhalle.' Diese Gaststätte erfreute sich wie auf dieser Karte zu sehen, eines regen Zuspruchs.

72. Die schöne Umgebung von Greiz führte dazu, daß um die Stadt herum eine Vielzahl von Einkehrstätten entstanden. Hier die Bretmühle (Bild oben) und Glohdenhammer (unten). Am Abend gingen die Greizer dorthin, um Ziegenkäse zu essen und Milch zu trinken, oder sich am köstlichen Greizer Bier zu laben. An den Sonntagen wanderten die Familien los, an der Spitze des Zuges die Tochter des Hauses mit dem Kuchenpaket (natürlich Selbstgebackener). Den Kaffee bestellte der Hausherr im Gartenlokal.

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73. Der Luftkurort Neurnühle besitzt heute diesen Titel nicht mehr. Mehrere Restaurationen und Cafés boten sich den Besuchern an. Zu den jährlichen Sommerfesten kamen Sonderzüge aus Plauen und Gera. Dieses nur 6 km von Greiz entfernte Erholungsgebiet könnte bei entsprechenden Einrichtungen wieder zu einem beliebten Ausflugsziel werden.

74. Die romantischen Wanderwege , die von Neumühle aus in alle Richtungen gingen, mußten auch gepflegt und gewartet werden. 1881 entstand der 'Verschönerungsverein Neumühle' . Er zählte 400 Mitglieder. An der Spitze stand der Greizer Hoffotograf Heinrich Fritz (1831-1913), genannt 'Der alte Fritz, der auch hier aus seiner Heimatliebe heraus die Initiative ergriff.

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75. Ein beliebtes Wanderziel der Greizer war und ist der 'Kuhberg'. Mit seinen 511 m, bereits im Nachbarkreis Reichenbach liegend. ragt er, gekrönt vorn Bismarckturrn, weit in das Land. Der Bliek von der isoliert stehenden Bergkuppe aus geht zu den Wäldern um Greiz und zu den Hängen des Erzgebirges. Aus der Ferne grüßen Fichtelgebirge und Frankenwald. Das Unterkunftshaus entwickelte sich zu einer gem besuchten Baude. Wandern Sie doch einmal von dort aus nach Greiz und genießen Sie die Landschaft!

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76. Alle Besucher sollten nicht versäumen die Göltzschtalbrücke aufzusuchen. Den römischen Viadukten nachempfunden, ist sie die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Das imposante Bauwerk, innerhalb von fünf Jahren errichtet, ist gemeinsam mit dem Bau der Elstertalbrücke eine imponierende Leistung der Ingenieure des vergangenen Jahrhunderts. Die Göltzschtalbrücke und die kleinere Elstertalbrücke bei Jocketa dienen der wichtigen Eisenbahnverbindungen zwischen Nord- und Süddeutschland. Die Erbauer Robert Wilke und Andreas Schubert setzten sich mit diesen Bauwerken selbst 'ein Denkmal.

77. Am Ende des gemeinsamen Weges durch Greiz noch einmal eine Karte mit vielen wichtigen Motiven. Neben dem Parksee die Elstertalbrücke, das Bismarckdenkmal und das Etablissement Tivoli. Diese Gaststätte war einst eine Weberei. Später, nach vielen Urn- und Anbauten, entstand dort die Einrichtung für Theateraufführungen und Konzerte, jetzt 'Theater der Stadt Greiz'.

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