Grenzach-Wyhlen in alten Ansichten Band 3

Grenzach-Wyhlen in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Walter Küchlin
Gemeente
:   Grenzach-Wyhlen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6671-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Grenzach-Wyhlen in alten Ansichten Band 3'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  >  |  >>

59 Innenansicht der St.Georgs- Kirche mit der Bemalung des Iahres 1925. Wir haben im Band 1, Abb. 66 dieser Reihe bereits die Außenansicht der alten katholischen Kirche gezeigt. Mit dem Abbruch ihres Langhauses wurde am

27. Juni 1904 begonnen. Die Grundsteinlegung der neuen Kirche erfolgte am 18. November 1904. Knapp zwei Iahre später, am 11. November 1906, konnte durch den Freiburger Erzbischof, Dr. Thomas Nörber, die feierliche Einweihung der St.-GeorgsKirche erfolgen. Unter Beibehaltung von Turmunterbau und Chor - der künftig als Sakristei diente

- wurde sie im neugotischen Stil erbaut (siehe Band 2, Abb. 17). Unsere Aufnahme zeigt uns einen Blick in das nun in nordsüdlicher Richtung verlaufende Langhaus, mit seiner Bemalung aus dem Iahre 1925. Sie musste der Innen - Renovation um 1 971 weichen, die von pfarrer Wellinger initiiert wurde.

60 Die Wyhlener Dorfgemeinschaft darf stolz sein auf ihre Schwibbogen. Sie fehlen bei keinem größeren Fest. Besonders viel Mühe haben die Schulkameraden aufgewendet, als einer ihrer Mitschüler vielleicht war es Pater Volk? - um 1938 seine Priesterweihe feierte. Am Festtag stellten sie sich dem Fotografen unter ihrem gelungenen Werk. Von ihnen kann mit Sicherheit nur Frau Gebrath, die junge Frau im weißen Kleid, benannt werden. Der Triumphbogen mit seinen christlichen Symbolen steht am Eingang zur Kirchstraße. Dieser Bereich hat sich seither stark verändert. Der Dunghaufen links ist längst beseitigt, das Bauernhaus Mitte rechts, das einmal Hilda Rümmele gehörte, ist ab-

gebrannt und das Gebäude mit dem schmiedeeisernen Gitterwerk und den neugierigen Kindern musste im Iahr 2000 einem Neubau weichen.

61 Diese 1898 entstandene Aufnahme zeigt die Mitglieder des 'Katholischen Volks- undArbeitervereins Wyhlen' anlässlich der Fahnenweihe. Die in Wyhlen seit 1880 aufblühende Industrie war Anlass zur Gründung dieses Vereins im Iahre 1896. Sein Ziel: Förderung der Mit-

glieder auf religiösem, sozialem und kulturellem Gebiet. Dazu gehörte eine Bibliothek mit 205 Bänden ebenso wie eine Spar- und Sterbekasse. Präses pfarrer Ziegier (8. van links in der ersten Reihe) war treibende Kraft. Die Namen der Abgebildeten sind mit geringen Ausnahmen be-

kannt, weil sie schon früh in Druckschrift dem Bild beigegeben wurden. Wir sehen in der ersten Reihe von links: Retz, Schmid, Lindner, Schmid, Brugger, Bürgin, Deschler, Ziegier (Pfarrer), Frommer, Güntner, Wasmer, Bugglin, Weiss, Rünzi und Mutter. Zweite Reihe: Hosp, ?, ?, Mül-

Ier, Deschler, Deschler, Bach, Wunderle, Karle, Volk, Nopper, Kuder, DesehIer, ?, Schlageter, Mutter, Zwiglin und Schmid. Dritte Reihe: ?, Höferle, Benz, Gersbach, Kaiser, Bugglin, Fischer, ?, Albiez, Berger, Peter, Müller, ?,Strom, Brugger, Schad, Rot, Brombach und Deschler.

62 Auf diesem Bild aus dem Iahre 1911 präsentiert sich der Gesangverein mit seinen Ehrenjungfrauen und der Vereinsfahne. 65 Iahre nach der Fahnenweihe des Gesang- und Musikvereins Wyhlen wurde ein großes Fest ge-

feiert. Auch hier sind uns einige Namen der 24 Jungfrauen und 30 Sänger überliefert. Wir beginnen mit der ersten Reihe von links ( sitzend) : Fischer, ? und Jung. Zweite Reihe: Gerspach, Lina Meier, Albiez, Brugger, Schlageter, Albietz,

Philipp, Gliz, Retz, Weis, Steinebrunner, Müller, Lüttin, Böller, Albrecht, Müller und Senf. Dritte Reihe: Fritz, Fritz, Walcht, Günther, Bürgin X., Wohlschlegel, Schwemberger, Örtlin, Guhl M., Hatz Fr., Kirchhafer und Bach. Vierte Reihe:

Wetzel, Fischer, Müller H., Pertmann, ?, Krettler, Brunner, Süsse, Bürgin, ?, Gerspach. Fünfte Reihe: Jung, ?, ?, Döbele, ?, ?, Guhl(?), Deschler, Böhler und Herzog.

63 Der Musikverein Wyhlen im Iahre 1923. Der Erste Weltkrieg war noch nicht verschmerzt. Im Gegenteil: Als Folge davon befand sich die Inflation gerade auf ihrem Höhepunkt, das Barvermögen sämtlicher Bürger war

dahin. Trotzdem wurde gefeiert, vielleicht um sich gegenseitig Mut zu machen. Die Aktiven des Vereins (von links liegend):

Iacob Braden und Franz Müller. Vordere Reihe: Friedrich Deschler, Fritz Ball, Ernst Krettler, Fritz Stöck-

lin, Wilhelm Herbster, August Strohm, Iulius Guhl und Friedrich Deschler. Mittlere Reihe: Wilhelm Giesin, Scheffel, Fritz Hess, Evert, Dirigent]. Fath, Karl Kropp, Ernst Giesin, Hermann Wagner und Eugen Steinebrunner. Hintere Reihe:

Max Engel, Franz Schlachter, August Wagner, Willi Guhl, Ernst Schänzlin, Fritz Deboni, Georg Steinebrunner, Emil Lisenfeld und Hardi Geiger.

64 Im Iahre 192 9 konnte der Männergesangverein 'Frohsinn' sein 85. Stiftungsfest feiern. Er zählte 1925 etwa 75 aktive Sänger. Die nach der überstandenen Inflation wieder boomende Industrie stellte zunehmend mehr Arbeiter ein. Eine Folge: Eine Sängergruppe machte sich selbständig und gründete 1928 den 'Arbeitergesangverein'. Diese Konkurrenz wirkte sich für den 'Frohsinn' aber eher positivaus. Im Jubiläumsjahr besuchte er unter anderem das Bundessängerfest in Freiburg. Ob unsere Aufnahme bei diesem Anlass zustande kam oder anlässlich der 85-Jahrfeier? Aufunserem Bild sind 59 Sänger vereinigt. Der jüngste unter ihnen, Hermann Bossler, war gerade erst 16 Iahre alt. Er steht links der Fahne

mitten im Block. Als er vor kurzem starb, nahmen seine Sägerkameraden von einem Freund des Chorgesangs Abschied, der über siebzig Iahre aktiv mit dabei war.

65 Diese Luftaufnahme vom Sommer 193 1 zeigt auf dramatische Weise, wie stark sich die Gemeinde innerhalb von siebzig Iahren verändert hat. Vom Neuweg (links), der

beim Steinbruch endet, schwingt sich die Schlipfhalde hinunter bis zur B 34. Noch ist ein Großteil als Rebberg bebaut. Dort, wo im rechten Winkel der geschotterte Weg in den Steinbruch hinein führt, beginnt der alte Dorfkern. Landwirtschaftliche Gebäude ziehen sich der Straße entlang. Hinter ihnen liegt noch ein geschlossener Obstgarten. Im oberen Bildrand erscheinen der Mühlerain, die Häuser der Schützenstraße, und in der Mitte das neu gebaute evangelische Pfarrhaus im Baumgarten. Weiter rechts sind das 'Stapflehus' und

dahinter die beiden Gebäude der Gemeinde und das Haus des Arztes Dr. Engert (s. Abb. 51) zu erkennen. Rechts der B 34 schließt sich die Hebelschule an. Im Vordergrund

Mitte sehen wir die Einmündung der Ziegelhofstraße in die B 34, zwei Wohnblocks der Baugenossenschaft und den Dreschschopf am Lindweg. Das Haus des Steinbruch-

besitzers Emil Brugger (heute Überbauung 'Wooghüsli') folgt. Die Hutmattenstraße existiert nur in ihren Anfängen. Baumgärten bestimmen in diesem Bereich das Bild.

66 Wir stehen an der Ecke Rheinfelder Straße Klosterstraße und blieken nach Westen. Links zweigt die Kirchstraße ab. Das Eckhaus an dieser Stelle war früher einmal Schmiede. 19

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek