Grevesmühlen in alten Ansichten

Grevesmühlen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Grevesmühlen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5252-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grevesmühlen in alten Ansichten'

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8. An der Nordseite des Marktes befand sich im Mittelalter ein Schloß, das beim Stadtbrand 1659 niederbrannte. Am Ende des 18. Jahrhunderts entstand das abgebildete Haus, das bis 1928 als Amtsgebäude, bis 1952 als Rathaus und bis 1990 als Volkspolizeikreisamt genutzt wurde. Die beiden Toreinfahrten (links und rechts) wurden im September 1995 abgebrochen, ebenso sämtliche hinter dem Gebäude befindlichen Baulichkeiten, die dem 'Rathausblock' weichen mußten. Das neue Rathaus, hinter dem jetzigen Amtsgericht gelegen, wurde am 27. November 1998 eingeweiht.

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Rathhaus

9. Beim Stadtbrand von 1659 brannte auch das Rathaus nieder. Ein neues Rathaus konnte die Stadt erst 1715 bauen. In seiner baulichen Grundsubstanz blieb es bis heute erhalten, trotz mehrfacher Fassendenveränderungen, z.B. durch das Zumauern von Arkaden im rechten Erdgeschoß. Die Stadt Grevesmüh1en nutzte das Rathaus bis Januar 1994. Die Sicherung der historischen Bausubstanz und die Sanierung dieses Gebäudes erfolgten ab 1996. Dabei werden auch wieder die Arkaden geschaffen.

10. Zielpunkt von Umzügen war häufig das Rathaus. Auf dem Bild empfangen die Honoratioren der Stadt den Großherzog von Meckelenburg-Schwerin und seine Gemahlin. Den Anlaß dazu boten eine Gewerbeausstellung und die Tierschau des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Schwerin im Jahre 1909.

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11. Die Abbildung zeigt den marktnahen Teil der damaligen Lübschen Straße (heute:

August-Bebel-Straße) und die Vorderfront des Rathauses. Die Freitreppe vor dem Rathaus ist durch zwei damals für Grevesmühlen typische Gaslaternen gekennzeichnet.

12. Am Ende des 18. Jahrhunderts entstand unmittelbar am Markt das Hotel 'Zum Großherzog'. Es stellte über ein Jahrhundert lang das beste Hotel Grevesmühlens dar. Nach 1945 diente es anderen Zwecken. 1974 erfolgte der Abriß dieses Hauses. Der 1983 errichtete Neubau wird im Erdgeschoß von Handelseinrichtungen und in den beiden Obergeschossen zu Wohnzwecken genutzt.

13. Unmittelbar neben dem Rathaus lag 'Knolls Hotel'. Um 1880 wurde es abgetragen. An seiner Stelle entstand das Wohn- und Geschäftshaus der Familie Callies, der wichtigsten Kaufmannsfamilie Grevesmühlens. Zwischen 1949 und 1993 nutzte die Kreisverwaltung Grevesmühlen das vor ca. 100 Jahren gebaute Nachfolgegebäude, heute nach einer 1994/95 erfolgten Rekonstruktion das schönste Haus dieser Straße.

14. In der typischen Postgotikbauweise entstand 1886 das damalige Kaiserliche Postamt. Bis 1905 verkehrten Postkutschen. Bei ihrem Eintreffen versammelten sich in früherer Zeit nicht nur Kinder vor der Post. Die Karte stammt aus dem Jahre 1903. Anstelle des 'Hotels zur Börse ' (zweites Haus rechts) befindet sich seit dem 1. September 1992 die Grevesmühlener Filiale der Volks- und Raiffeisenbank.

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GREVESMÛHLEN

15. Das zentrale Bauwerk Grevesmühlens stellt die Kirche dar. Ihre Grundmauern entstanden bereits in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Bis zum Stadtbrand von 1659 hatte die Kirche einen aufragenden Turm, der mit seiner Höhe von 92 m den Seefahrern auf der Ostsee als Landmarke gedient haben soll. Heute ist der Turm mit seiner Windfahne nur noch 45 m hoch. Abgebildet sind auch die unmittelbar benachbarte Mädchenschule und die 1900 gebaute Knabenschule.

16. Im Jahre 1872 wurde die Kirche auf ihrer Nordseite durch einen Anbau erweitert. Genau hundert Jahre später erfolgte dessen Abriß, um wieder den ursprünglichen Zustand herzustellen.

17. Anfang der zwanziger Jahre erhielt die Grevesmühlener Kirche im südlichen Querschiff eine Gedächtnishalle für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges innerhalb der Kirchengemeinde. Bei den 1972 erfolgten baulichen Veränderungen ist diese Gedächtnishalle beseitigt worden. An ihrer Stelle entstand das Südportal der Kirche.

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