Grevesmühlen in alten Ansichten

Grevesmühlen in alten Ansichten

Auteur
:   Eckart Redersborg
Gemeente
:   Grevesmühlen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5252-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grevesmühlen in alten Ansichten'

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58. In unmittelbarer Stadtnähe und des Vielbecker Sees ließ Müllermeister Rudolf Wiechmann 1889 eine Windmühle errichten, deren Mahlwerke sich bis 1970 drehten. Zwischen 1983 und 1986 wurde die inzwischen baufällige Mühle rekonstruiert und im Sommer 1988 als Mühlenrestaurant eröffnet, im Oktober 1993 aber wieder geschlossen. Die ehemalige Höllanderwindmühle zählt noch heute zu den Wahrzeichen Grevesmühlens. Seit 1997 wird das Erdgeschoß als Galerie und Glasbläserei genutzt, die obere Etage dient Wohnzwecken.

Grevesmühlen - Grevesmühlener Windmühle

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59. Am Westufer des Vielbecker Sees liegt seit ca. 150 Jahren ein einzelnes Gehöft, das unter anderem jahrzehntelang als Gaststätte genutzt wurde. Müllermeister Ernst Wiechmann betrieb dort eine Windmühle. Diese Bockwindmühle brannte in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1907 nieder.

60. Ihre besten Zeiten erlebte die Gaststätte 'Vielbeck' um die Jahrhundertwende, als auch diese Ansichtskarte entstand. Immer wieder versuchten dort in den Folgejahren neue Besitzer ihr Glück im Betreiben einer Gastwirtschaft, bis in die dreißiger Jahre. Heute ist nur das frühere Gebäude als Wohnhaus vorhanden.

61. Am nordöstlichen Stadtausgang Grevesmühlens liegt der Ploggensee. Während er in früheren Jahrhunderten ausschließlich für Fischereizwecke genutzt wurde, stellt er seit 1900 das wichtigste Badegewässer Grevesmühlens dar. Im Bild oben eine Badeanstalt, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestand.

Unten: In unmittelbarer Nähe Grevesmühlens bildet der Iserberg mit fast hundert Metern die höchste Erhebung. Südlich davon breitete sich in früheren Jahren der Ihlepool als kleiner See aus. Seit Jahrzehnten ist an seiner Stelle überwiegend sumpfiges Gelände.

Kurhaus Iserberg, den ... bei GrevesmOhlen I. M.

62. Auf dem Iserberg entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts das abgebildete Kurhaus. In den folgenden Jahrzehnten wurde es mehrfach umgebaut. Es diente zunächst Erholungs- und Schulungszwecken, nach 1945 aber unter anderem als Landessportschule, als Kinderheim und als Schulungsheim eines Rostocker Meliorationsbetriebes.

63. Das in der Nähe des Iserbergs gelegene Dorf Hamberge gehört seit langer Zeit zu den traditionellen Ausflugszielen der Grevesmühlener. Die Gastwirtschaft bestand bis Ende 1990.

64. Zwischen der Schweriner Straße und dem Tannenberg mußte mit dem Bau der Chaussee in Richtung Schwerin eine Brücke gebaut werden. In dieser Form bestand sie bis 1936. Im Jahre 1908 zogen Soldaten des Bataillons 90 aus Wismar über diese Brücke stadtwärts. Die 1936 gebaute Eisenbahnbrücke wurde Anfang 1992 durch eine neue ersetzt.

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65. Ein in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in Grevesmühlen gegründeter Verschönerungsverein trat jahrzehntelang für den Ausbau der Naherholungsgebiete rund um die Stadt ein. Dazu zählte auch der Tannenberg südlich der Stadt, der bepflanzt und mit Promenaden ausgestattet wurde. Zu den baulichen Besonderheiten gehörten die geschaffene Felsengrotte (im Bild links und rechts) und die Kammerherrnbrücke (Bildmitte),

._._ ;.Greoesmiihlen i. M. Partie im Tannenberg,

66. Innerhalb des Naherholungsgebietes Tannenberg bestanden bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges mehrere Teiche, die sich sehr gut dem Landschaftsbild anpaßten.

67. Die Familie Callies, eine der bedeutendsten Kaufmannsfamilien Grevesmühlens, förderte im besonderen Maße den Ausbau der Naherholungsgebiete der Stadt. Auf dem Tannenberg trug deshalb ein großer Findling die Inschrift 'Callies-Anlagen', Ein anderer Findling, der 'Callies-Stein', wurde in den fünfziger Jahren zerstört. Ein neuer Stein, aufgestellt am früheren Reitplatz und am 18. März 1995 eingeweiht, trägt die Inschrift 'Für die Kaufmannsfamilie Callies von der Stadt Grevesmühlen'.

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