Grimmen in alten Ansichten Band 1

Grimmen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Erhard Grohmann
Gemeente
:   Grimmen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5149-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grimmen in alten Ansichten Band 1'

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9. Die Firma Gustav Ramelow wurde 1872 gegründet. Der Hauptsitz war in Berlin Grunewald, Zweigstellen waren in Grimmen, Neustettin, Stargard, Pyritz, Jannen, Demmin Barth, Ribnitz, Tribsees, Gnoien, Bützow, Teterow, Goldberg. Parchim, Grabow, Salzwedel, Stendal. Hildesheirn, Uelzen, Beizenburg. Wittenburg. Rehna, Grevesmühlen, Klütz, Dassow und Boltenhagen. Im Angebotwaren unter anderem: die gesamte Palette an Damen, Herren und Kinderkonfektion, Wolle und Pelze. Wäsche und Kurzwaren, Teppiche, Gardinen und Betten.

Tischlerei Frick Grimmen I. Pom .. Langestr.37 Holzoearl)eltungs- und MObelf&Ortk ·Abtlg. MOOelr'lenoel MOb61. PolSterMObel. Kle.nmOt>el. 'reeetene. G6f(llnen. Dekoratlon. Gro~. geSCr'lI055ene Tren~port-A.uto ?. lang· J~hrlçe Pac:kC't uno eeçlel:1I5cnlet.

Fernsprecher Nr. 386. 387. nach GeSChaft5SCnlul' 421

10. Links: Tischlerei Frick Grimmen, gegründet wurde diese Firma 1840. Das Werkhaus befand sich in der Strohstraße. In den Jahren um 1930 beschäftigte diese Firma fünfzig Tischler, Polierer und Polsterer. Bekannt war die Firma auch für ihre neuzeitliche Betriebsweise. Zwanzig Elektro-Binzelmaschinen und eine Holzdampftrockenkammer standen zu dieser Zeit zur Verfügung. Besondere Spezialität war der Innenausbau und die Herstellung von Einzelmöbel.

Oben: 1940 feierte die Firma Frick, Holzbearbeitungs- und Möbelfabrik, ihr 100jähriges Betriebsjubiläum, In der Langestraße 37 war das Geschäftshaus. Das Werkhaus befand sich in der Strohstraße. In den städtischen Anlagen wurde dieses Belegschaftsfoto autgenommen. Außer Herrn Richard Frick (Bild Mitte) sind noch folgende Personen bekannt: Erich Prahs, Tischlermeister Rohde, Tischler Mann, Tischler Lampe, Kutscher Bookhahn und Herr Harks. Gewiß wird mancher Bürger von Grimmen wissen, wessen Vater auf dem Foto zu sehen ist,

11. Buch- & Papierhandlung Richard Schmidt auf dem Markt. Neben ihm hatte Fleischermeister Wahl sein Geschaft. Richard Schmidt war Buchbindermeister und aktiv in der Schützengesellschaft Grimmen 1914 tätig. Er vertrieb unter anderem auch Ansichtskarten von Grimmen, die er von lithografischen Kunstatelieren bezog. Reinicke & Rubin Magdeburg, Verlagsaustalt Dresden Blaséwitz und Max Brauns Berlin möchte ich stellvertretend nennen. Unmittelbar vor seinem Geschäft stand einer der städtischen Brunnen.

Buchdruckerei des Grimmer Kreis-Woche Formular- und Papier-Geschäft.

12. Im Jahre 1904 wurde dieses Gebäude neben der Post gebaut. Am 1. Juli 1905 eröffnete W.S. Kleincwski eine Druckerei und ein Papiergeschäft. Sein Nachfolger ist Hans Hellberg. 1918 geht die Druckerei an die Grimmer Kreis-Wochenblatt GmbH über. 1920 nennt sie sich Grimmer Kreis-Zeitung. Ernst Balk war verantwortlicher Redakteur. Alfred Waberg übernahm später das Unternehmen und führte es bis 1945. Beim Einmarsch der roten Armee schied er mit seiner Familie freiwillig aus dem Leben. Interessant ist noch die Tatsache, daß Grimmen im Stammbaum der Buchdrucker 1868 aufgeführt ist.

13. Im Jahre 1758 soll das Gebäude in der die Apotheke untergebracht ist entstanden sein. In einer Urkunde aus dem Jahre 1804 spricht man von einem Herren Benedix als Apotheker. 1809 wird alto Bernhard Benedix der Sohn erwähnt. Verschiedene Umbauten veränderten das Aussehen dieses Gebäudes wesentlich. Am 3. November 1914 brach beim Apothekerbesitzer Hoffmann ein Brand aus. Ein Seitenflügel des Hauses war in Brand geraten. Glücklicherweise konnten alle Explosivstoffe rechtzeitig gerettet werden. So berichtete die Zeitungdamals.

14. Durch die Lehre Luthers wurde der katholische Glaube nach 1534 immer weiter zurückgedrängt. Bis 1900 lebten nur wenige katholische Familien im Kreis Grimmen. Sie waren der Demminer Kirchengemeinde angegliedert. Die Gutsbesitzer auf dern Land und auch größere Betriebe in Grimmen, beschäftigten in der Saison polnische und andere Arbeitskräfte, die katholisch waren. In dieser Baracke hielten sie ihre Gottesdienste ab. Es kamen viele Gläubige, die keinen Platz in dem Gebäude fanden. Die Predigt erfolgte auch in polnischer Sprache.

15. Im Jahre 1926 wurde neben die alte Kirchenbaracke, diese schöne Kirche mit dem Namen St. Jacobus gebaut. Früher stand hier eine Kapelle gleichen Namens. Dieses Gebäude ist eine Kombination von Wohnhaus und Kirche. Der Entwurf stammt von dem Architekten Paul Kühn, und die Firma Arno Höhne hat sie gebaut. Der erste katholische Geistliche war Kurator Hugo Makosch. Es folgte der Pfarrer Foltin bis 1932 und der Pater Karl Neumeister übte sein Amt von 1938 bis 1950 aus. Ab 1950 predigt Pater Johannes Burzinski,

16. Diese Aufnahme zeigt das Rathaus nach der Restaurierung im Jahre 1937. Die Wände, welche 1744 zwischen die Pfeiler gezogen wurden, um zusätzlich Raum zu schaffen, wurden wieder aus der Gerichtslaube entfernt. Das Rathaus erhielt wieder sein ursprüngliches Aussehen. Der Stadt Grimmen Krone und Zier ist vermutlich um 1400 erbaut. Dieses gotische, aus rotem Backstein errichtete Bauwerk gehört zu den schönsten Rathäusern im Land MeekienburgfVorpommeren. An einem Pfeiler des Hauses befand sich noch eine mittelalterliche Schandkette, die 1945 entferntwurde.

~Fimmen i. :}?om.

17. Vom Dach der Post wurde 1918 diese Aufnahme gemacht und zeigt die Westseite von Grimmen. Das älteste Bauwerk in der Stadt ist die Marienkirche. 1267 war sie im ersten Bauabschnitt fertig. Der älteste Teil besteht aus einer dreischiffigen frühgotischen Hallenkirche. Der erste Geistliche Grimmens soll Pfarrer Helmrich gewesen sein. 1278 wird in einer Urkunde Pfarrer Cornrad erwähnt. In der Kirche befindet sich ein Grabstein des 1391 verstorbenen Bürgermeisters Herming Stuve. Ein weiterer Grabstein trägt die Inschrift des 1464 verstorbenen Pfarrers Johann Klingenberg.

18. Malerarbeiten im Landrathaus 1912. Ausgeführt durch die Firma Stralsund und W. Brettschneider Grimmen. Durch die Wiener Schlußakte vorn 23. Oktober 1815, kommt Schwedisch Pommern und somit auch Grimmen zu Preußen. Das Gebiet heißt nun Neuvorpommern, Eine neue Landvermessung wird durchgeführt. Grimmen wird zur Kreisstadt erklärt. Der erste Landrat von Grimmen ist Von Mühlenfels. Es folgte Ludwig von Kusserow, er war auch Provinziallandtagsabgeordneter, und Von Brauns sowie Landrat Hacker folgten. 1819 wurde das Landratshaus gebaut.

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