Grimmen in alten Ansichten Band 1

Grimmen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Erhard Grohmann
Gemeente
:   Grimmen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5149-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grimmen in alten Ansichten Band 1'

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19. Im Jahre 1933 wurde ein lang ersehnter Wunsch der Grimmer Bürger in die Tat umgesetzt. Die Stadt bekommt eine Wasserversorgung über ein Rohrnetz. Der Wasserturm gehört zu dieser Anlage. Im oberen Teil befindet sich ein Wasserbehälter, der nicht nur für einen gleichbleibenden Wasserdruck im Rohrnetz sorgte, sondern auch Spitzenzeiten im Wasserverbrauch ausglich. Ein einfacher Schwimmer steuerte einen Schalter der die Pumpen im Wasserwerk schaltere. Der Wasserturm war schon bald den hohen Wasserverbrauch, hervorgerufen durch das ständige Erweitern des Rohrsysterns, nicht gewachsen, In den achtziger Jahren wurde der Zerfall des imposanten Bauwerkes, durch Rekonstruktionsarbeiten am Dach, aufgehalten.

20. Diese schöne Mühle brannte 1965 ab. Sie gehörte zuletzt dem Müllermeister Reimer. Um 1750 gehörte sie dem Müllerrneister Niemann. Sein Sohn, der als Ziethen-Husar seinen Dienst versah, erbte die Mühle. Durch Subordination des Husaren gegenüber der schwedischen Regierung wurde veranlaßt die Mühle zu zerstören, 1763 kehrte Niemann zurück und durfte, durch Fürsprache seines Regimentskornmandeurs gegenüber dem König, seine Mühle wieder aufbauen, Das Holz wurde aus dem preußischen Staatsforst dafür bereitgestellt.

21. Das Greifswalder Tor, im 14. Jahrhundert erbaut, wurde um 1800 durch Blitzschlag stark beschädigt. Bei der Reparatur wurde nicht die ursprüngliche Form wiederhergestellt. Mit 21,40 m ist es das niedrigste Tor. Auch vor diesem Tor stand bis 1820 ein Zingel, der zum besseren Schutz des Tores diente. Die Telefonleitungen und Stromversorgungsleitungen sind heute glücklicherweise verschwunden. (1937.)

Grimmen i. P.

6relfswalder Tor

22. Das Tribseeser Tor wird auch Mühlentor genannt. Eine Wassermühle die durch die Trebel angetrieben wurde , gab diesem Tor ihren Namen. Es ist 24,80 m hoch und wie alle anderen Tore ein frühgotischer Backsteinbau. Auch vor diesem Tor stand bis zum 18. Jahrhundert ein Zingel. Erbaut wurde es zwischen 1325 bis 1330. Wenn wir heute noch die hölzernen Torflügel sehen, erinnern wir uns an die Zeit wo der Torwachter abends die Stadt abschloß, (1908.)

23. Das Stralsunder Tor, ein frühgotischer Backsteinbau errichtet um 1320, ist das schönste unserer drei Tore. Die Höhe beträgt 25,20 m. 1910 erfolgt eine Renovierung, nachdem durch Blitzschlag das Tor beschädigt wurde. Die alte Form wurde beibehalten. 1813 wohnte der Gerichtsknecht in dem Tor und bis 1850 wurde noch ein Raum als Gefängnis genutzt. 1978 und 1991 erfolgte andem Tor eine Restaurierung.

G6mmen

Stralsunder- Tor

24. Gasthans 'Zu den drei Linden' auf dem Markt. Inhaber war Carl Gottschalk. Die Aufnahme ist aus dem Jahre 1901. Ab 1881 führte Carl Gortschalk dieses Lokal. 1910 übernahm Wilhelm Godow diese Gastwinschaft mit drei Fremdenzimmern und Ausspannung. Der Hausbesitzerverein, evangelischer Arbeiterverein und der Reichsverein ehemaliger Kriegsgefangener hielten hier ihre Versammlungen ab. 1922 führte die Schneiderinnung ihr Herbstquartal hier durch. Wilhelm Godow war Mitglied des Ornitologischenvereins. 1934 übernahrn sein Sohn Paul das Lokal.

GRIMMEN

An der Promenade

25. Kaisersaal an der Promenade aus dem Jahre 1915. Paul Jürgens (1884-1949) war in dieser Zeit der Besitzer. Er rekonstruierte die Kegelbahn und die Bühne. OUo Dieck war der vorherige Besitzer, der das Lokal baute. Ein Zugang zum Saal war an der linken Seite. Rechts befand sich das Restaurant. Größere Veranstaltungen der Vereine wurden hier durchgeführt, Bis 1930 fanden hier Kinoveranstaltungen start, bis die neuerbaute Schauburg als Filmkino diese Veranstaltungen übernahm.

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zUt.!!.. weissen Rössl

26. Das ehemalige Bahnhofshotel, wurde am 9. Mai 1922 von Adolf Konow als Hotel 'Zum weißen Rössl' eröffnet. Die vorherigen Besitzer waren: Baurnann, Fehlberg und Herrnann Haß. Konow war vorher der Besitzer des Lokals 'Weißes Roß' in der Sundischen Straße. Den Namen nahm er zum Leidwesen seines Nachfolgers, Robert Hagemeister, in leicht geänderter Form mit. Seine Frau Marie leitete das Lokal weiter bis es 1951 die HO übernahm. Adolf Konow (1888-1961) spekulierte richtig, indem er die günstige Lage nutzte. Dieses Hotel überstand die umfangreiche Konkurrenz und steht heute noch als Hotel mit gleichem Namen.

Wa/dsd1änke b, Grimmen i. Pon

27. Restaurant Waldschänke. Inhaber war früher Rudolf Schulz. Es war ein beliebtes Ausflugsziel der Grimmet Bürger. Bei einer Wanderung zum Hohen Holz wurde gern dort Rast gemacht. gab es doch auch eine Kegelbahn und ein Karussel für die Kinder. Noch in den sechziger Jahren wurden dort Brigadefeste gefeiert. Später wurde es Tontaubenschießp!atz. 1988 richtete die Stasi ein Intcrnicrungslager für oppositionelle Kräfte in der näheren Umgebung ein,

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markfplafJ m. Hir<ile

28. Bliek auf den Markt. Diese Aufnahme aus dem Jahre 1910 zeigt folgende Gebäude: Gast und Logirhaus 'Zu den drei Linden' Inhaber Gottschalk, auch dieses Lokal war mit Ausspannung. Später wurde das Gebäude abgerissen. Daneben befanden sich die Fleischerei Georg Wahl und Papierhandlung Christian Schmidt. In der Mitte sehen wir den Haushaltswarenladen von Alfred Waberg. Links über die Straße war das Geschäft von Albert Dieek, der aus der Langestraße Ne. 267 hier her zog. Diesen Stadtteil nennt man das Kirchviertel.

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