Grimmen in alten Ansichten Band 1

Grimmen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Erhard Grohmann
Gemeente
:   Grimmen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5149-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grimmen in alten Ansichten Band 1'

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49. Auf diesem Dreschplatz von Bauer Dickelmann steht heute der Treffpunkt. Im Hintergrund sehen wir die Lindenstraße. So wurde früher das Getreide gedroschen. Ein wassergekühlter Deutz-Dieselrnotor trieb die Dreschmaschine von Ködel & Böhm an. Entweder wurden die Garben gleich vom Feld wie hier zu sehen gedroschen, oder sie wurden in die Scheune gebracht und später ausgedroschen, Das ausgedroschene Stroh wurde fachgerecht gelagert, damit das Regenwasser ablaufen kann. Oft wurde in Gemeinschaft gedroschen.

Aufnahme aus dem Jahre 1930. Erntearbeiten auf dem Feld von Bauer Steinmüller aus Holthof. Der Inspektor (2.v.l.) überwacht die Arbeiten. Beim Anblick dieses Fotos können wir uns gut vorstellen, wie früher die Getreideernte eingebracht wurde. Die Schnitter welche überwiegend aus dem Ausland zur Saison sich verdingten, mähten mit der Sense die Ähren. Die Frauen bündelten die Ähren zu Garben und stellten Hocken auf. Je nach Trockenzeit, wurden die Garben auf den Leiterwagen gestapelt. Mit dieser Fuhre, die recht gewaltig anzuschauen war, fuhr man zum Dreschplatz oder in die Scheune. Noch heute spricht man von Schuitterkasernen in den ländlichen Gemeinden. Viele Schnitterfamilien wurden ansässig.

50. Kegelabteilung Grimmen aus dem Jahre 1922. Gekegelt wurde in folgenden Lokalen: in der Zollbude bei Wilhelm Kruse, im Pomrnerschen Hof bei Wilhelmine Nehls, im Kaisersaal bei Paul Jürgens, oder in der Waldschänke bei Rudolf Schulz. Der Kegeljunge war eine wichtige Person. Seine Geschicklichkeit sorgte für manchen gelungenen Abend. Fallen alle Neune, so kassiert der Junge von dern Schützen einen Sechser der auf dem Boden des Königkegels in Empfang genommen wird,

51. Wanderbund Grimmen mit Stiftungsfahne 1922. Am 2. September feierte der Verein das Stiftungsfest. Der Wanderbund hatte seine eigene Hauskapelle unter der Leitung von Wanderfreund Musikdirektor Krüger. Herr Max Jühlich (oben) war der Vorsitzende. Die Instrumente wurden aus der Vereinskasse bezahlt. Herr Burmeister sehen wir in der Mitte. Sicher wird sich der eine oder andere ehernalige Wanderfreund noch auf diesem Bild von etwa 1930 erkennen.

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.zur erinnerung an das Gauturlltesl des Verpcmmerschen turngaues zu Grimmen am 4.5. und S. Juli 1908

52. Im Jahre 1860 gründete der Lehrer Karth in Grimmen einen Turnverein. Er gehörte zu den ältesten der Provinz Pommern. Für sportliche Übungen stellte der Rat der Stadt in den Anlagen eine Wiese zur Verfügung (Turnwiese). Das Vereinslokal war der Kaisersaal. 1914 waren folgende Personen im Vorstand: Lehrer Hoff, 2. Vorsitzender Rektor Balzer, Schriftwart Büroarbeiter Benthzien, Petersdorf, Sachenwart Karnatz und Kassenwart Claven. 1913 gab es 43 Turner, unter denen zwei Ehrenmitglieder die sich an 110 Turnabenden mit insgesarnt 3 350 Turnenden beteiligten, Zu besonderen Anlässen wie Gauturnfeste, Turnmärschen und Schützenfeste warteten die Turner mit einem eigenen Programm auf.

53. Belegschaft der Ziegelei aus der Zeit des Carl Leitner. Hergestellt wurden nicht nur Ziegel in guter Qualität, sondern auch Drainagerohre. Nicht nur skandinavische Länder tätigten rnit dem Betrieb Verkaufsabschlüsse, Die gute Marktlage errnöglichte es diesen Betrieb zu modernisieren, 1873 wurde ein moderner Ringoten gebaut. Es kamen außerdem noch einige Drainagernaschinen hinzu, 1897 übernahm eine Dampfmaschine einen Teil der schweren körperlichen Arbeit.

Bienenstand des Lehrers Burgass zu Rolofshaqen bei Papenhaqen, Vorpomm., Kr. Gri'T'm~n

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54. Diese Karte schrieb Herr Burgass, Vorsitzender des Grimmener Bienenzüchtervereins, an die Geschäftsstelle der Leipziger Bienenzeitung: 16.6.1923. Kaufmann Böst - Grimmen ist aus dem Bienenzuchtverein ausgetreten. Biue ihm die Bienenzeitung nicht überweisen. Gartner Martens Clevenow beschwert sich, daß er keine Zeitung erhält. Die Beschwerde bei der Post war bisher nutzlos. Mit den Bienen ist es hier trostlos bekommen bald Hungertyphus.

55. Schrniederneister Christian Sachau, mit seinen Lehrlingen. Aufnahme aus dem Jahre 1938. Die Kreislehrschmiede befand sich in der Strohstraße. Regelmäßig wurden hier Hufbeschlagslehrgänge durchgeführt. Es fanden auch Ausstellungen über die verschiedenen Hufeisenformen statt. Am 30.9.22 zum Herbstquartal der Schmiede, Schlosser, Klempner, pp Zwangsinnung, nahm der Kreislehrschmiedemeister Sachau die praktische Prûfung zum Gesellen ab, Als Vertreter der Aufsichtsbehörde war Kämmerer Haß anwesend. Die theoretische Prüjung nahm der Lehrer Häwert ab. 2 Lehrlinge von hier und 5 VOll den liindlichen Bezitken wurden Gesellen. wurde berichtet.

56. Diese Lehrgänge wurden regelmäßig durchgeführt. Auf diesem Bild handelt es sich um den Lehrgang vom J. Oktober 1937 bis .1. Februar 1938. 1 630 Huteisen wurden in dieser Zeit in der Lehrschmiede gefertigt. Christian Sachau wurde am 20. November 1922 vom Reichsministerium Iür seine Leistungen zum Leutnant a.D. befördert. Sein Dienstgrad war Viezewachtmeister und Oberfahnenschmied im Garde-Kürrasier-Regiment. Das Schmiedehandwerk in Grimmen hat eine sehr alte Tradition. Der erste uns bekannte Altermann war Joachim Morrisens, der .1652 tätig war. Aber schon 1534 wurde in einer Urkunde von Senmieden gesproehen.

57. Feuerwehr von Grimmen. Personen erste Reihe, von links nach rechts: 1. Max Jühlich, 2. Emil Suhr , 4. Köster , 5. Alfred Waberg, 6. Arno Stöhne , 9. Präckel, 10. Kar! Johannscn, 11. Rauch, 12. Otto Wiehert und 14. Bentzien. Zweite Reihe: L Malinowski, 2. Max Wessel, 3. Ernst Pickard, 4. Müller, 6. Godow, 10. Krämer, 11. Gerds, 12. Manfraß und 15. Bernhard Strübing, Dritte Reihe: 1. Möller, 3. Paul Jühlich, 5. Bentzien (Schumacher). Vierte Reihe: 5. Schumacher. Aus dern labrum 1920.

GRIMMEN

Norderhinter Straße

58. Bliek in die Norderhinterstraße aus dem Jahr 1905. Vorne sehen wir einen der städtischen Brunnen, aus dern die Bewohner der näheren Umgebung das Wasser schöpften. Rechts ist die Schrniede der Firma Reichenbach. Steht der Meister persönlich vor der Tür? Im Hintergrund die Schule. 100 Mark pro Jahr und Kind rnußten die Eltern Schulgeld in dieser Zeit bezahlen. Im Giebelhaus rechts befand sich die Gastwinschaft mit Ausspannung von Otto Gierke.

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