Grimmen in alten Ansichten Band 2

Grimmen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Erhard Grohmann
Gemeente
:   Grimmen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6581-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grimmen in alten Ansichten Band 2'

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49 Kolonialwaren- und Eisenwarengeschäft Max Rossow - um 1925.

In der Mühlenstraße, Ecke Hafenstraße, stand dieses Gebäude. 1912 suchte Max Rassaw einen Lehrling und bietete Steckzwiebeln, Salzgurken und pflaumenmus an. Er gehörte auch dem Kaufmännischen Verein an. Heute befindet sich in dem Gebäude Mühlenstraße 7 die Firma Ralf Schneider.

SO Pommerscher Hof, Langestraße 42, mit Ausspannung, Kegelbahn und Fremdenzimmer - um 1942.

Erwähnt wird 1 886 der Schmiedemeister Adolf Nehls, der wahrscheinlich die Gastwirtschaft eröffnete. Seine Ehefrau Wilhelmine Nehls wirkte ab 1914 als Gastwirtin. 1928 wird Johannes Pagels als Gastwirt genannt. Er hatte Marta, eine Tochter von Wilhelmine Nehls, geheiratet. Eine weitere Tochter, Erna Holzerland, verwitwete Kraus, geborene Nehls, übernimmt 1946 das Lokal. Latte Busse, die Tochter van Erna Holzerland, führte ab 1969 unter

der Regie ihres Mannes die Wirtschaft. Die Tochter Elke Busse ist die letzte Wirtin dieses Lokals. 1960 wurde dieses Lokal in Mecklenburger Hof umbenannt.

S 1 Gastwirtschaft und Gartenlokal von Christian Hass in der Norderhinterstraße - um 1900.

Eine Zeitungsanzeige lautet: 'Heute am Freitag den 23.6.1922 abend, veranstaltet der Wirt des Gasthofes "Zur Traube" anläßlich der Eröffnung seiner renovierten Räume einen Unterhaltungsabend mit musikalischen Darbietungen. Auch für gute Küche und Keller wird gesorgt. Gastwirt Otto Ziemßen.' Im ersten Stock befand sich ein Versammlungsraum, in den auch die Truiden-Loge ihre Versammlungen abhielt. Ihr Symbol war der sieben zackige Stern. Ein Billiardzimmer und eine

Zimmervermietung waren in dem Gebäude. Hans Dobbertin, Herrn Kasch und Wilhelm Räbel werden als Gastwirte noch genannt. Diese Aufnahme wurde von A. Bönki gemacht, der in Grimmen eine Filiale hatte.

Gruss aus dem Gasthof von Christian [{ass, Grimmen

52 Ehemalige Spiritusbrennerei, danach Beamtenwohnhaus, in der Stoltenhägerstraße - um 1925.

190 1 wurde die Spiritusbrennerei gebaut. Am 1. November 1911 hatte der Vorstand der GrimmerGenossenschaft-Brennerei eGmbH die Auflösung beschlossen. Später erwarb der Ein- und Verkaufsverein das Gebäude und baute Beamtenwohnungen darin. Nach der Fertigstellung waren darin sieben moderne Drei-Zimmer-Wohnungen für die Beamten vorhanden.

S 3 Kolonialwarengeschäft LudwigVölcker, Langestraße, um 1936. 1928 wird der Kolonialwarenhändler Ewald Haase, Langestraße Nr. 259 als Besitzer angegeben. Die Witwe Klara Dieckelmann wohnte auch in diesem Haus. Im Nebenhaus vor derTischlerei Frick soll der Ackerbürger Hermann Dieckelmann gewohnt haben. Als Mieter im rechten Gebäude werden 1928 ZimmererWilhelm Darmer, Lehrer Willy Faust, Frieda Niejahr und Magdalene Schneider genannt.

54 Altes Fachwerkhaus in der Strohstraße um 1920.

Frau Lila N etzelmann soll in derTür stehen. In den dreißiger Iahren wurde das Haus abgerissen und ein neuer Zugang zum Kaisersaal geschaffen. Der Eingang zum Kaisersaal, der sich im Färbergang befand, wurde zugemauert. 1 998 wurde der Kaisersaal abgerissen. Die Baulücke in der Strohstraße erinnert an diese historischen Vorgänge.

SS Werkstatt der Tischlerei Paul Fritz am StralsunderTor - 16. März 1920.

Von Links: Geselle Sodemann, Latte Kronsfoth, heiratete später Bäckermeister Köpke; Geselle Niekrenz, Elisabeth Fritz, arbeitete später beim Einund Verkaufsverein und heiratete Inspektor Wachenhusen; und Otto Fritz, er ging nach Wolgast.

56 Siegerfoto vom Arbeiter- Radfahrerbund Grammendorfum 1925. August Schult aus Nehringen (Mitte) und sein Schwager Carl Holz (rechts) sind auf dem Bild bekannt. Freude an sportlicher Betätigung, Gemeinsamkeit und Anerkennung sportlicher Höchstleistungen waren die Gründe für den Zusammenschluß von Gleichgesinnten im Radsport, der im Kreis Grimmen viele Anhänger hatte. Eine beliebte Veranstaltung beim Radfahrerverein war das Tonnenabschlagen. Eine speziell präparierte Tonne hing zwischen zwei Stangen. Die Radler hatten bunte Bänder durch die Speichen gezogen. In einer ausgelosten Reihenfolge fuhren sie im Kreis unter der Tonne hindurch und versuchten, mit einem der-

ben gedrechselten Holzknüppel die Tonne zu zerschlagen. Die Tonne enthielt an verschiedenen Dauben Preisauszeichnungen. Es durfte nur während der Fahrt geschlagen werden. Fiel eine Daube herunter, besah sich der Radler diese und stellte fest, ob er etwas gewonnen hatte. N eben den Preisen wurde der Boden- und Tonnenkönig ermittelt.

57 Festumzug des Reitervereins in der Langestraße-um 1910.

Das Haus vom Kaufmann Bader und Bäckermeister Pingel sehen wir auf diesem Bild. Am 14. Oktober 1909 wurde der Reiterverein durch Schneidermeister Otto Wichert gegründet. Er war auch bis zu seiner Auflösung am 13. Ianuar 1 934 sein Leiter. An seiner Seite amtierten noch Viehhändler Max Labahn, Herr Putzar, Sattlermeister Wulff, Bierverleger Heinrich Breese, Viehhändler Albert Burmeister, Herr C. Seidler, Schuhmachermeister Heinrich Glitzenstein und Schützenwirt Hermann Haß. Weitere Mit-

glieder waren: Ökonom Ewald Meyer, Albert und Kurt Hückstedt, Richard

Praeckel, Gustav Dieckelmann, Fritz Meyer aus Heidebrink, Kurt Griwahn und

Edmund Vahl. Vereinslokal war das 'Hotel zum weißen Roß'.

58 Siegerfoto vom Radrennen in Grimmen am 12. September 1926.

Die Strecke war 114 km lang und führte von Grimmen über Demmin nach Grimmen. Walter Kokocinski gewann dieses Rennen und bekam den Siegerkranz. Die Aufnahme wurde in der Norderhinterstraße auf dem Hof der Schule gemacht.

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