Groß-Gerau in alten Ansichten

Groß-Gerau in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Schneider
Gemeente
:   Groß-Gerau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2915-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß-Gerau in alten Ansichten'

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19. Ein trauriges Bild aus der Zeit des Naziterrors und blinden Hasses, Hier sehen wir die Ruine der am 10. September 1892 eingeweihten Synagoge, die in der Nacht zum 9. November 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde. Heute steht dort an diesem Platz das Anwesen W. Engeroff Ww.

20. Wir sehen vor uns die in den Jahren 1901/02 errichtete Kapelle St. Wa1burga, der damals sehr kleinen katholischen Gemeinde der Stadt Groß-Gerau. Dieses Kirchlein war 24 Meter lang, neun Meter breit und bis zum Kreuz auf dem aufgesetzten Turm 25 Meter hoch. An der Stelle dieser Kapelle steht heute ein neues, größeres 1956/57 erbautes Gotteshaus.

21. Auf diesem Bild das im Jahre 1889/90 von der im Jahre 1826 gegründeten Bezirkssparkasse, die heutige Kreissparkasse Groß-Gerau, errichtete Kranken- und Siechenhaus, später das städtische Krankenhaus Groß-Gerau. Heute steht an diesem Platz das Hauptpostamt. Man soll es auch wissen das nach Eröffnung dieses hier abgebildeten Krankenhauses der Tagessatz damals pro Tag und Patient für die 1. Klasse 1.5 Mark, 2. Klasse 1 Mark und die 3. Klasse 50 Pfennig betrug. Dies ist heute nicht mehr vorstellbar. Neben Schwestern und Patienten an den Fenstern sehen wir vor dem Haus den Chefarzt Dr. R. Schad und späteren Sanitätsrat mit seinem Kutscher, Pferd, Wagen, Sohn Rudi und dem Hund.

22. Der Herr Sanitätsrat DI. R. Schad ist unseren Ältesten im Städtchen noch sehr wohl bekannt. Einmal war er ein Arzt von besonderen Qualitäten, zum anderen zeichnete ihn, der stets hilfsbereit, eine besondere menschliche Güte aus. Dem Modernen nicht abhold fuhr er als dritter Einwohner einen Wagen. Hier sehen wir ihn am Steuer seines 'Picolo' mit seiner Gattin, eine geborene Münch, Tochter des Kreisarztes Dr. MÜTIch zu Groß-Gerau.

23. Carl Friedrich Benz lieferte, wie sollte es auch anders sein, im Jahre 1895 einen seiner ersten 'Patentrnotorwagen' nach Groß-Gerau. Dieser 'Mercedes' sorgte in den umliegenden Stadten Mainz, Darmstadt und Frankfurt für Furore, wenn sein Besitzer mit seiner 'Benzinchaiße' dort auftauchte. Der Groß-Gerauer Dreher- und Spenglermeister Jean Kleinböhl, ein Freund des Carl Benz, arbeitete auf Grund seines hervorragenden Könnens im Drehen und Löten sehr eng mit Carl Benz zusammen und ebenso mit seinem Sohn. Auf dem Wagen sehen wir in der Fahrrichtung rechts Carl Benz, am Steuer links Jean Kleinböhl vor dessen Haus. (Heute Farbenhaus Görlieh, Darmstädter Straße.) In der Ladentüröffnung steht Eva Kleinböhl geborene Schad, die Ehefrau des Jean Kleinböhl. Vor der Ladentür steht Lehrer August Winter mit seiner Frau Marie geborene Wenz. Über dem Laden schauen Philipp Wenz und seine Ehefrau Appolonia, eine Schwester des Jean Kleinböhl, auf dessen Wagen herab, Ganz rechts im Fenster sehen wir Frau Eva Kleinböhl geborene Urban, die Witwe des Spènglermeisters Wilhelm KleinböhI.

24. Die 'Klein-Kinder-Bewahranstalt' der Stadt Groß-Gerau. So nannte man 'amtlich' die 'Kinnerschul' im Städtchen. Auf diesem Bild sehen wir die Kinderschule der Jahrgänge 1900-1905 mit ihrer 'Kinnerschuls-Tante' Appolonia Gütlich vor ihrer Kinderschule, dem alten Landgericht, heute Katasteramt. Hier sehen wir auch den später durch Ernst Gläeser berühmt gewordenen Jahrgang 1902 der Stadt Groß-Gerau.

25. Die Schüler der ersten Klasse des Geburtsjahrganges 1874/75 vor der 1873 erbauten Kirchschule (heute ein freier Platz mit Ruhebänken neben der Stadtkirche). Die kurz als Stamm 1880 bezeichnete Klasse mit ihrem Lehrer Glaser an ihren ersten Schultag.

26. Die Schülerinnen der ersten Klasse des Jahrgangs 1874/75 vor der 1873 erbauten - 1944 durch Bomben zerstört - mit ihrem Lehrer Glaser, kurz als Stamm 1880 bezeichnete Schulklasse auch an ihren ersten Schultag.

27. Das Einschulungsbild des Geburtsjahrganges 1881 mit ihrem Klassenlehrer Schlager. Diese Schulbuben wären heute 103 Jahre alt. Ihre Urenkel sind schon wieder Väter, Die Namen dieser Schüler, deren Familien noch heute blühen, sind, obere Reihe, von links nach rechts: Georg Keil, Jakob Bruner, Philipp Laut, Peter Daum, Fritz Nold, Ludwig Renker, Karl Best, Heinrich Magenwirth, Philipp Müller, Philipp Ehrhardt, Nikolaus Auer, und Adam Auer. Mittlere Reihe: Heinrich Laut, Georg Meinhard, Ludwig Auer, Heinrich Wedel, Valtin Traiser, Lehrer Schlager, Karl Gerhardt, Heinrich Gescheidle, Peter Seligrnann, Philipp Fey und Peter Schindel. Untere Reihe: Peter Lochmann, Sirnon Karlmann, Philipp Fey, Jean Diehl, Valentin Hirsch, (Lehrer Schager) Heinrich Schildchen, Jean Schneider, Adam Gescheidle, Jean Hauf, Georg Förster und Georg Weber.

28. Ein Klassenbild oder vielmehr die 50-Jahrfeier der 1863 geborenen Groß-Gerauer. Stolz sitzen diesen nunmehr 50 Jahre alten Herren im Hof des heutigen Hotel Adler vor ihrem Fotografen und zeigen in Haltung und Aussehen an, daß sie gestandene Mannsbilder sind. Auch ist nicht zu vergessen man schrieb das Jahr 1913, man war wer! Ihre Namen sind, erste Reihe oben, von links nach rechts: D. Hauf, W. Steller, F. Posauner und G. Ruckelshausen. Zweite Reihe, oben: J. Schmidt, G. Endner, L. Rheinheimer, H. Amelung und J. Wettlaufer. Dritte Reihe: J. Berz, Ph. Senßfelder, M. Bambaeh, G. Sperling, P. Nold, H. Passet, A. Seibert, H. Winter und G. Grünewald. Vierte Reihe, sitzend: H. Sperling, Ph. Diehl, Ph. Meier, H. Drott, S. Marx, G. Endner, G. Bohnacker, Ph. Pettmann und B. Wagner,

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