Groß-Gerau in alten Ansichten

Groß-Gerau in alten Ansichten

Auteur
:   Ernst Schneider
Gemeente
:   Groß-Gerau
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2915-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß-Gerau in alten Ansichten'

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69. Eine Groß-Gerauer Familie im Krieg 1914{1918. Dieses Foto wurde am 26. Dezember 1915 'geschossen'. Wir sehen hier im Bild die komplette Familie des Schutzmannes Auer, besser bekannt unter dem Namen die 'Rathaus-Auer', Diese Familie bewohnte als 'Dienstwohnung' der Stadt das alte Wachthaus (heute Heimatmuseum) neben dem Rathaus, Das Ehepaar Philipp, Peter Auer und Sophie geborene Kaul standen zur Zeit dieser Aufnahme im 51. und 52. Lebensjahr. Sie betrieben nebenher noch eine kleine Landwirtschaft; die Arbeit steht ihnen im Gesicht geschrieben. Sie waren fleißige Leute. Wir sehen sie hier inmitten ihrer zehn Kinder: Die Kinder von links: Susanne Auer, Adam Auer, Karoline Auer, Ferdinand Auer, Dorothea Auer, Sophie Auer, Philipp Auer, Christian Auer und vor ihnen sitzend, von links, Wilhelm (Wäscherei-Auer) und Karl Auer.

70. Frankreich 1915. Johannes Senßfelder im bürgerlichen Leben einst ein biederer Küfermeister zu Groß-Gerau, hinten stehend, läßt (siehe Bild) er eine Batterie von vier Unteroffizieren in 'Abschußstellung' gehen, wobei diese sich eifrig der Lektüre der neuesten Nachrichten der obersten Heeresleitung hingeben, um diese zumindest nicht ungelesen weiter zu verbrauchen, Was diese Männer vom Krieg allgemein hielten darf man doch unschwer von ihren Gesichtern ablesen.

71. Hier sehen wir im Bild eine der beiden Ehrenpforten die die Stadt Groß-Gerau zu Kriegsende am 23. November 1918, zur Begrüßung von dem Militär entlassener Bürger, die mit großen Hoffnungen in diesen so schrecklichen und verlustreichen Weltkrieg hinausgezogen waren und nun unter dem Verlust all ihrer Ideale, so weit nicht gefallen, nun zurückkehrten. Ebenso galten diese Grüße auch allen anderen deutschen Militär das laufend die Kreisstadt zu Fuß, mit Roß und Wagen und schwere Kriegsgerät durchzog. Die beiden Ehrenpforten wurden von Wilhelm Hermann Diehl, Zimmerrneister, Hoflieferant, Gründer des Heimatmuseums und Heimatforscher zu Groß-Gerau, für den Betrag von 140 Mark errichtet. Außerdem verfertigte er 26 Kisten mit Bandeisen beschlagen, in die er das Material des Stadtarchives verpackte und nach Darmstadt in Sicherheit brachte. Diese Mitteilung ist von Hans Diehl, dem Sohn des W.H. Dieh!. Hier die Ehrenpforte in der Frankfurter Straße an der Schmittstube und Haus S. Blatt, davor Haus Hirsch, später Ph. Raiß, (Bild Familie Schneider.)

72. Zurückgehendes deutsches Militär führt sein Schlachtvieh mit sich um die Verpflegung selbst sicher zu stellen. Die Foto wurde am 25. November 1918 gemacht. Wir sehen im Bild links das Groß-Gerauer Rathaus mit Treppe und Eingang. Dahinter das Lahr-, Bambach- und Fey'e-Haus mit Bliek in die Frankfurter Straße,

73. Deutsches Militär mit schwerem Kriegsgerät und ebensolchen Zugmaschinen am 2. Dezember 1918 in einer Ruhepause, in der Darmstädter Straße, Richtung Domberger Bahnhof in Groß-Gerau,

74. Auf diesem Bild sehen wir deutsche Militär auf dem Rückmarsch von der Westfront am 2. Dezember 1918 in der Nieder Gasse, heute Mainzer Straße, vor Friedrich Beekers Haus. Diese schweren Zugmaschinen der schweren Artillerie, zum Transport ihrer 42-Zentimeter-Mörser, die hier in Groß-Gerau Station machte.

Groß-Gerau - Poste de police

75. Die Hauptwache Groß-Geraus. Wir sehen hier das alte Landgerichtsgebäude vom Jahre 1832/33, die spätere Kinderschule seit 1880. Hier im Bild die französische Wache während dem ersten Jahre der Besatzungszeit 1919. Heute ist es, nach der Aufstockung vom Jahre 1923, das Katasteramt, Ecke Burggraben-Frankfurter Straße.

76. Die Regimentskapelle des 1919 in Groß-Gerau in Quartier liegenden französischen Linienregimentes brachte den GroßGerauern die heißen Rhythmen der 'Marseillaise' und der 'Char Ira' bei. Sonntag für Sonntag, so lange Militärkapellen der Besatzungstruppen hier lagen, gab es Platzkonzerte die zum Teil auch von der Bevölkerung besucht wurden.

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