Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 1

Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Groß-Hansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3358-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 1'

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29. Die großen Laubwälder mit den hochragenden, prächtigen alten Randbuchen zogen viele auswärtige Besucher an. Wenn sich dann auch noch der Kegelklub zum Essen angesagt hatte, mußten der Lindenwirt und seine Frau Amanda geborene Reher, beim Entenrupfen manches Mal selbst mit Hand anlegen, um alle Wünsche der Gäste erfüllen zu können.

30. Es dauerte noch eine geraume Zeit, bis die Gemeinde-Selbstverwaltung von 'Groß-Hansdorf und Schmalenbeck', bestehend seit 1872, ihre eigenen Amtsräume erhielt. Es sind nun bald hundert Jahre vergangen, da baute sich Kapitän Hansen, auf dem Bild mit seiner Frau Auguste, das kleine, idyllisch unter alten Linden gelegene Häuschen an der Kreuzung Wöhrendamm-Eilbergweg. Nach dem Tod der Eheleute Hansen erhielt die Gemeinde dort ein Zimmer zur Führung ihrer Amtsgeschäfte, welche sich bisher in den Wohnungen der Gemeindevorsitzenden abgewickelt hatten.

31. Anfang des 20. Jahrhunderts entschloß man sich, ein neues Schulhaus zu bauen. Da erkennbar war, daß durch eine immer stärkere Besiedelung Groß-Hansdorfs dem Schulwesen eine größere Bedeutung zufallen würde, entschloß "man sich, mit Entwurf und Ausführung den Hamburger Architekten Fritz Höger, dem Erbauer des Chilehauses, zu beauftragen. Als Standort wählte man den Wöhrendamm. 1913 konnten die Lehrer mit ihren Kindern in den Neubau einziehen. Zunächst wurden nur die zwei unteren Räume für Schulzwecke genutzt, der obere Teil blieb bis zum Bedarf weiterer Klassenräume Lehrer- und Dienstwohnung. Die Baukosten beliefen sich auf rund 52 000 Mark. 1952 entstand durch Anbau mehr Platz für sechs Klassenräume.

32. Traf man sich damals an der Kreuzung Wöhrendamm-Eilbergweg hieß es, wir treffen uns am 'Blauen Hahn'. Die Geschichte erzählt von einem früher dort ansässigen Bauern, der manches Mal die Milch mit Wasser verdünnt haben soll. Schnell hatte der Volksmund einen Ökelnarnen erdacht; fortan wurde das umliegende Gelände 'Blauer Hahn' genannt. Diese Fachwerkkate am 'Blauen Hahn' bewohnte um 1900 der Hausschlachter August Offen mit seiner Familie.

RurloH Offen. Restaurant zum Landhans.

33. Groß-Hansdorf, als das schönste der Hamburger Walddörfer gepriesen, loekte immer mehr Ausflügler an. August Offens Sohn Rudolf baute daraufhin Anfang der zwanziger Jahre seine alte Fachwerkkate am W öhrendamm zu einem Restaurant und Café um und hoffte, viele Gäste und Erholungssuchende bewirten zu können. Bis 1954 wurde das Restaurant von der Familie Offen geführt, danach entstand in den alten Gasträumen ein Ladengeschäft. Im Hintergarten, direkt an der Straße, stand bis in die sechziger Jahre noch der alte Backofen.

Oross-Hansdorf, GenesungsheÎlll

34. Die reine Waldluft und ruhige Lage des Ortes veranlaßte die Hanseatische Versicherungsanstalt, in GroßHansdorf eine Tuberkulose-Heilstätte zu errichten. Am 11. Dezember 1900 wurde das Heim am Wöhrendamm eingeweiht, Man begann mit fünfzig Betten, zwei Jahre später war die Bettenanzahl schon auf siebzig angestiegen.

f' rnclunosheun Gr. Hansderf. - .s:: v. 'A. de, Kansestädte.

35. Drei Jahre nach Inbetriebnahme der Heilstätte am Wöhrendamm wurde am 16. Juli 1903 das sogenannte Invalidenheim für lungentuberkulöse Männer als Abteilung II am Eilbergweg eröffnet. Auf dem großen Gelände standen verstreut kleine, reetgedeckte, nach einer Seite offene Häuschen, um den Kranken Aufenthalte im Freien oder Liegekuren bei schlechtem Wetter zu ermöglichen.

36. Zur Frühbehandlung lungentuberkulöser Kinder fügte man im Jahre 1915 der Abteilung II das 'Schulkinderhaus' hinzu. Tägliche mehrstündige Liegekuren in überdachten Liegehallen und viel Bewegung an der frischen Luft soliten zur Genesung führen. Hier sehen wir die Kindergärten, in denen die Kinder unter Aufsicht der Schwestern pflanzen und ernten durften. Jedes Kind hatte ein eigenes, kleines Stück Gartenland.

37. Diese Luftaufnahme zeigt den gesamten Heilstättenbereich am Wöhrendamm mit seinen Haupt- und Nebengebäuden und den Liegehallen. Mit der Erweiterung der medizinischen Erkenntnisse über die Behandlung von Tuberkulose, zum BeispielOperationen an den erkrankten Lungenteilen , konnte das alte Haus den neuzeitlichen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Der Heilstättenbau wurde abgerissen und am 5. Oktober 1961 auf diesem Gebiet eine moderne Hochhausklinik eingeweiht.

38. Auf dem ansteigenden Hügel, an der Halenfoort, entstand 1910 das Sommerhaus des Hamburger Kaufmanns Otto Froede. Wer in diesen Jahren von Groß-Hansdorf nach Hamburg wollte, mußte die Lübeck-Büchener Eisenbahn benutzen. Sie war damals die einzige Verbindung zur Großstadt. So ließ sich auch Froede täglich von seinem Kutscher zum Bahnhof nach Ahrensburg bringen. 1911 wurde dann das Gärtner- und Kutscherhaus, welches rechts auf dem Bild zu sehen ist, gebaut.

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