Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 2

Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Groß-Hansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4602-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß-Hansdorf in alten Ansichten Band 2'

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19. Emilie Bankes, Tochter des Gemeindevorsitzenden, heiratete 1899 den jungen Förster Wemer Rodde. Eines Sommers brachte man ihr ein kleines Rehkitz, das hinter dem Forstgrundstück gefunden wurde. Liebevoll zog sie das Tier groß, gab ihm aber später die Freiheit wieder. Mehrere Male kehrte das Reh noch zum Forsthaus zurück, um seine Ziehmutter zu besuchen. Scheu war es nicht gerade, denn die Dorfbewohner hatten sich des öfteren seiner Attacken zu erwehren. Eines Tages war der Briefträger sein Ziel; das Reh sprang den erschrockenen Mann an und stieß ihn vomRad.

20. Einer der ersten namentlich erwähnten Hufen in Groß-Hansdorfwardas Anwesen der Familie Sanmann. In alten Urkunden wird 1583 ein Hans Sandtmann, 1649 ein Hans Sannmann als Hufner in Hansdorf erwähnt. Die alten Gebäude befanden sich am Dorfteich, dort, wo heute die Friedenseiche steht. Um 1883 brannte das Anwesen ab. Auf dem Bild sehen wir das 1884 fertiggestellte neue Bauernhaus, welches August Carl Theodor Sanmann ein Stück vom Teich entfernt an der Hoisdorfer Landstraße, heute Hansdorfer Mühlendamm Nr. 45 errichten ließ, Wohnhaus und Stallgebäude wurden als erste im Dorf hartgedeckt gebaut. Bis 1966 bestand die Vollhufe I der Familie Sanmann; heute ist der ehemalige Hofplatz Ecke Hansdorfer Mühlendamm - Vogt-Sanmann- Weg Kirchengelände.

21. Auf dem Eis des Dorfteiches. Zu Füßen der Kinder liegen aneinandergereiht die aus dem Teich geholten Karpfen. Dicke Eiswürfel sind für die Kühlkeller geschnitten und warten auf das Abholen. Das Altenteilerhaus der Hufe I von Sanmann, hinter den Tannen, steht noch heute dort, die alte Kate, rechts im Bild, schon lange nicht mehr. Der 1884 erbaute Hof der Familie Sanmann am Hansdorfer Mühlendamm lugt mit seinem Giebel zwischen den Dächern hervor.

22. Unmittelbar am Dorfteich liegt das Altenteilerhaus der Vollhufe I von Sanmann. Auf dem Bild sehen wir die Familie Carl Baréz, welche in den zwanziger und dreißiger Jahren das Häuschen bewohnte und dort einen kleinen Obst- und Gemüsehandel betrieb. Nach der Hochzeit des ältesten Sanmann-Sohnes 1938 und der damit verbundenen Übergabe des Hofes mußte die Familie Baréz das Haus räumen, in das nun die Altbauem Ewald und seine Frau Minna zogen. Das Häuschen befindet sich noch heute in Familienbesitz.

23. Unser Bliek geht über die Flur 'Mühlenkamp' , zwischen dem Hansdorfer Mühlen - und Wöhrendamm gelegen und dem Mühlenteich begrenzt. Im Vordergrund befand sich ein kleiner Tümpel zum Tränken der Kühe; an manch schönen Sommerabenden war das Quaken der Frösche weithin zu hören. Rechts im Bild das zur Sanmannschen Hufe gehörige Backhaus. Im vorderen Teil des Backhauses gab es einen Arbeitsraum mit Gerätschaften und langen Tischen. Zur Herbstzeit nutzte man nach dem Backen die Wärme des Ofens für die Trockenobstbereitung.

Groß- Hansdorf

Dorfsdimiede

24. Als der Schmied Friedrich Eckmann 1884 die alte Kate an der Ecke Wöhrendammzum Mühlendamm von der Witwe Margarethe Witten kaufte, gab er für das aus dem Jahre 1827 stammende Haus mit zugehörigem Land 550 Reichsmark, zahlbar in vier Jahren. Das Fachwerk des Hauses war damals noch mit Lehm ausgefüllt, bevor Eckmann es mit Ziegelsteinen versah. Dieses Bild aus dem Jahre 1928 zeigt den zweiten Schmied des Ortes, Hugo Behrmann, bei der Arbeit. Nach der Pacht von 1927 bis 1935 baute er nebenan eine eigene Schmiede am Hansdorfer Mühlendamm. Beide Häuser stehen inzwischen nicht mehr.

25. Da die Länge der Hoisdorfer Landstraße, vom Park Manhagen durch das ganze alte Dorf bis an die Hoisdorfer Grenze führend, oft das gewünschte Ziel suchen ließ, wurde bei der Hamburger Landherrenschaft der Antrag gestellt, den Teil der Straße vom Restaurant Mühlendamrn bis zur Einmündung des Wöhrendammes in Hansdorfer Mühlendamm umzubenennen. Auf dem Bild sehen wir die alte Dorfstraße, welche seit 1932 Hansdorfer Mühlendamm heißt. Links hinter den Linden liegt der Bauernhof der Familie Sanmann. Dicke, knorrige Weiden begrenzen auf der rechten Seite die Hauskoppel der Sanmannschen Hufe. Im Hintergrund rechts erhebt sich das Dach der alten Dorfschmiede.

26. Nach Abriß der alten Dorfschule, im Jahre 1913, blieb das Grundstück unbebaut. Unser Bliek schweift über den Dorfteich auf den ehemaligen Schulplatz. Die großen Linden zeigen uns noch den früheren Standort des Schulgebäudes (Band 1/24). Jetzt liegt die kleine Kate, rechts im Bild, frei für den Betrachter. Sie wurde lange von den Familien Küchler und Schulzendorfbewohnt. 1966drückte ein starker Sturm eine Hauswand der alten Kate ein; die Familien mußten nun das Haus räumen. 1968ließ ihr Besitzer Sorger die Kate abreißen.

27. Die Familie Steenbock vor fünfzig Jahren bei der Ernte auf dem jetzigen Gelände vom Rosenhof 1. Der harte, körperliche Einsatz verbindet sich mit einer Beschaulichkeit, die diese Aufnahme wiedergibt.

28. Das Gasthaus 'Am Mühlendamm' der Familie Dunker, hervorgegangen 1845 aus dem Wohnhaus der alten Mühle, ist Groß-Hansdorfs älteste Gastwirtschaft. Auf dem Bild um 1900 sehen wir das Haus mit dem Fahrweg noch auf einer Ebene. Später senkte man den Mühlendamm ab, der Garten des Gasthauses mußte durch eine Maner gestützt werden. Im rechten Teil des Gebäudes befanden sich die Stallungen, welche später nach dem Umbau den großen Saal ergaben. Unter der rechten Linde steht noch der Pferdebalken zum Anhaltern der Tiere.

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