Groß-Rohrheim in alten Ansichten

Groß-Rohrheim in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Kirsch
Gemeente
:   Groß-Rohrheim
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4742-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß-Rohrheim in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Geschichtlicher Überblick

Die Gemarkung der Gemeinde Groß-Rohrheim ist uraltes Siedlungsgebiet, wie zahlreiche Funde aus vorgeschichtlicher Zeit bewiesen haben, Groß-Rohrheim wurde erstmals am 14. Oktober 782 infolge einer Schenkung von Donatio Eberholdi an das im Jahre 764 gegründete Kloster Lorsch als 'Raureheim' urkundlich erwähnt. Weitere Schenkungen an das Kloster Lorsch folgten. Es darf angenommen werden, daß GroßRohrheim als fränkische Siedlung angelegt wurde, wie die Bezeichnung '-heim' verrät,

Im Laufe des Mittelalters gehörte der Ort zu vier Herrschaften, später wurde es dreigeteilt, um im Jahre 1714 endgültig an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zu gelangen. Im Jahre 1709 ließ Landgraf Ludwig V. das in der Nähe befindliche Jagdschlößchen Jägersburg erbauen und gründete er das Amt Jägersburg.

Als ältestes Fest ist der Maimarkt anzusehen. Bereits am 4. Februar 1659 verlieh Landgraf Georg II. von Hessen 'seinen getreuen Untertanen im Flecken Groß- Rohrheim' einen freien und offenen Jahrmarkt, der zu Ehren von Landgräfin Sophie 'Sophienmarkt' benannt wurde und bis nach dem Zweiten Weltkrieg am zweiten Dienstag im Monat Mai und dem darauffolgenden Mittwoch gefeiert wurde. Inzwischen wurde das Marktgeschehen auf das folgende Wochenende verlegt.

Über die Jahrhunderte hinweg blieb bei allen politischen Umwälzungen die Landwinschaft der entsprechende Wirtschaftsfaktor in Groß-Rohrheim. Erst in unserem Jahrhundert, als die Industrialisierung auch im hiesigen Raum ihren Einzug hielt, begann sich die Struktur der Gemeinde durch die Einbeziehung der Industrie allmählich zu ändern. Es bleibt zu hoffen, daß sich die Anzahl der bereits hier ansässigen Industriebetriebe noch weiter erhöhen wird.

Im Jahre 1982 konnte die Gemeinde Groß-Rohrheim in festlicher und würdiger Weise ihre 1200-Jahrfeier begehen. Im Jahre 1988 feierte die evangelische Kirchengemeinde die 300jährige Wiederkehr der Grundsteinlegung ihrer Kirche.

Für die Mitarbeit und tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungsarbeiten zu diesem Bildband bedanke ich mich sehr herzlich bei Lutz Herbert. Besonderer Dank gebührt Katharina Kath, Ria Linke und anderen für die Überlassung von Fotos.

1. Auf dieser alten Ansichtskarte sehen wir oben die Rheinstraße mit dem Gasthaus 'Zum Deutschen Haus' und im Hintergrund das im Jahre 1967 abgebrochene alte Rathaus, welches um 1540 erbaut wurde.

Das mittlere Bild zeigt die evangelische Kirche, die in den Jahren 1688 bis 1723 erbaut wurde.

Auf dem unteren Bild erkennt man die ehemalige alte Volksschule und den Gasthof' Zum Adler' . Nach dem Umbau des Gasthauses ist dieses heute der Sitz der Raiffeisenbank.

GroßoRohrheim

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2. Auf der Postkarte links oben ist der Bahnhof Groß-Rohrheim mit Schuppen zu sehen. Der Bahnhof wurde im Jahre 1908 seiner Bestirnmung übergeben und blieb in seiner damaligen Form bis heute bestehen. Der Schuppen war das frühere Stationshaus.

Oben rechts erkennt man das Schulhaus in der Kirchstraße. Es wurde am 4. November 1877 eingeweiht und dient heute örtlichen Vereinen als Veranstaltungsraum.

Die untere Aufnahme wirft einen Bliek auf die ehemalige Gemischtwarenhandlung von Georg W.l. Lautenbach (Simonsschuster) in der Kornstraße.

Bahnhof.

Gruss aus Gross - Rohrheim.

3. Gasthaus und Kolonialwarenhandlung Wendel Menger (später Familie Gg. Olf) an der Ecke Kornstraße / Burggrabenstraße. Heute befindet sich hier der Kiosk See.

Im Hintergrund ist auf dem Anwesen Johannes Krauß, Burggrabenstraße, ein Storehennest zu erkennen.

4. Das Bahnhofsstationsgebäude in Groß-Rohrheim vor dem Jahre 1908.

Die 1869 eröffnete Ried-Eisenbahn Darmstadt- Worms ging zunächst nur bis Gernsheim, erst später erfolgte die Weiterleitung bis Warms.

5. Auf diesem Bild sehen wir das ehemalige Pfarrhaus in der Hintergasse 27, später das landwirtschaftliche Anwesen Hofmann.

Dieses Pfarrhaus wurde bis zum Jahre 1756 benutzt. Die Dienstwohnung des Pfarrers befand sich anschließend bis zum Jahre 1968 in der Kornstraße 7.

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