Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten

Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. sc. Siegfried Wietstruk
Gemeente
:   Groß Machnow und Rangsdorf
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6325-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten'

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39 Erneut fanden sich Fotos von der Einweihung des Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges im [ahre 1921. Vom Bahnhofher marschierten die teilnehmenden Kriegervereine über die mit Girlanden geschmückte Seebadallee zum Dorfanger, hier die Aufnahme vor dem Gutshof

40 Der Fotograf hielt auch fest, wie die Blaskapelle, die Kriegervereine des Ortes und der Umgebung sowie Rangsdorfer Einwohner Aufstellung vor dem noch mitTüchern verhüllten Denkmal nahmen.

41 Schließlich fielen die Hüllen und das Denkmal mit den Namen der zwölf Gefallenen aus Rangsdorf und dem Eisernen Kreuz auf der Spitze wurde sichtbar.

42 Neben dem Rittergut waren es die Bauernhöfe, die dem alten Dorf um dem Dorfanger das Gesicht gaben. Hier ein Blick auf den Hof von Wilhelm Gohl, der sich mit seinen pferden fotografieren ließ. Das Gebäude im Hintergrund befindet sich auf der anderen Straßenseite und war bis Ende der zwanziger [ahre die Dorfschule, heute zum evangelischen Gemeindezen trum gehörend.

43 Nach der ersten Mahd und Heuernte im Frühsommer waren die folgenden Wochen in der Landwirtschaft vor allem mit der Getreideernte ausgefüllt. Das Foto zeigt die abgeschlossene Roggenmahd auf dem Feld von Wilhelm Gohl zwischen der Kienitzer Straße und der Groß Machnower Allee. Die Garben waren zum Trocknen aufgestellt. Begonnen worden war mit dem Umbrechen der Stoppeln.

44 Sicherlich zu den schwersten Arbeiten in der Landwirtschaft gehörte die Kartoffelernte per Hand. Wie es diese Aufnahme vom Kartoffelfeld van Wilhelm Gohl zeigt, mußte jede Kartoffelstaude mit der Hacke gerodet und die Kartoffeln dann per Hand in die Körbe gesammelt werden. In den Säcken wurden sie schließlich vom Feld gefahren. Die Vorräte bewahrte man im Keller oder in Mieten, die gegen Frost und Schnee mit Stroh und Erde abgedeckt wurden.

4S Als junger Mann hielt der spätere Bäckermeister Paul Hennig viele Motive seines Heimatortes mit der Kamera fest. Hier fotografierte er von seinem Wohnhaus aus den Dorfanger mit den gegenüberliegenden Bauernhäusern.

46 Eine weitere Aufnahme von Paul Hennig zeigt den Blick auf den benachbarten Gasthof Ziedrich, der sich zu dieser Zeit offiziell 'Restaurant und Gartenlokal' nannte, wie die Inschrift erkennen läßt. Diese älteste Gastwirtschaft des Ortes war über mehrere Generationen im Familienbesitz, bis sie im Iahre 1970 aufgegeben und geschlossen wurde.

47 Nach der Parzellierung ehemaliger Gutsländereien entstanden ab Ende der zwanziger [ahre auf zahlreichen Grundstücken zunächst noch keine festen Ein- oder Mehrfamilienhäuser, sondern einfache Lauben oder Holzhäusehen. Dazu gehörte auch dieses als 'Haus Murti' bezeichnete Häuschen im Tannenweg nördlich der Seebadallee.

48 Die Mehrzahl der Grundstücke nördlich der Seebadallee, die mit der Parzellierung angeboten und verkauft wurden, lag in einem für Brandenburg typischen Kiefernwald. Dieses Siedlungshaus mitTerrasse und Balkon auf der Südseite entstand in der Waldhöhe/Ecke Ahornstraße. Es hat bis in die Gegenwart seine äußere Gestalt bewahrt.

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