Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten

Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. sc. Siegfried Wietstruk
Gemeente
:   Groß Machnow und Rangsdorf
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6325-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Groß Machnow und Rangsdorf in alten Ansichten'

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49 Bevor die Wasserversorgung fester Wohnhäuser durch eine mit Motor betriebene Hauswasseranlage erfolgen konnte, gab es zunächst nur Handpumpen. Diese hölzerne Handpumpe im Garten stand auf dem Grundstück der Familie Maltz in der Friedensallee. Funktionstüchtige Handpumpen sind heutzutage bereits zu einer großen Rarität geworden.

SO Das war der Beginn des Sportplatzes Birkenallee Anfang der dreißiger [ahre. Noch sind im Hintergrund nur wenige Häuser des gerade entstehenden Ortsteiles Klein -Venedig zu entdecken. Inzwischen ist die dem Sportplatz gegenüberliegende Straßenseite fast vollständig mit Wohnhäusern bebaut.

SI Zu den ersten Wohnbauten östlich der Bahnlinie gehörte diese Bücker-Siedlung für Arbeiter des Rangsdorfer Flugzeugwerkes. Die Aufnahme zeigt von der Straße Am Tannenforst aus die imAkazienweg gelegenen Wohnhäuser dieser Siedlung kurz nach der Fertigstellung. Insgesamt umfaßte diese BückerSiedlung 18 Einfamilienhäuser. Eine zweite Bücker-Siedlung mit einer Villa, drei zweistöckigen Wohnhäusern sowie einstöckigen Reihenhäusern entstand an der Zufahrtsstraße zum Flugzeugwerk, dem damaligen Südkorso und der heutigen Walther- Rathenau-Straße.

52 Dieser Blick vom Weinberg zwischen der Rheingoldallee und dem Akazienweg nach Südosten auf den Machnower See im Hintergrund war noch vor sechzig [ahren, als die Aufnahme entstand, möglich. Inzwischen sind weitere Bäume und Büsche auf dem Weinberg und Schilf und Erlen am Ufer des Machnower Sees gewachsen, die einen solchen Blick nicht mehr gestatten. Übrigens gab es tatsächlich Pläne, in Verlängerung der Machnower Seestraße am dortigen See ein Strandbad zu errichten. Aber wie viele andere Vorhaben jener Zeit blieb es beim Plan ...

S3 Neben Wohnhäusern entstanden mit der Besiedlung auch Geschäfte, in der Regel im Wohnhaus des Gewerbetreibenden. Dazu zählte auch Farben Grass im Groß Machnower Weg, heute Groß Machnower Allee. Im Angebot waren neben Farben auch Haus- und Küchengeräte, Glas, Porzellan, Steingut, Öfen, Herde, Gartengeräte und Torfmull. Heute befindet sich hier ein Frisiersalon.

S4 Mit der zunehmenden Besiedlung ehemaliger Gutsflächen von Rangsdorf und Groß Machnow und der Entstehung einer großflächigen Wohngemeinde wurde der Verkehr innerhalb des Ortes und besonders zum und vom Bahnhof ein Problem für viele Bewohner. Abhilfe schaffte dieser 'Postbus', der laut Aufschrift zwischen dem Bahnhof und der Siedlung verkehrte.

SS Das Wohnhaus des Gärtners Reinhold Behnke in der Seebadallee an der Einmündung der heutigen Puschkinstraße in den dreißiger [ahren. Das Hinweisschild an der rechten Straßenseite weist darauf hin, daß der Zugang zum Flugplatz nur 'durch die Bückerstr.' erfolgen kann. Der damalige Südkorso, heute Walther-Rathenau-Straße, war schon damals allgemein 'Bückerstraße' genannt worden. Dort ging es ja auch wirklich, wie das linke Hinweisschild mit dem Firmenemblem es zeigt, zur BückerFlugzeugbau GmbH.

S6 Der Flughafen Rangsdorf war am Vorabend der Olympischen Spiele von Berlin 1 93 6 als Land-und Wasserflughafen für den allgemeinen Verkehr (Verkehrsflughafen) zugelassen und am 30. Juli des [ahres offiziell eröffnet worden. An diesem Tag trafen auch die Teilnehmer am 'Deutschcn Sternflug 1936' und am 'Internationalen Sternflug' ein. Die besten Kunstflieger der Welt absolvierten an diesem Tag in Rangsdorf das Kürprogramm für den 'Internationalen Kunstflugwettbewerb um den Preis der Nation'.

Stand: Sommer

57 Am Nordrand des Landflughafens waren drei Flugzeughallen errichtet worden. Das Foto zeigt den Tower an der Halle 1, in der die Schulflugzeuge der Sportfliegerschule untergebracht wurden. In einer zweiten Halle befand sich die Werft, während die dritte Halle den Flugzeugen der Mitglieder und der Gäste des Aero-Clubs vorbehalten war. Hier standen beispielsweise auch die Maschinen von Elly Beinhorn und Heinz Rühmann. Alle drei Hallen wurden nach dem Krieg abgerissen, nur der Tower überlebte.

58 Am Westrand des Landflughafens und unmittelbar am Ufer des Rangsdorfer Sees wurde das Haus des AeroClubs von Deutschland gebaut. Es umfaßte Übernachtungs-, Gesellschafts- und Wirtschaftsräume sowie einen Saal, ferner PKW-Garagen. Nach Kriegsbeginn wurde es ein Haus der Offiziere, bis 1945 der deutschen, nach 1945 bis 1994 der sowjetischen Luftwaffe. Das Foto zeigt die Ansicht von der Seeseite unmittelbar nach der Eröffnung.

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