Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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6. Neben Ehlers erstreckte sich ein Feld bis zum Strohdachhaus an der Ecke. 1948 errichteten OHo Cropp und Reinhold Nehl diesen kleinen Holzpavillon, um dort ein Fischgeschäft zu betreiben. Elli Möller löste 1950 mit ihrem Schreibwarengeschäft den Fischhandel ab; denn Reinhold Nehl zog gegenüber in sein eigenes Haus. Als der Hausmakler Otto Cropp 1961 die Häuserzeile neben Ehlers vervollständigen wollte, mußte der Pavillon weichen. 1962 konnte der Neubau bezogen werden. Die Kreissparkasse übernahrn die rechte Hälfte, und ein Jahr später mietete die Post sich links ein. Nach einern Umbau 1982 erweiterte die Sparkasse ihre Geschäftsräume über das gesamte Erdgeschoß. Die Post begnügte sich vorübergehend mit Containern hinter dem Bahnhof, bis die Räume am Neuen Postweg bezugsfertig waren.

7. Urn 1900 stand eine alte Kate am Wöhrendamm. Der Hausschlachter August Offen wohnte hier mit seiner Familie. In den zwanziger Jahren entwickelte sich Großhansdorf durch den Hochbahnanschluß immer mehr zum Ausflugsort für viele Hamburger. Darum entschloß sich Offens Sohn Rudolf', die väterliche Kate in ein Restaurant umzubauen. Ausflügler und Besucher des nahen Krankenhauses kehrten in dern gemütlichen Wirtsgarten gern zu einer kleinen Ruhepause ein. 1954 wurde der Restaurationsbetrieb aufgegeben. Seitdem nutzte die Familie Kiehr die umgebauten Gasträume als Laden und Lager für Haushalts- und Eisenwaren. Bei Hanna Kiehr bekam man noch Haken, Ösen, Nägel und Schrauben lose und nicht abgepackt per Dutzend und in Folie verschweißt. Als Nachfolger arbeitet jetzt Elektro- Wagner in den Räumen.

8. In den sechziger und siebziger Jahren schritt die zweistöckige Bebauung am Eilbergweg rasch voran. So veränderte sich auch die Ecke zum Wöhrendamm. Die alten Linden und die kleine idyllische Kate aus demAnfang des 19. Jahrhunderts verschwanden aus dem Ortsbi1d. 1969 entschloß sich Kurt Bachmann zu einem Neubau auf dem Eckgrundstück. Die Geschäftsräume wurden nacheinander von mehreren Mietern genutzt und umgebaut. Am 1. Juli 1998 zog dort die Provinzial- Versicherung ein. Zur Verkehrsberuhigung wurde im Herbst 1999 auf der Kreuzung der Kreisel angelegt.

9. Ein paar Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb Reinhold Nehl ein Grundstück an der Nordseite des Eilbergwegs, auf dem vorher der Kohlenhändler Fick und davor Klempner Brause ansässig waren. In der rechten Hälfte des kleinen, alten Hauses richtete das Ehepaar Nehl ein Fischgeschäft ein. Schon Anfang der sechziger Jahre ließen sie einen Neubau mit Läden und Wohnungen hinter ihrem Haus hochziehen, denn die Baut1uchtlinie war zum Zwecke der Straßenverbreiterung zurückverlegt worden. Nach Fertigstellung des Geschäftshauses ließ man das alte Haus abreißen. Die neugeschaffenen Läden beherbergten anfangs das Fischgeschäft Nehl , die Papierwarenhandlung von Elli Möller und mit zwei Schaufenstern das Teppichlager Kummer. Diese drei Kaufleute wurden inzwischen abgelöst von einem Reformhaus, einem Geschäft für Handarbeiten und Geschenkartikel und dem kleinen Texul-Laden.

10. Der Erbauer dieser Villa um die Jahrhundertwende war der Oberzollinspektor Johannes Pierau. Er bewohnte das Haus mit seiner Familie bis 1930. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde das Erdgeschoß zum Teil als Laden genutzt. Bis zum Abriß des Hauses 1981 lösten sich die Gemüsehändler Faust und Lohrmann und zum Schluß die Boutique Annuschka ab. Für die letzten Häuser vor dem Bahnhof war eine höhere Bebauung erlaubt worden. Anstelle der Villa entstand auf dem alten Obstgarten ein dreigeschossiger Klinkerbau. Heute sieht man links die Bahnhofsapotheke und rechts eine Filiale der Raiffeisenbank.

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