Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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11. Unmittelbar an der Endstation der Walddörferbahn in Großhansdorf stand das Bahnhofsrestaurant. Einstmals Haus des Maurers Eekmann, wurde es später durch Urn- und Anbauten zum Restaurant verändert. In den dreißiger Jahren übernahm der ehemalige Hansdorfel' Polizist Hubert Laumann die Gaststätte. Ein langgestreckter Kaffeegarten mit Blumenrabatten und schattenspendenden Bäumen lud zum Verweilen ein. 1962 verkaufte der Nachfolger Pukies das Grundstück an den Apotheker Schilling. Die SchilJings verkauften 1983 die Apotheke, die dann von ihrem Kollegen Dieter Kuck im neuerbauten Nachbarhaus eröffnet wurde. Das alte Haus stand noch vier Jahre leer. Erst dann erfolgte der Abriß, uud 19891ieß der neue Besitzer das große Wohn- und Geschäftshaus errichten. Die ganze Ecke zum Schaapkamp nimmt ein Spar-Markt ein. Ihm schließen sich eine Versicherung, eine Eisdiele, ein Reisebüro, ein Frisör und ein griechisches Restaurant an. Außer Wohnungen befinden sich in den Obergeschossen Büroräume und ein chinesisches Lokal.

12. Zwischen diesen beiden Bildern, aufgenommen von der Hochbahnbrücke am Eilbergweg, liegt ein Zeitraum von sechzig Jahren. Auf der geruhsamen Dorfstraße warten nur die Taxen und der Omnibus auf Fahrgäste. Am Wöhrendamm (auf dem Bild oben links) war damals der Eilbergweg zuende. Wer genau hinsieht, entdeckt den Fußweg nach Ahrensburg, der später zur Hansdorfer Landstraße ausgebaut wurde. Heute ist der Eilbergweg zu einer geräuschvollen Einkaufs- und Durchgangsstraße geworden, die auf beiden Seiten von Parkbuchten begleitet wird. Rotblühende Kastanien, Schmuckbeflaggung und der Maibaum rnit dem Waldreiterwappen zieren diesen Ortsteil.

13. Der Hamburger Senat beschloß 1912 den Bau einer Walddörferbahn. Dennoch dauerte es fast zehn Jahre, bis am 5. November 1921 die Bahn zu ihrer ersten Fahrt nach Großhansdorf starten konnte. Anfangs bestand jeder Zug aus nur einem Wagen, der 12,80111 lang war. Er schaffte mil Rückenwind und bergab höchstens 50 km in der Stunde. Obgleich die Hamburger Hochbahn AG schon existierte, gehörten die Strecken und die Wagen damals dem Hamburger Staat. 1989 brach mil dem DT4 ein neues U-Bahn-Zeitalter an. Die 'fünfte Generation' der Züge von diesem Typ ging im Juli 2002 in den Fahrgastbetrieb. Der DT4.5 ist das leiseste U-Bahnfahrzeug Deutschlands. Der Zug fährt mit vier Wagen und bietet 570 Fahrgästen Platz. Das drehstromgetriebene Fahrzeug erreicht eine Geschwindigkeit von 80 km/h und ist mit einer mikroprozessorgesteuerten Fahr- und Bremsregelung ausgestattet.

14. Fritz Möller begründete mit einem BMW-Dixi das Mietwagengeschäft in Großhansdorf. Hier fährt sein Bruder Heinrich für ihn den 1928 erworbenen Brennabor. Das Schild zeigt deutlich die RH-Nummer, denn damals gehörte Großhansdorf noch zum Stadtstaat Hamburg. Wie alle Taxen war auch dieser Wagen schwarz lackiert. Erst in den siebziger Jahren stellte man sich allmählich um, und ab 1980 war die Farbe Elfenbein Vorschrift. Bis 1982 führte die Firma Möller das Taxengeschaft fort. Heute hat Großhansdorf zwei Taxenbetriebe , deren Fuhrpark auch mit Großraumtaxen ausgerüstet ist.

15. Ein Bliek in die Hoisdorfer Landstraße zeigt das alte , reetgedeckte Sanmann'sche Haus aus dem Jahre 1816. Bis 1886 wurde das Anwesen als Bauernstelle genutzt. Ein Sohn der Familie begründete die Tischlerei rnit einer kleinen Werkstart auf dem Hof. Durch Landverkauf an die Hamburger Hochbahn 1910 war der Tischler in der Lage, ein größeres Werkstattgebäude zu bauen. 1955 übernahm der Tischlermeister Stölting den Besitz der Familie Sanmann, und 1987 ging der Betrieb an Tischlerrneister Dähn. Die alte Dorfstraße, an der die Seniorenwohnanlagen Rosenhof I und II liegen, ist heute asphaltiert und an den Rändern mit Heckenrosen bepflanzt. Die ehemals kleinen Linden sind zu stattlichen Straßenbäumen herangewachsen.

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