Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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16. Streckenweise war die Hoisdorfer Landstraße von großen Feldern begrenzt. Sie gehörten zum Teil dem Bauern Steenbock. Hier unterbricht er gerade die Feldarbeit, um sich mit seiner Familie dem Fotografen zu stellen. Wer jetzt über die Hoisdorfer Landstraße geht, sucht solche Idylle vergebens. Seit 1972 steht auf diesem Gelände eine moderne Seniorenwohnanlage , der Rosenhof I. Etwa dreihundert ältere Menschen leben in dieser gepflegten Umgebung in 1- bis 3-Zimmer-Appartements und haben hier Gelegenheit. das Schwimmbad, verschiedene Gesellschaftsräume und ein Restaurant zu nutzen.

17. Gleich neben dem Rosenhof I traf man auf ein altes Haus von 1856. Seit fast einhundert Jahren wurde es von der Familie Steffen bewohnt. Auf dem ehemaligen Erbpachtgelände des Bauern Steenbock entstanden im vorigen Jahrhundert mehrere ähnliche Häuser, Aber nur die Räucherkate von Steenbock hat sich bis in unsere Zeiten erhalten. Heute bewalmt die Familie Steffen auf diesem Grundstück einen modernen Bungalow.

18. An der Hoisdorfer Landstraße Nr. 58 ließ sich der Landwirt Heinrich Richter 1910 dieses stattliche Wohnhaus bauen. Mit der Hochbahn kamen in den zwanziger Jahren viele Großstädter in die Walddörfer. Darum lohnte es sich für die Familie Richter, in ihrern Erdgeschoß die Gaststärte 'Zur deutschen Eiche' zu eröffnen. Um mehr Raum für Gäste zu schaffen, entstand anstelle der Freitreppe und des Erkers eine Veranda, durch die man nun den Schankraum betrat. Der Betrieb konnte bis 1965 aufrechterhalten werden. Das Grundstück ist bis heute im Familienbesitz der Richters. Die große Eiche im Garten erinnert noch an den Namen der ehemaligen Gastwirtschaft.

19. Aus der alten Kätnerstelle wurde erst eine Halbhufe und nach der Verkoppelung 1806 eine Vollhufe. Das Reetdachhaus vom Ende des 18. Jahrhunderts blieb fast zweihundert Jahre erhalten. Seit 1851 bewirtschaftete die Familie Cropp den Hof, darauf folgte kurz vor dem Ersten Weltkrieg Ernst Griem. Nach Aufgabe des landwirtschaftlichen Betriebes ging 1964 eine der letzten bäuerlichen Idyllen Großhansdorfs durch Abriß verloren. Den nun freigewordenen Platz bebaute im gleichen Jahr der Kartoffelgroßhändler Schröder mit einem Wohn- und Lagerhaus. 1969 ging der ganze Besitz an Walter Thiel und seinen Schwiegersohn Heinrich Fick über. Als 1986 der Kartoffelgroßhandel nach Büchen verlegt worden war, entschloß man sich 1989, das Grundstück zu verkaufen. Die Bauten wurden abermals abgerissen und machten modernen Wohnhäusern Platz.

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20. Das alte Foto muß vor 1912 aufgenommen worden sein. Es zeigt rechts den Richter'schen Hof, vormals Zingelmann. Im VOldergrund sind die Fuchskate und der Ententeich zu sehen. Ein Feuer zerstörte 1912 den Bauernhof. Die Fuchskate stand noch fünfzig Jahre länger. Man ließ sie 1963 abreißen. Ein Jahr später verschwand auch der Teich aus dem dörflichen Bild und wurde zugeschüttet. Den Sandweg verbreiterte man zur Straße Rümeland. Wo sich früher mit lautem Geschnatter Enten im Wasser tummelten, sieht man jetzt eine kleine Grünanlage mit Birken und Bänken.

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