Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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21. Am heutigen Rümeland stand Bauer Steenbocks Backhans. Unter einem Dach mit dem Backraum befand sich auch die bescheidene Wohnung des Bürstenmachers Markowski. Bis Ende der vierziger Jahre haben Steenbocks die ganze Familie und die Helfer auf dem Hof mit eigenem Brot versorgt. Alle vier bis sechs Wochen war Backtag. Davon profitierte auch der Bürstenrnacher; denn seine kleine Stube mit dem Alkoven wurde kuschelig warm. Urn die Restwärme auszunutzen, schob man Butterkuchen in den Ofen. 1968 hatte das Backhaus ausgedient und machte einem modernen Bungalow Platz.

Paape's Gasthof

22. In dem kleinen Bauemdorf bildete Paapes Gasthof mit einern Krämerladen und zeitweise auch einer Poststelle den Mittelpunkt. Den alten eingeschossigen Bau erweiterte man 1895 zunächst um Saal und Clubzimmer und stockte Anfang des 20. Jahrhunderts um eine Etage auf. Im Clubzimmer versammelte sich der Männergesangverein, im Saal tanzte man beim Vogelschießen und anderen dörflichen Festen. Als das Kino immer mehr in Mode kam, konnten sich die Hansdorfer bei Paape zu Filmvorführungen treffen. Zum Bedauern der Besucher mußte das Kino wegen nicht ausreichender Sicherheitsvorkehrungen in den fünfziger Jahren schließen. Durch Heirat kam 1937 der Besitz an Alfred Eckmann. Der kleine Krämerladen im linken Teil des Hauses wurde 1977 in den großen Anbau verlagert. Jetzt nirnrnt er als Edeka-Markt das ganze rechte Erdgeschoß ein. Im Jahre 1993 konnte er auf ein125jähriges Bestehen zurückblicken. Statt der langjährigen Gastwiltschaft im linken Teil des Hauses befindet sich dort heute ein Friseur-Salon.

23. Zu Steenbocks Hofstelle gehörte dieses gemütliche Altenteilerhaus an der Hoisdorfer Landstraße. Die letzten Bewohnerinnen waren die Schwestern des Bauern, Emma und Marie. Wenn in der Landwirtschaft Hochbetrieb war, packten die 'Olendeeler' tüchtig mit an. Seit 1970 erhebt sich ein Mehrfamilienhaus auf dem Platz. An vergangene Zeiten erinnert einzig die alte Wallmauerhecke.

24. Im Jahre 1845 bekamen die Großhansdorfer Kinder eine neue Schule. Das Fachwerkhaus mit Lehrerwohnung stand mitten im Dorf am Teich. Nach über sechzig Jahren hatte auch dieses Gebäude ausgedient. Der Hamburger Baumeister Höger bekam den Auftrag für einen größeren Backsteinbau am Wöhrendamm. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Einwohnerzahl Großhansdorfs auf 5 300 angestiegen. Um den Schichtunterricht abzubauen , wurde die Schule zunächst erweitert. Danach plante die Gemeinde ein neues Schulzentrum. Das Gelände war nicht schwer zu finden, denn die Hamburger Verwaltung hatte 4 ha des Schmalenbecker Hofes schon in den zwanziger Jahren für Schul- und Sportplätze gekauft. 1964 begann man mit acht Klassenräumen. Aus diesen kleinen Anfängen entwickelte sich ein Schulzentrum mit Grund-, Haupt-, Realschule und einem Gymnasium, das auf dem Foto rechts abgebildet ist.

25. Die Großhansdorf-Schmalenbecker Feuerwehr wurde 1896 gegründet. Fünf Jahre später hatte sie ihren ersten großen Einsatz beim Brand des Schma1enbecker Hofes. Dieses Gruppenfoto, aufgenommen im Garten von Paapes Gasthof, stammt aus den Anfängen und zeigt rechts den ersten Commandeur Carl Heinrich Theodor Bankes. ] 910 lösten sich die Schmalenbecker Feuerwehrleute von den Großhansdorfern und gründeten eine eigene Wehr. Bei den Hamburger Bombennächten 1943 beteiligten sich beide Wehren an den Rettungseinsätzen. 1957 vereinigten sie sich wieder. Auf dem Bild sitzt die heutige Mannschaft mit dem Wehrführer DetlefReusch vor dem Feuerwehrhaus am Wöhrendarnm.

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