Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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31. Das alte Hansdorfer Spritzenhaus stand am Wöhrendamm gegenüber dem Hotel 'Vier Linden'. Es diente den Feuerwehrleuten noch bis in die fünfziger Jahre zum Unterstellen der Geräte. Nach jedern Einsatz hängte man die Schläuche zum Trocknen in den hölzernen Turm. Nach dem Zusammenschluß der Hansdorfer und Schmalenbecker Wehren 1957 war es nötig, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen. Es entstand am Wöhrendamm, Ecke Up de Worth. Dreizehn Jahre später wurde es zum ersten Katastrophenschutzzentrum des Kreises Stormarn erweitert, mit DRK und Feuerwehr unter einem Dach. Nach den letzten großen Um- und Anbauten mit modernsten technischen Einrichtungen fand die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses im September 1988 statt. Das DRK hatte schon vorher eine andere Unterkunft gefunden.

Genesungsheim b. Gr.-Hansdorf

32. Wegen der schlechten Wohnverhältnisse im 19. Jahrhundert konnten sich ansteckende Krankheiten, wie z: B. Tuberkulose, rasch ausbreiten. Erst nach Verabschiedung der Sozialgesetzgebung am 22. Juni 1889 im Deutschen Reichstag gründeten sich überall Landesversicherungsanstalteu. In waldreichen Gegenden errichteten sie Lungenheilstätten. Die Hanseatische Versicherung erwarb in Großhansdorf ein Areal am Wöhrendamm. Hier wurde im Dezember 1900 ein Genesungsheim mit zunächst fünfzig Betten eingeweiht. Der Bedarf war jedoch groß , so dass die Bettenzahl schnell anstieg. Auf dem Bild sieht man neben dem Patientenhaus ein Gärtnerhäuschen , das unmittelbar an der Straße steht. Der alte Bau reichte für den Stand der modernen Medizin nicht mehr aus. 1960 baute man ein neungeschossiges, damals modernes Krankenhans. Nach Fertigstellung wurde das alte Gebäude abgerissen. Bis heute hat dieser Neubau zwei große Sanierungen erfahren. Das Krankenhaus verfügt nun über 219 Planbetten. sowie zahlreiche Diagnostik- und Therapieeinrichtungeu für die Behandlung von Lungenkrankheiten.

33. Der Hamburger Kaufmann Otto Siebert besaß ein Sommerhaus mit großem Grundstück am Wöhrendamm. Wie viele andere Hamburger Kaufleute auch, hielt er sich einen Kutscher, der ihn täglich an die Hamburg-Lübecker Eisenbahnlinie nach Ahrensburg bringen mußte. Auf dem Bild sieht man einen Teil des Kutscher- und Gärtnerhauses. 1951 erwarb die Familie Steffens den ehernaligen Gemüsegarten rnit dem Strohdachhaus. Trotz einiger Umbauten erkennt man im Manerwerk die alte Einfahrt. Die schönen Sprossenfenster und das Reetdach sind erhalten geblieben. Birken deuten noch die Ränder der ehemaligen Auffahrt an.

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34. Nach dem Tode des Holzvogts Grube vom Bradenhoff baute der Hamburger Staat für dessen Witwe dieses Strohdachhaus am Kirchweg nach Siek. Später übernahm es die Familie Witten als kleine Anbauerstelle. Um die kargen Einnahmen ein wenig zu erhöhen, unterhielten sie auch einen 'Buddelkraug'. Weil die Wirtsfarnilie häufig nach Gästen ausguckte, bekam ihr Haus bald den Beinamen 'Kiekut-Katc'. Der Name 'Kiekut' wurde in den zwanziger Jahren für eine Station der Walddörferbahn übernommen. Die Kate war zu der Zeit schon so baufällig, daß sie abgerissen werden mußte. An ihrer Stelle errichtete der nächste Besitzer sein Einfamilienhaus mitten in einem großen Garten. Nach etwa fünfzig Jahren stand auch dieses Haus nicht mehr. Man gewöhnte sich allmählich an kleinere Grundstücke. Um das Gelände für den Bau von neun Doppelhäusern voll zu erschließen, legte die Gemeinde 1980 am Waldrand eine Stichstraße an. Sie wurde benannt nach Wilhelm Siegel, dem früheren Landrat.

35. Auf den Wiesen des Bauern Paape entstand die Straße Papenwisch. Anfangs liefen nur zwei schmale Fußwege vor den Häuserzeilen entlang. Der breite Grasstreifen in der Mitte blieb der späteren Fahrstraße vorbehalten. Mit der zunehmenden Motorisierung wurde es notwendig, den Papenwisch für die Großhansdorfer als Zubringer zur Autobahn auszubauen. Das Bild zeigt die Situation während des Straßenbaus 1957. Wer die Straße damals passieren wollte , mußte immer befürchten steckenzubleiben. Heute ist der Papenwisch ausgebaut, hat gepflasterte Fußwege bekommen und einen asphaltierten Fahrdamm mit Parkbuchten. Platanen begleiten den Straßenlauf.

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