Großhansdorf damals und heute

Großhansdorf damals und heute

Auteur
:   Ingrid Espert
Gemeente
:   Großhansdorf
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5486-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großhansdorf damals und heute'

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36. Wechselvoll ist die Geschichte des Grundstücks am alten Schmalenbecker Dorfplatz. Aus der Dabelstein'schen Halbhufe ging Ende des 19. Jahrhunderts ein Gasthaus hervor. Unter dem Namen 'Hamburger Wald' loekte es hauptsächlich Gäste aus der Großstadt an. 1902 erwarb es der Blankeneser Schiffskoch H.H. Jansen und brachte es zu großer Blüte. In den Wintermonaten kamen die Vereine aus der Stadt mit der Eisenbahn, im Sommer ließen sich die Ausflügler mit achtspännigen Breaks nach Schmalenbeck kutschieren. 1943 verkaufte die Witwe Jansen an den Kaffeehausbesitzer Mehrer. Von 1945 bis 1948 besetzten englischen Truppen das Haus. Der Gastwirtsbetrieb fand während dieser Zeit in einem ausgebauten Stall statt. Die evangelische Kirche übernahm 1953 das Gewese und benutzte das frühere Hotel noch bis zu seinem Abriß 1977. 1957 lagen die Pläne für einen Kirchenbau vor, der auf demselben Gelände entstehen sollte. Der Weihgottesdienst fand im August 1960 statt. Erst drei Jahre später konnte aus finanziellen Gründen der 44m hohe Glockenturm errichtet werden. Inzwischen runden ein Kindergarten, ein Pastorat und das Gemeindehaus die evangelische Kirchenanlage ab.

37. Es gab nur zwei befestigte Straßen im alten Hansdorf. Eine davon war die Sieker Landstraße, deren letzter Bogen vor der Ahrens burger Grenze auf dem Bild zu sehen ist. Die wenigen Fahrzeuge rumpelten unter Linden und Kastanien über das Kopfsteinpflaster. Weiß leuchteten die frisch gekalkten Begrenzungssteine. Durch die Bäume schimmert die Strohdachkate, die die Stadt Hamburg 1808 für ihren Forstwärter Schlobohm errichten ließ. Der Straßenbogen ist geblieben, aber sonst hat sich vieles verändert. Das Kopfsteinpflaster ist durch eine Asphaltdecke ersetzt, und die linke Baurnreihe fiel der Straßenverbreiterung zum Opfer. Wam- und Hinweisschilder säumen die Ränder der vielbefahrenen Durchgangsstraße. Auch die Strohdachkate ist verschwunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie wegen BaufälJigkeit abgerissen.

38. An dem Weg von Hansdorf nach Ahrensburg eröffnete 1871 Hermann Lampe ein Hotel und Logierhaus, die 'Waldburg'. Der zweistöckige Holzbau wurde 1919 ein Opfer der Flammen. Schon 1908 hatte der Kaufmann Wentzier den mitten im Wald gelegenen Besitz erworben und veräußerte ihn nach dem Brand an den Bankier Jordan. Der beauftragte den bekarmten Architekten und Gropius-Schüler Kar! Schneider mit einem Neubau. Auf dem Bild sehen Sie die zweite 'Waldburg", einen Klinkerbau von 1922. Das Haus wurde zur weiteren Nutzung an den Hotelier A.J.A. Möller verpachtet. Ein Altenheim zog in den vierziger Jahren ein. Von 1949 bis 1960 mietete die Landesversicherungsanstalt das geräumige Haus, um ihre Kleinkinderstation aus dem großen Krankenhaus dahin zu verlegen. Die letzten Besijzer ließen 1961 das Hauptgebäude abreißen. Heute steht ein großer Bungalow an dieser Stelle und wird privat bewohnt.

Großhansdorf in Zahlen

Einwohner Großhansdorf
1784 130
1855 262
1900 230
1937 1.946
1950 5.061
1960 6.057
1970 7.37l
1980 8.661
1990 8.746
2000 8.887
August 2002 9.105
Fläche 2002
1.120 ha
davon
Landwirtschaft 458 ha
Waldfläche 179 ha
besiedelte Fläche 434 ha
Wasserfläche 35 ha
Sonstige Flächen 14ha
Eisenbahn
Parks
Straßen 41km
davon
befestigt 33km
unbefestigt 8km Senmatenbeek

50 112 140

Durch das Großharnburggesetz ging 1937 die Gemeinde Großhansdorf und Schmalenbeek unter Eingliederung in den Landkreis Stormarn auf das Land Preußen (später Schleswig-Holstein) über.

1928

1.112 ha

711 ha 247 ha 42 ha 22 ha

16 ha 32 ha

42ha

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