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Großkrotzenburg in alten Ansichten

Großkrotzenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hannelore Kreß
Gemeente
:   Großkrotzenburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6611-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großkrotzenburg in alten Ansichten'

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Einleitung

Großkrotzenburg, das sich über eine Fläche von etwa 780 ha erstreckt und im Iahre 2000 rund 7 500 Einwohner zählt, an der hessisch-bayrischen Grenze zwischen Hanau und Aschaffenburg direkt am Main liegend, am Horizont die Ausläufer des Spessarts, umringt von einer schönen Seenlandschaft, ist heute eine selbständige, aufstrebende Gemeinde, die sich durch Industrieansiedlung, vor allem durch den Bau des Kraftwerks Staudinger, der Preussen Elektra, eine wichtige finanzielle Basis sicherte.

Großkrotzenburg hat heute mit seinen vielfältigen Gemeinschaftseinrichtungen, neuen Straßen, gepflegten Grünanlagen und schmucken Häusern, überwiegend städtischen Charakter angenommen. Drei Kindergärten, ein Kinderhort, eine Grundschule und ein Gymnasium (heute: Franziskaner-Gymnasium-Kreuzburg), eine Großsporthalle, viele Sportanlagen, das idealliegende Strandbad 'Spessartblick', ein Hallenbad mit Sauna, die Mainpromenade, zwei Altenwohnheime, gute Einkaufsmöglichkei ten und ein zweckmäßiges Bürgerhaus tragen dazu bei, den Bürgern das Leben lebenswert zu machen.

Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Kirche aus dem Iahre 1825. Das Heimatmuseum, erbaut als Schulhaus im Iahre

1893 (Einweihung 1894), beherbergt die Geschichte des Ortes, die weit in die Zeit um 4000 v. Chr. zurückreicht. Die römische Besatzungszeit um 100 n. Chr. und die vielen archäologischen Funde, insbesondere der noch erhaltene Eckturmrest des Römerkastells (der im Mittelalter bis hin zur Neuzeit als Gefängnis diente), der einzige noch aufrecht stehende Baurest aus römischer Zeit im 'Limeshinterland', istAnziehungspunkt für viele geschichtsinteressierte Menschen. Auch Funde aus der Vorgeschichte, dem frühen und späten Mittelalter (Kopie einer Urkunde über die Ersterwähnung des Ortes), sowie die Zeit um 1900 werden im Museum dokumentiert und präsentiert.

Diesen Bildband 'Großkrotzenburg in alten Ansichten' habe ich anläßlich der 825-Jahr-Feier für alle älteren Einwohner, die sich gerne erinnern, aber auch für all die neuen Mitbürger zusammengestellt, die sich ein Bild über unseren Ort van 1850 bis 1950 machen wollen.

Die Bilder stammen größtenteils aus dem Bildarchiv des Heimat- und Geschichtsvereins Großkrotzenburg aber auch aus Privatbesitz. Die Auswahl als auch die Textgestaltung fiel nicht immer leicht. Bedanken möchte ich mich bei allen, die mitgeholfen haben, diese Bilder zusammen-

zutragen und die Bildunterschriften richtig wiederzugeben, oder zu datieren. Viele interessante Gespräche und Sitzungen waren dafür nötig.

Beim Blättern dieses Buches werden viele ältere Großkrotzenburger sagen, ja so war das damals und die Neubürger werden denken, ach so war es damals.

Großkrotzenburg, im jinuur 2000

Hunnelere Kreß, l.Yorsitzende des Heimat-und Geschichtsvereins

1 Diese Ansichtskarte stammt aus dem Iahr 1914 und gewährt uns einen Blick auf Großkrotzenburg. In der linken Ecke des Bildes sehen wir die Gastwirtschaft 'Zum Anker', Ecke Borngasse / Hanauer Landstraße, Eingang Borngasse, dessen Inhaber Heinrich Boss war. Das Haus hat sich bis heute äußerlich kaum verändert.

Rechts vorne das Wohnhaus Löw (früher Schmiede Christoph Löw) . Rechts unten die Gartenwirtschaft mit Kegelbahn, die sich gegenüber vom Gasthaus an der Hanauer Landstraße befand; nicht zu sehen ist der Römerbrunnen neben der Gastwirtschaft. Auf dem Grundstück Hanauer Landstraße Nr. 1 steht heute eine Eigentumswohnanlage.

Malnanslcht

2 Gruß aus Großkrotzenburg steht auf der Ansichtskarte, die etwa um 1932 gedruckt wurde. Der Main - im Volksmund' de Moa' mit seinem Fischreichturn war für manchen eine Nahrungsreserve. Wenn

das Fischrecht auch verpachtet war, so hat doch auch manch nicht berechtigter Einwohner hier für sich und seine Familie eine Fischmahlzeit geholt. Fast alle Anwohner hielten sich Gänse und Enten, die hier an den Ufern des Flusses eine ideale Lebensbedingung vorfanden. Für die Kinder des Dorfes war der Main ein beliebterTreffpunkt zum Spielen.

3 Im Vordergrund die alte Fähre, die Klein-Krotzenburg mit Großkrotzenburg verband, im Hintergrund das Panorama von Großkrotzenburg. Die Aufnahme entstand um 1 932. Der Fährdienst wurde stark genutzt. Immerhin verkehrten täglich zweihundert bis dreihundert Personen zwischen Klein- und Großkrotzenburg, die in Wolfgang, Großauheim und Hanau ihrer Arbeit nachgingen. Die Fähre fuhr bei jederWitterung, erst bei Hochwasser oder Eisgang wurde der Fährbetrieb eingestellt. Die Arbeit auf der Fähre war alles andere als ein Vergnügen. Die Arbeit begann um 5 Uhr in der Frühe und endete oft erst kurz vor Mitternacht.

1999 wurde die Fähre stillgelegt.

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4 Hier blieken wir von der Nebengasse (heute Nebenstraße) auf den Kirchturm der

St. - Laurenti us- Kirche. Neben der Brot- und Feinbäckerei Eugen Gutwerk steht das Haus der Familie Albert, die früher ein Haushaltswarengeschäft führte. Heute ist das Haus neu renoviert und das Fachwerk freigelegt, ein hübscher Kosmetikladen befindet sich darin. Am nächsten Haus sieht man das Firmenschild der Sattlerei Wilz. Auf der gegenüberliegenden Seite wohnte Familie Appel, die ein Friseurgeschäft betrieb. Wie man sieht, war die Gasse nicht befestigt, das Fahrrad ein gebräuchliches Fortbewegungsmittel; idyl-

lisch ruhig, die Mutter konnte ihr kleines Kind noch unbesorgt spielen lassen. Ein Haus weiter (ehemals Peter Vogt) gab es seinerzeit zwei bis drei Bäder, in denen man sams-

tags für 50 Pfennig baden konnte. Alle genannten Geschäfte gibt es heute nicht mehr, nur der Sohn der Bäckerei Gutwerk betreibt noch eine Backstube ohne Ladengeschäft.

5 Diese Postkarte zeigt vier typische Wohnstraßen von Großkrotzenburg.

Die Lindenstraße - heute Hauptdurchgangsstraße mit sehr viel Verkehr - war damals eine ruhige Wohnstraße. Früher war die Hanauer Landstraße die Hauptstraße mit den Bushaltestellen. In der Lange Straße war rechts eine Arztpraxis (Dr. Thiemeyer) , links der 'Schwesterngarten' vom Schwesternhaus der St.- Vinzenz-Schwestern (später wurde hier ein Kindergarten gebaut). Die Häuser hinter dem Schwesterngarten wurden alle in den zwanziger Iahren gebaut. Dahinter begann das Feld. Einen Blick durch die

Friedrichstraße zeigt am Ende das kleine Haus, das zum Schwesternhaus gehörte und als Kindergarten diente. Die St.- VinzenzSchwestern betreuten den Kindergarten, die Kranken-

pflege sowie die Kirchenpflege hier am Ort. In der ruhigen Louisenstraße steht das Bauernhaus vom 'Ochsenbauerri' , so genannt, weil er einen Ochsen besaß.

6 Diese Ansichtskarte gewährt uns einen Blick in den ruhigen Ortskern. Es gab noch viel Parkraum auf den zum Teil unbefestigten Straßen. Autos gab es nur wenige. Zur Fortbewegung ging man zu Fuß, nahm den Zug, das Fahrrad oder den Handwagen, pferde oder Ochsen für die Arbeit auf dem Feld. Links unten parkt ein Lieferwagen aus Hanau, möglich, daß er bei der Shell- Tankstelle Reisert tanken wollte. Eine weitere Tankstelle in der Hanauer Landstraße war die TexacoTankstelle Eisert, die aber erst in den fünfziger Iahren gebaut wurde.

7 Der obere Teil des Bildes zeigt die südliche Seite des Ortes. Auf dem Bild oben links die Rückseite der Gartenwirtschaft und Kegelbahn vom Gasthaus 'Zum Anker' in der Hanauer Landstraße. Rechts daneben ist heute noch der Römerbrunnen. Beinahe wäre auch dieses alte Denkmal erbaut 1915 - der Bebauung der neunziger Iahre zum Opfer gefallen. Alle Bäume, darunter auch ein wunderschöner alter Nußbaum, mußten einer Eigentumswohnanlage, im Volksmund 'Schûrrnannbau' genannt (da während der Bauphase das Grundstück bis zur Hanauer Landstraße unter Wasser

stand), weichen. Auf der rechten Seite des Bildes sehen wir das Schreib- und Tabakwarengeschäft Gräf, das schräg gegenüber der Schule lag und in dem sich viele Schüler mit Schreib-

heften eindeckten. Im rechten unteren Bild ist die alte Schule (heute Theodor-Pörtner-Haus) abgebildet.

8 Originalübersetzung:

Abschrift der Urkunde, die im Römerbrunnen hinter der Steintafel eingemauert ist:

Großkrotzenburg, 18. Dezember 1915 I Bürgermeisteramt Großkrotzenburg I Kreis Hanau achtzehnter Dezember Eintausendneunhundertfünfzehn I Im Jahr 1915 als der große Weltkrieg noch tobte und aus hiesiger Gemeinde 250 Mann, darunter sämtliche Maurer zum Heer einberufen waren, wurde dieser Brunnen von nachstehender Mannschaft der hier einquartierten 2. Kompanie des Ers. Bataillons Landwehr Inf. Rgt. No 81 mit Genehmigung des Kamp. Führers Herrn Hauptmann Schreiber und des Herrn Feldwebels Bretz aus Frankfurt alM errichtet. I.Wehrmann Karl Möller aus Flieden, 2. Wehrmann Karl Grohrock aus Frankfurt alM, 3. Ers. Reservist Heim. Lengeisen aus Köppern

(i. T.), 4-. Ers. Reservist Nicolaus

Zirkel aus Hintersteinau, 5.Wehrmann Louis Kunz aus Frohnhausen, 6. Utffz. Karl Pfeffer aus Frankenheim. Die Arbeit wurde am 9.August begonnen und mit verschiedenen Unterbrechungen am 18. Dezember beendigt. Georg Noll, Bürgermeister.

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