Großostheim in alten Ansichten Band 1

Großostheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Ewald Lang
Gemeente
:   Großostheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1055-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Großostheim in alten Ansichten Band 1'

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69. Die wohl älteste Hoftoranlage, vermutlich aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, befand sich am Anwesen des Korns Franzjen in der Breitestraße (heute Textilgeschäft). Die Fußgängertüre ist noch spitzbogig. In unserem Ort sind glücklicherweise noch zahlreiche Rundbogentore erhalten geblieben. Von vielen grinsen Fratzenköpfe auf den Beschauer herab. Sie sollten böses vom Hause fern halten. Im Nachbarhaus (heute Friseurgeschäft) befand sich das Schuhgeschäft des Paul Kohlenberger senior. Am Fenster erkennen wir seine Frau Katharina und vor dem Laden die Kinder Paul junior und Fides (Karn). Das Geschäft führte neben Schuhen auch Pferdegeschirre, Zugstränge, Seile und Holzwaren, wie auf dem großen Schild zu erkennen ist. Letzteres waren vor allem hölzerne Bütten und Waschzuber, Krautständer und leichte Wasserbutten aus Holz.

70. Blick vorn Katzenmarkt zum Rathaus. Im Vordergrund vor dem noch heute bestehenden Lebensmittelgeschäft des Konrad Höflich wartet eine Gruppe morgendlicher Wasserholer an dem doppelten Brunnen. Eine Wasserbutte, die auf dem Rücken oder mit einem Kringelkissen auf dem Kopf nach Hause getragen wurde, steht bereit. Trocken heimzukommen, besonders bei Glätte, war eine Kunst. Am Brunnen ist eine amtliche 'Brunnenbetriebsordung' angeschlagen. Der Torbogen des Millemann'schen Anwesens hinter dem Brunnen ist der Spenglerei Höt1ich gewichen. An das Rathaus war vor dem Bau des Feuerwehrhauses der Schlauchturm des Feuerwehr angebaut. Der Torbogen des Anwesens Adam Hock im Hintergrund mußte den hohen Erntewagen weichen.

71. An der Kuhpforte um 1913. Nach Abbruch der Toranlage J 872 konnten die Häuser an der Kuhpforte außerhalb des zu eng gewordenen Ortskernes gebaut werden. Das Fachwerkhäuschen vorne rechts, hier steht jetzt die Metzgerei Roos, diente nach seinem Abbruch bis vor wenigen Jahren noch als Weinbergshäuschen, Dahinter das eiserne Brückengeländer am Flutgraben wurde später durch ein Sandsteingeländer ersetzt, Hierauf sitzend konnte man, bis zur Kanalisierung des Grabens vor einigen Jahren, zu jeder Tageszeit Männer bei einem Plauderstündchen antreffen. An Stelle der anschließenden beiden Wohnhäuser steht heute das Café Kern. Davor ist noch der ehemalige Kuhpfortenbrunnen zu erkennen. Dahinter der niedere Querbau wurde zur Tankstelle Reinhard umgebaut.

72. Am Hintergraben. Der Wildgraben nahm in früheren Zeiten das Hochwasser auf. Er zweigt an der Ringheimermühlenbrücke vom Welzbach ab, vereinigt sich nochmals vor dem Oberen Mühlenwehr mit Diesem und fließt an der Ortsmauer entlang, über die Kuhpforte, die Gartenstraße hinab und durch die Unteren Gärten zur Judenzippe und zum Schönbuschsee. Unser 1933 aufgenommenes Bild zeigt den Graben an der oberen Gartenstraße. Der Blick geht vom 'Stadtbergelchen' in Richtung Kuhpforte. Über die zahlreichen Holzstege gelangte man in die Gärten. Hier wurde auch das Wasser zum Gießen der Beete geschöpft. Nach der Kanalisierung in den fünfziger Jahren ist diese Ansicht völlig verändert worden.

73. Dieses Foto zeigt die 4. und 5. 'Werktagsschulklasse' des Jahrgangs 1903 und 1904. Interessant ist das Studium der Gesichter unserer Groß- und Urgroßvater. Damals wurden den Buben Stiftenköpfe geschnitten. Meistens blieb nur ein Haarbüschchen stehen. Die Kleidung bestand aus derben genagelten Schuhen, Hosen die fast immer zu kurz und oft reichlich geflickt waren und einem Kittel über dem Hemd. Rechts erkennen wir den Klaßleiter, Herrn Hugo Straub. Er war als ausdauernder 'Steißtrommler' gefürchtet. Kam er mit grünem Hut zur Schule, deutete dies einen ruhigen Unterrichtsverlauf an, denn er ging anschließend zur Jagd. Bei Gewitter rettete er sich in den Schulkeiler.

74. Mit wachsendem Sinn für die Heimatgeschichte fanden ab der Jahrhundertwende, in den aufstrebenden Vereinen, zunehmend Mitglieder Gefallen am Theaterspiel. 1919 wurde ein Volksbildungsverein gegründet und später gab es auch Theatervereine in Großostheim. 1932 kam das Heimatspiel 'Gunda' zur Aufführung, Es war ein großer Erfolg für den Autor Pilipp Höfling (in der Mitte unseres Bildes) und die zahlreichen Laienschauspieler aus Großostheim, die noch heute gerne von ihrem Theaterstück erzählen. Die mühsame Einstudierung übernahm Anton Fahs. Viele auf unserem Foto sind inzwischen Groß- und Urgroßeltern. Sie wer

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