Hachenburg in alten Ansichten

Hachenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hermann Josef Roth
Gemeente
:   Hachenburg
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0155-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hachenburg in alten Ansichten'

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9. Das Bild von 1904 zeigt noch die katholische Kirche und das dreigeschossige ehemalige Franziskanerkloster vor dem vier Jahre später vollgezogenen Umbau, bei dem die Kirche ostwärts verlängert und das Kloster zu einem Seitenschiff umgewandelt wurden. Bis 1905 waren in dem Klosterbau Volks- und Realschule untergebracht und zeitweise in Personalunion verwaltet worden. Erstmals waren 1826 Räume in dem Franziskanerkloster (aufgelöst 1813) für Schulzwecke verwendet worden. Durch den Umbau ist die katholische Kirche seitdem etwa doppelt so lang wie ursprünglich,

GRUSS.AUS HACHENBURG.

Alte katholische Kirche u. Schule.

10. Wie der Marktplatz bald nach dem Umbau von Kirche und Kloster aussah, zeigt dieses Bild, Auch das große Haus gleich unterhalb der Kirche hat eine völlige Umgestaltung erfahren. Nur das Giebelfeld mag an den alten Zustand erinnern, während im übrigen das Gebäude den Stil des frühen 20. Jahrhunderts aufweist. Der Marktplatz selber ist kaum verändert, sieht man davon ab, daß man nun unterhalb des Brunnens Ziergehölz angepflanzt hat. Heute parken dort Autos ...

11. Der Bauboom der Jahre bis zum Ersten Weltkrieg greift vorn Markt auch in die anliegenden Straßen, vor allem die Wilhelmstraße über. Dieses alte Szenenfoto möge einen kleinen Eindruck von dieser 'gemütlichen Hektik' verspüren lassen. Man erlebt den Abriß des alten Hauses von Wilhelm Montanus im Jahre 1903. Neben dem Wagen steht Carl Montanus, Carlchen Montanus hoekt hinten auf dem Wagen und Walt er Montanus steht im Bau. Der ursprüngliche Zustand des Hauses ist auf einem Foto weiter hinten zu ersehen.

Hachenburg Alter Markt

12. Man sollte es nicht vergessen: Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts besaß Hachenburg kaum Steinbauten! Eine Ausnahme bildete das Haus 'Zur Krone', das deshalb auch 'Steinernes Haus' genannt wurde und im 16. Jahrhundert im wesentlichen seine jetzige Gestalt erhielt. Aber selbst an einem solchen Gebäude ging die Zeit nicht spurlos vorüber: Die Inschriften wurden abgeändert , verschwunden sind der alte Briefkasten und der Hydrant, die Fenster wurden abgewandelt. Diese Ansichtskarte, die vor dem Ersten Weltkrieg Carl Bungeroth aus Hachenburg angefertigt hat, hält den damaligen Zustand fest.

13. Der Apotheker Georg Mergler hatte 1862 in Hachenburg den Vorschußverein, die spätere Westerwald-Bank, gegründet. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme kam das Unternehmen noch mit einem bescheidenen Raum aus, ehe es später auch nebenan die Räume der Schlosserei Karl Wirth belegte. Dem unter einem Dach vereinigten Gebäudekomplex kam das zugute. Das hier noch unter einem Verputz des 18./19. Jahrhunderts verborgene Fachwerk wurde freigelegt. Aber auch im rechten Gebäudeteil ist im zweiten Stock eine leichte Veränderung in der Fachwerkstruktur erfolgt.

14. Um 1900 wurde an der Südwestecke des Marktplatzes der auf der Abbildung von nebenstehender Seite noch erkennbare Gebäudekomplex durch den Neubau der Apotheke (Sassenraht) ersetzt. Das 'Schiff" ist verschwunden. Ferner hat das Haus Linn eine weitreichende Umgestaltung erfahren. Betroffen wird man sich bewußt, wie auf engstem Raum innerhalb kürzester Zeit beträchtliche bauliche Anderungen erfolgt sind. Es ist die Zeit, da Hachenburg über seine jahrhundertealten Grenzen hinauszuwachsen beginnt.

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15. Vor 1900 befand sich auf dem Marktplatz außer dem Laufbrunnen noch das 'Schiff' oder die 'Pütz' an der Westseite des Platzes. In alten Zeiten war daran auch das Prangereisen befestigt. Im Haus des Leonhard Reeh befand sich die Wohnung des Polizeidieners Kern, des damals einzigen und ständigen Wachtmeisters in Hachenburg, von dem viele Anekdoten in Umlauf sind. Die rechts anschließende Gebäudegruppe wurde bald darauf von einem Neubau abgelöst, wie die nebenstehende Ansicht erkennen läßt.

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t: terer )!atkt mit Post und Itatbaus

16. Der Neumarkt oder, wie es die Karte ausdrückt, der Untere Markt mit Post und Rathaus präsentieren sich auf dieser Ansichtskarte aus dem Jahre 1911 in ihrer stolzen Jugendlichkeit. Hier ist die Stelle, wo zuerst und mit Macht die Expansion aus dem mittelalterlichen Bering begann, als nach 1900 die wachsende Bevölkerungszahl im zu eng gewordenen Hachenburg nicht mehr unterkommen konnte. Auffälligster Unterschied zu damals ist sicher die Beschaulichkeit des heute von brodelndem Verkehr überspülten Platzes!

H.A.CHE~"'BU:RG WiJhelmstrasse

17. Neben der Friedrich- und Herrnstraße bildet seit dem Mittelalter die Wilhelmstraße eine der Hauptzufahrtstraßen zur Innenstadt. Letztere hat seit alters her als Geschäftsstraße eine besondere Bedeutung gehabt und sich inzwischen als neue Fußgängerzone behauptet. Umso reizvoller ist diese Straßenszene aus dem Jahre 1908, die einerseits geradezu ländlich anmutet, andererseits durch das Hotel 'Nassauer Hof' und die anschließenden Geschäftshäuser von dem wirtschaftlichen Aufschwung der Gründerjahre Zeugnis ablegt.

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Hachenburg

Alexander-Ring mil Synagoge

18. Diese seltene Aufnahme zeigt noch die jüdische Synagoge am Alexander-Ring. Sie wurde 1896 für die israelitische Kultusgemeinde Hachenburg, zu der auch die Juden in Altstadt, Alpenrod, Kirburg und Höchstenbach gehörten, errichtet. Sie zählte damals in 27 Familien 123 Seelen. Nachrichten von einem Judenfriedhof gibt es schon aus den Jahren 1583 und 1587, Zeugnis von der weit zurückreichenden jüdischen Tradition innerhalb der Hachenburger Bürgerschaft.

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