Hachenburg in alten Ansichten

Hachenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hermann Josef Roth
Gemeente
:   Hachenburg
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0155-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hachenburg in alten Ansichten'

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19. Noch einmal sehen wir den Alexander-Ring, nun in einer anderen Perspektive. Die heute vom starken Durchgangsverkehr geplagte Straße wirkt in dieser alten Ansicht geradezu herrschaftlich-vornehm, ganz dem Geist entsprechend, in dem sich gerne ein Teil der damaligen Bürgerschaft präsentierte. Der Verlauf dieser neuen Straße wird in etwa von dem der ehemaligen Stadtbefestigungen bestimmt, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgerissen worden waren.

20. Nachdem auf den vorigen Albumblättern Gesamtansichten der Wilhelmstraße, der wichtigsten Hachenburger Geschäftsstraße, gezeigt wurden, seien hier nun einige Einzelhäuser gezeigt, die mehr oder weniger starke Veränderungen erfahren haben. So sehen wir links die Textilienhandlung von H. Schumacher mit den anschließenden Geschaften, wie sie vor dem Ersten Weltkrieg aussahen.

21. Bei der Erwähnung des Baubooms nach der Jahrhundertwende erlebten wir im Bild den Abriß des alten Hauses Montanus, das hier noch in seiner früheren Gestalt zu sehen ist. Wie dann später der Neubau aussah, verraten die folgenden Albumblätter. Man darf nun nicht dem Irrtum erliegen, daß die damaligen Aktivitäten nur den privaten Wohnungs- und Geschäftsbau erfaßt hätten. Auch die Stadt selber entwickelte eine rege Bautätigkeit. So wurde im Jahr 1902 hier in der Wilhelmstraße die Wasserleitung gelegt.

22. Damals wie heute lebt die Wilhelmstraße von den dort angesiedelten Geschäftshäusern. August Montanus, der hier vor seinem Laden steht, treibt keinen Handel mehr. Ein Lederwarengeschäft ist dort eingezogen. Dem Modehaus Paul Preisser ging ein Gasthof voraus, wie noch aus der im Hintergrund erkenntlichen Inschrift ablesbar ist. Der Gasthof hieß ehemals 'Zum Goldenen Löwen'.

23. Etwa 1924 oder 1925 entstand diese Aufnahme. Sie zeigt das Geschäft Spingler in der Wilhelmstraße zu Hachenburg, das damals noch eine Ladenfront besaß, die durch Zierbalken und die mit Schnitzwerk geschmückte Tür bestimmt wurde.

24. In der ehemaligen Gastwirtschaft Linn befindet sich heute die Firma Radio-Schäfer, Am ersten Fenster, das zur Judengasse hinausgeht, bemerkt man Herrn Montanus, der - wie an der Kappe ersichtlich - damals Student war. Das Foto dürfte etwa 1917 entstanden sein.

25. Ein Stadtplan aus dem Jahr 1884 verrät, daß die uralte Durchgangsstraße - in ältester Zeit einfach 'die Straße' genannt - abschnittsweise mit neuen Namen belegt worden war. Die östlich vom Marktplatz zweizügige Straße hieß nun Friedrichstraße und Schloßberg. Wo sie sich wieder vereinigten, stand einst die überpforte. Wie die beiden anderen Stadttore und die Stadtmauer war sie in den Jahren 1820-1830 abgerissen worden. Der in dieser von Heinrich Menche verlegten Ansichtskarte erfaßte Winkel hat seit damals sein Gesicht erheblich verändert.

26. Von altersher bildete die Herrnstraße von Süden her den Hauptzugang zur Innenstadt, die man durch die Rahmenpforte (bis 1820-1830) betrat. Bis heute konnte das Sträßchen ein wenig von seinem Charakter bewahren. Dennoch führt diese alte Aufnahme vor Augen, wie viel sich im einzelnen doch während der letzten Jahrzehnte hier verändert hat.

27. Im recht gleichmäßigen Gitterwerk der Straßen innerhalb der alten Stadtteile verlief im Süden fast als Mittelachse die Erste und Zweite Hintergasse. Der Name wurde aber beinahe als anrüchig empfunden und so benannte man den alten Straßenzug Färbergasse. Diese alte Ansicht hält den älteren Zustand des Sträßchens fest, das längst außer der Namenswechsel manche Veränderung hat hinnehmen müssen. Nicht immer hat dabei der Schönheitssinn die Oberhand bchalten.

28. Das Bild zeigt die Schloßschanze um die Iahrhundertwende. Während der Baukörper des Schlosses selbst unangetastet geblieben ist, hat dessen Vorfeld gerade an dieser Stelle, wo Torbau und 'Menagerie' zusammenstoßen, erhebliche Umgestaltungen erfahren. Der starke Verkehr auf der Ringstraße zwang zu einer Verkleinerung des Burggartens an dieser Stelle und mittlerweile gar zur Anlage eines Autoparkplatzes. Die Kaiserbüste wurde entfernt. Stattdessen steht vor der 'Menagerie' heute jenes Denkmal, das auf den alten Bildern vom Marktplatz noch vor der evangelischen Stadtkirche postiert ist,

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