Hachenburg in alten Ansichten

Hachenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Hermann Josef Roth
Gemeente
:   Hachenburg
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0155-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hachenburg in alten Ansichten'

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29. Auch der mit seinem altehrwürdigen Baumbestand so zeitlos wirkende Burggarten ist dem Wandel unterworfen. Man suche die hier im alten Bild festgehaltene Allee entlang der Mauer, vergleiche die Größe der Bäum e, achte auf den Zustand von Wegen und Bänken oder beachte die Nutzung der Rasenflächen, die hier noch teilweise eingezäunt sind (linker Bildrand)! Um irn Wandel das Bleibende zu retten, ist der Burggarten von Hachenburg in das Naturdenkmalbuch des Westerwaldkreises eingetragen, Dieser Park veranlaßte den 'Westerwald-Führer' von 1910, Hachenburg den Ruf zugestehen, die 'Gartenstadt des Westerwaldes' zu sein!

30. Zu den schillernsten Persönlichkeiten des alten Hachenburg gehört zweifellos Graf Alexander van Hachenburg (1847-1940), Eigentlich hieß er Fürst Alexander von Sayn-WittgensteinSayn. Den Titel eines Grafen von Hachenburg erhielt er 1883 von der preußischen Verwaltung als Gegenleistung für den Verzicht auf seinen Stammbesitz. Als fruchtbares Hobby betneb der Graf eifrig das Studium der Geschichte des Hauses Sayn sowie von Burg und Stadt Hachenburg. Bei seinern Tod lebte noch einmal mittelalterliches Zeremoniell auf, als man ihn in der Klosterkirche von Marienstatt beisetzte.

31. Landrat Theodor Wißmann (1818-1884) gehört als erster preußischer Landrat des neuen Oberwesterwaldkreises und damit oberster Beamter im ehemaligen Amt Hachenburg in dieses Album. Alte Hachenburger Einwohner kennen noch manche Iiebenswürdige Anekdote von diesem Mann, der sich emsig um die Hachenburger Belange kümmerte. Nicht immer mit Erfolg: Als er die Nebenstraßen inspizierte und die Anwohner aufforderte, Unrat vor den Häusern zu beseitigen, gab der ihm folgende Polizeidiener Kern bedeutungsvolle Winke, man könne ruhig alles beim alten belassen ... ! Das Foto entstand ungefähr 1880.

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32. Links oben: Landrat Ulrici war als Vorsitzender des Westerwald-Vereins (seit 1917) über den Oberwesterwaldkreis hinaus von Bedeutung.

Links unten: Der erste für unseren Zeitraum wichtige Bürgermeister, Heinrich Cramer, hatte 1854 sein Amt angetreten, also noch in nassauischer Zeit. Er war Bürgermeister bis 1886,

33. Der Hachenburger Bürgermeister OHo Kappel, zeitlich als Letzter in dieser Galerie der Bürgermeister aufgeführt, übte sein Amt von 1919 bis 1932 aus.

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34. Zu allen Zeiten haben die Kirchen das Leben der Hachenburger Bürger mitbestimmt. Stellvertretend für manche herausragende Kirchenmänner soll hier Dekan und Pfarrer Hermann Adolf Hildebrandt vorgestellt werden, der von 1920 bis 1937 in Hachenburg an der evangelischen Stadtkirche wirkte. Er war 1892 in Nastätten geboren und hatte nach Studien in Straßburg und Berlin das Predigerseminar in Herborn absolviert. Er kam als Vikar nach Hachenburg, wurde ein Jahr später Pfarrer und 1934 Dekan. Er baute das neue Pfarrhaus und das Gemeindehans mit Altersheim.

35. Unter den Söhnen der Stadt Hachenburg, deren Namen eine gewisse Berühmtheit erlangt hat, muß der Gewerberat Alphans Adolph, der 1853 hier als Sohn eines Kaufmannes geboren wurde, eigens hervorgehoben worden. Ihm gelang 1879 die Herstellung der ersten Ansichtspostkarte, weshalb ihm gerade dieses Buch mit seinen alten Ansichten zu besonderem Dank verpflichtet ist. Nach höheren Studien in Hadamar und Oberlahnstein war er nach Wien gegangen. Seine Erfindung machte er in Löbau in Sachsen. Zuletzt lebte er in Passau, wo er 1934 verstarb.

36. Kirchlich bedeutender, weil älter, war die Kirche von Altstadt. Erst 1656 wurde die Hachenburger Stadtkirche als eigene Pfarrei abgetrennt! Im Zuge der Verwaltungsreform hat Altstadt seine Selbständigkeit eingebüßt und ist nunmehr Stadtteil von Hachenburg. Zwei Erinnerungsblätter seien darum in diesem Album der Altstadt gewidmet. Wir sehen die wertvolle Kirche noch viel stärker eingekeilt zwischen den Häusern, als die Erfordernisse eines regen Kraftwagenverkehrs und gewandelter Geschmack noch nicht zu Änderungen des beschaulichen Umkreises geführt hatten.

37. Das Foto von der Glockenweihe irn Jahre 1925 gehört zu den wenigen Altstädter Erinnerungsstücken, die aufzutreiben waren. Die Namen der abgebildeten Personen sind alle bekannt, Zu sehen sind unter anderen: Pfarrer Wilhelm Schardt, Lehrer Lindner, Förster Ruth und Bürgermeister Glöckner,

38. Die Hachenburger haben als echte Rheinländer immer Feste geliebt. Schon mit der Jahreswende wurde und wird der fröhliche Reigen eröffnet. Früher war dieser Termin meist Anlaß zu regelrechten Kostümfesten. Eine fidele Gesellschaft stellte sich am Neujahrsmorgen des Jahres 1902 dem Fotografen. Vermutlich sind es Teilnehmer einer Veranstaltung, bei der ein Theaterstück und Volkstänze zur Aufführung gelangten.

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